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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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07. Februar 2013

ASH 2012 - Myeloproliferatives Syndrom

Ruxolitinib reduziert Krankheitssymptome und verlängert das Gesamtüberleben

Der JAK2-Inhibitor Ruxolitinib (Jakavi®), erst vor kurzem zur Therapie der Myelofibrose zugelassen, reduziert bei dieser myeloproliferativen Erkrankungen die Symptomatik und verlängert die Überlebenszeit. Neue Auswertungen der Phase-III-Daten zeigen, dass diese Effekte auch nach 2 Jahren noch unvermindert anhalten.

Ruxolitinib ist als bislang einziger JAK2-Inhibitor für die Indikation Myelofibrose zugelassen, weil es in 2 Phase-III-Studien seine Überlegenheit sowohl gegenüber Placebo (COMFORT-I) als auch gegenüber der besten verfügbaren konventionellen Therapie (COMFORT-II) unter Beweis stellen konnte. In Atlanta wurden für beide Studien aktualisierte 2-Jahres-Daten präsentiert:

- In COMFORT-I, so Srdan Verstovsek, Houston, bestätigte sich nach 2 Jahren die 1 Jahr zuvor gesehene Reduktion des Milzvolumens und die Verbesserung von Symptomen und Lebensqualität ebenso wie der Vorteil bezüglich des Gesamtüberlebens (1). Dagegen nahm die Häufigkeit neu auftretender Anämien und Thrombozytopenien unter Ruxolitinib mit der Zeit ab, und der Anteil der Patienten, die Erythrozyten-Transfusionen benötigten, war nach 2 Jahren nicht mehr höher als in der Placebogruppe.

- In COMFORT-II hielt die Verkleinerung der Milz ebenfalls nach 2 Jahren noch an, wie Francisco Cervantes, Barcelona, bestätigte, und das bei guter Verträglichkeit (2): Gut die Hälfte der Patienten in der Verumgruppe ist noch in Behandlung, während in der Kontrollgruppe mehr als 60% zu Ruxolitinib gewechselt haben. Trotz dieses Crossovers, so Cervantes, ist auch hier ein Rückgang der Mortalität in der Ruxolitinib-Gruppe zu erkennen (14% vs. 22%; HR=0,51; p=0,041).

Diese 2-Jahres-Daten sprechen für eine lang anhaltende und lebensverlängernde Wirksamkeit von Ruxolitinib bei Patienten mit Myelofibrose, die außerdem unabhängig davon ist, ob sie die JAK2-Mutation tragen oder nicht. In den beiden COMFORT-Studien waren nur Patienten eingeschlossen worden, die zu Beginn keine Thrombozytopenie aufgewiesen hatten. In der Phase-Ib-Studie EXPAND wurde hingegen untersucht, wie Patienten mit moderater Thrombozytopenie (50-99x109/l) Ruxolitinib vertragen. In der Dosiseskalations-Phase der Studie, so Claire Harrison, London, haben sich bislang keine Probleme bezüglich einer Verschlechterung der Thrombozytopenie gezeigt; die Wirksamkeit von Ruxolitinib ist vergleichbar mit der in den COMFORT-Studien.

jg

Literaturhinweise:
(1) Verstovsek S, et al. ASH 2012, Abstr. 800.
(2) Cervantes F, et al. ASH 2012, Abstr. 801.

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