Freitag, 22. September 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
04. September 2013

Serie: Zertifizierte Zentren - Teil 5

Regionale Versorgung im Rahmen einer integrierten Versorgung in Oldenburg

H. L. Müller, Klinik f. Allg. Kinderheilkunde, Hämatologie/Onkologie, Zentrum f. Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Oldenburg.

Krebserkrankte Kinder und Jugendliche aus Weser-Ems werden im pädiatrisch-onkologischen Zentrum Oldenburg betreut. Die Weser-Ems-Region befindet sich im Nordwesten Niedersachsens. Auf einer Fläche von 15.000 km2 leben 2,5 Mio. Einwohner. Ca. 60 pädiatrisch-onkologische Neuerkrankungen werden pro Jahr an das Deutsche Kinderkrebsregister gemeldet. Die Behandlung der Patienten erfolgt bundeseinheitlich nach standardisierten Therapiekonzepten der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH). Die enge Zusammenarbeit zwischen pädiatrisch-onkologischem Zentrum Oldenburg und betreuenden Kinderärzten in Weser-Ems ist eine wichtige Voraussetzung zur Vermeidung lebensgefährlicher Komplikationen insbesondere in Behandlungsphasen, in denen sich der Patient zuhause aufhält.

Anzeige:
 
 

Die ambulante Betreuung stellt eine Belastung der Patienten und ihrer Familien dar, insbesondere wenn große Entfernungen überwunden werden müssen, um das Behandlungszentrum in Oldenburg zu erreichen. Dies ist aufgrund der Flächenausdehnung in Weser-Ems ein therapierelevanter Faktor. Die Koordination der regionalen Betreuung im Rahmen einer Vereinbarung zur Integrierten Versorgung im Verbund PädOnko Weser-Ems ermöglicht seit 2007 eine wohnortnahe Betreuung der betroffenen Patienten aus Weser-Ems und sichert die Qualitätsstandards und familienfreundliche Durchführbarkeit der onkologischen Therapie.

Hintergrund

Im Deutschen Kinderkrebsregister (DKKR) werden seit 1980 Kinder und Jugendliche mit onkologischen Erkrankungen bundesweit mit hoher Vollzähligkeit der Erfassung registriert. Wie im Jahresbericht 2011 des DKKR (1) ausgewiesen, wurden von 2001 bis 2010 aus Weser-Ems 620 Kinder und Jugendliche mit onkologischen Erkrankungen gemeldet. 35% aller Kinder und Jugendlichen mit onkologischen Erkrankungen in Niedersachsen stammen aus dem Weser-Ems-Gebiet. Die gemeldete Patientenzahl aus dem Einzugsgebiet Weser-Ems überstieg damit bei weitem die Zahl der Patienten, die mit Wohnsitz im Land Hamburg (n=329), im Land Bremen (n=123) und im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover (n=469) zum Zeitpunkt der Diagnose gemeldet wurden.

Pädiatrisch-onkologisches Zentrum Oldenburg

Seit 2001 werden Kinder und Jugendliche mit onkologischen Erkrankungen stationär im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Oldenburg, betreut (Abb. 1). Außer der allogenen Knochenmarktransplantation werden alle diagnostischen und therapeutischen Behandlungsoptionen in einem multidisziplinären Kontext angeboten. Fünf Fachärzte mit pädiatrisch-onkologischer Fachweiterbildung betreuen die Patienten im stationären Bereich einer modernen, patientengerecht gestalteten Klinik, die im Jahr 2003 bezogen wurde. Aufgrund großzügiger Unterstützung durch die Selbsthilfegruppen im Verbund PädOnko Weser-Ems erfolgt die intensive psychosoziale Betreuung durch eine Heilpädagogin, Sozialarbeiterin, Kunsttherapeutin, Musiktherapeutin, Klinikclowns und Puppenspielerinnen. Traditionell besteht eine enge Kooperation zwischen den pädiatrisch-onkologisch tätigen Kollegen in Weser-Ems mit dem Zentrum in Oldenburg. Seit 2007 ist die pädiatrische Onkologie Oldenburg als Pädiatrisch Onkologisches Zentrum nach den G-BA-Kriterien anerkannt. Seit 2012 ist das Pädiatrisch Onkologische Zentrum Oldenburg Bestandteil der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS).
 

Abb. 1: Klinikansicht - Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin,
Klinikum Oldenburg.

Verbund PädOnko Weser-Ems

Zur regionalen Koordination der pädiatrisch-onkologischen Betreuung in Weser-Ems gründete sich im November 2001 der Verbund PädOnko Weser-Ems (2-4). Mitglieder im Verbund PädOnko sind die Kinderklinken/Kinderabteilungen in Aurich, Emden, Delmenhorst, Leer, Lingen, Meppen, Nordhorn, Oldenburg, Papenburg, Vechta und Wilhelmshaven. Während noch im Jahr 2000 nur 3% der an das DKKR gemeldeten Patienten aus Weser-Ems auch in der Region behandelt wurden, hat sich der Anteil der im Verbund betreuten Patienten aus Weser-Ems in den folgenden Jahren gesteigert: 2001: 20%; 2002: 49%; 2003: 50%; 2004: 51%; 2005: 50%; 2006: 57%; 2007: 50%; 2008: 63%; 2009: 67% (Quelle: DKKR). Abbildung 2 illustriert die Herkunft der 535 zwischen September 2001 und Juni 2013 im Verbund PädOnko Weser-Ems betreuten Patienten.

Regionale Betreuung im Verbund

Seit Inkrafttreten des G-BA-Beschlusses vom 01.01.2007 ist die stationäre Behandlung der Patienten im Verbund nur noch im Pädiatrisch Onkologischen Zentrum, Klinikum Oldenburg, möglich. Zur Sicherung der entsprechenden Qualitätsstandards in der ambulanten Therapie wurde zwischen dem Verbund und den zuständigen Kostenträgern am 01.10.2007 eine Vereinbarung zur Integrierten Versorgung (IV) pädiatrisch-onkologischer Patienten in Weser-Ems geschlossen. 12 KV-ermächtigte Pädiater mit hämatologisch-onkologischer Erfahrung aus 11 Kinderkliniken oder Kinderabteilungen und 11 niedergelassene internistische Onkologen in 5 onkologischen Schwerpunktpraxen sind der IV-Vereinbarung beigetreten.
 

Abb. 2: Herkunft (Landkreise) der 535 Patienten (Alter < 18 Jahre), die von September 2001 bis Juni 2013 im Verbund PädOnko Weser-Ems behandelt wurden.
 

Vermeidung stationärer Kurzzeit-Aufenthalte

Die Eltern sind angewiesen, ihr Kind bei Verdacht auf eine Infektion umgehend in einer der Verbundkliniken vorzustellen. Bei Verdacht auf Vorliegen einer septischen Komplikation bzw. fehlender Transportfähigkeit, wird die Therapie nach Rücksprache mit dem Zentrum in der Verbundklinik eingeleitet.

Ein internes Benchmarking ergab eine Reduktion von kurzzeitigen, stationären Aufenthalten (≤ 48 Stunden) im Pädiatrisch Onkologischen Zentrum Oldenburg nach Etablierung des Verbundnetzwerks im Vergleich zur Zeit vor Etablierung des Verbundes (Tab. 1). Auch ein externes Benchmarking zwischen Verbund und einem niedersächsischen kinderonkologischen Zentrum vergleichbarer Größe, das von der AOK Niedersachsen durchgeführt wurde, bestätigte die Reduktion der stationären Kurzaufenthalte für die im Verbund betreuten Patienten.
 

Tab. 1: Kurzzeitige stationäre Aufenthalte (< 48 Std.) im Pädiatrisch Onkologischen Zentrum Oldenburg vor und nach Einführung der häuslichen Mitbetreuung im Verbund im Jahr 2005.
 


Behandlungsqualität - Komplikationen

Ein interner Vergleich der Infektionsraten (Katheterinfektion, Sepsis) ergab eine Reduktion der Infektionsrate pro Patient im Vergleich zur Ausgangssituation im Jahr 2004. Unterschiede hinsichtlich der Anzahl der Todesfälle und der therapiebedingten Todesfälle waren zwischen den Zeiträumen 2001-2004 und 2005-2009 nicht feststellbar (2001-2004: 146 gemeldete Patienten; 14 Todesfälle (9,6%); 2 von 14 (14%) therapiebedingte Todesfälle. 2005-2009: 256 gemeldete Patienten; 42 Todesfälle (16,4%); 3 von 42 (7%) therapiebedingte Todesfälle).

Informationsübermittlung im Verbund

Durch ein System zur Digitalisierung von mikroskopischen Ausstrichpräparaten und radiologischen Bildern sowie zur Internet-gestützten Übermittlung wird die Referenzbeurteilung erleichtert und der Therapiebeginn beschleunigt. Die Anschaffung (11 Terminals in Weser-Ems-Kliniken) erfolgte im Mai 2006 mit Förderung durch die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V..

Der Verbund PädOnko Weser-Ems wurde von SAP auf der CEBIT 2012 als erfolgreiches Modellprojekt zur ambulanten Versorgung pädiatrisch-onkologischer Patienten im Rahmen einer Integrierten Versorgung vorgestellt. In Zusammenarbeit mit SAP und dem Braunschweiger Informatik- und Technologie-Zentrum (BITZ) GmbH, ist geplant, ein Softwareprodukt zur elektronischen Abbildung und Leistungserfassung im Bereich Integrierte Versorgung im Verbund PädOnko zu pilotisieren.

Häusliche Mitbetreuung durch mobiles Verbundteam

Seit 2005 besucht ein mobiles Team die Familien zuhause und verrichtet Katheterspülungen, Verbandwechsel und Blutentnahmen. Das mobile Team besteht aus zwei Kinderkrankenschwestern, die mit je einer halben Stelle im Verbundteam tätig sind und im wöchentlichen Wechsel die Patienten auch im stationären Umfeld betreuen.

Durch die häusliche Versorgung konnten den Familien 2.400 Besuche in der Oldenburger Ambulanz erspart werden, für die Fahrten über 245.000 km hätten zurückgelegt werden müssen (Stand Juni 2013). Im Rahmen der häuslichen Versorgung wurden 2.196 Katheterspülungen, 2.167 Blutentnahmen und 1.593 Verbandwechsel durchgeführt (Abb. 3).
 

Abb. 3: Häusliche Spülung des Broviak-Katheters und Blutentnahme durch Kinderkrankenschwester im mobilen Verbundteam.
 

Einheitliche Pflegestandards

Um Irritationen der Betroffenen durch unterschiedliche Vorgehensweisen hinsichtlich der pflegerischen Versorgung zu vermeiden, wurden seit 2001 einheitliche Pflegestandards erarbeitet, deren Aktualität im Rahmen regelmäßiger Treffen von Vertretern aus der Pflege der Verbundkliniken (AG-Pflege) gewährleistet wird.

Ambulante häusliche Familien-Psychotherapie

Mit finanzieller Unterstützung durch die Selbsthilfegruppen in Weser-Ems wurde ein häuslicher psychotherapeutischer Dienst aufgebaut. Seit Oktober 2003 wurden insgesamt 47 betroffene Familien im Rahmen von Hausbesuchen psychotherapeutisch (867 Stunden; durchschnittlich 18 Std. pro betreuter Familie) betreut. Das Angebot entlastete die Familien, die pflegenden Angehörigen und insbesondere die Geschwisterkinder der Patienten.

Überleitung in internistische Weiterbetreuung

Mit Erreichen des Erwachsenenalters ergibt sich für die Patienten die rechtliche Notwendigkeit der Weiterbetreuung durch internistische Kollegen. Dieser Übergang nach jahrelanger pädiatrischer Betreuung stellt die Betroffenen häufig vor eine große Belastung. Die ambulante Betreuung im Verbund erfolgt daher schon frühzeitig unter Beteiligung derjenigen internistischen Verbundpartner, die den Patienten nach Erreichen des Erwachsenenalters weiter betreuen. Für 85 von 396 Patienten wurde diese Überleitung bislang gebahnt.

Akzeptanz der Verbundangebote und Lebensqualität im Verbund

Neben einer Reduktion von Anfahrtswegen und Fahrtkosten ließ sich durch die häusliche Mitbetreuung im Verbund auch die Lebensqualität der Betroffenen steigern. Zur Evaluation der Akzeptanz unseres Angebotes wurde ein selbst entwickelter Fragebogen an 99 Betroffene (76 Sorgeberechtigte, 23 Patienten ≥ 10 Jahre) verschickt. Der anonyme Rücklauf lag bei 75% (55 Sorgeberechtigte, 19 Patienten). 70 Befragte gaben an, in der onkologischen Ambulanz der Oldenburger Kinderklinik mitbetreut zu werden, 30 in einer der Verbundkliniken und 41 zu Hause vom mobilen Verbundteam. Die Ergebnisse spiegeln eine hohe Zufriedenheit insbesondere mit der Betreuung durch das mobile Verbundteam wider (Abb. 4). Die wohnortnahe Mitbetreuung in den Verbundkliniken wird als psychische und körperliche Entlastung empfunden. Trotz der intensiven Einblicke in die häusliche Situation der Familien empfinden die Befragten die häusliche Versorgung durch das mobile Team dabei nicht als Verletzung ihrer Privatsphäre.
 

Abb. 4: Ergebnisse einer Umfrage zu Akzeptanz und Lebens-
qualität der im Verbund PädOnko Weser-Ems betreuten Patienten.

 

Finanzierung

Im Anschluss an die Förderung durch die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung (DJCLS H05/03) erfolgt die Projektfinanzierung seit 1. Oktober 2007 im Rahmen einer Vereinbarung zur Integrierten Versorgung (IV). Die Finanzkalkulation der IV-Quartalspauschale (700 Euro/Patient) orientierte sich an den Personalkosten der etablierten Verbundstrukturen (Vollzeitstellen für Arzt, Kinderkrankenschwester, Dokumentarin). Darüber hinaus wurde mit den Krankenkassen eine zusätzliche Quartalspauschale (70.00 Euro/Patient) für die betreuenden Kollegen in KV-Ermächtigung/internistisch-onkologischer Praxis ausgehandelt.

An der Klinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Hämatologie/Onkologie, Klinikum Oldenburg, befindet sich die Studienzentrale der Kraniopharyngeomstudien der GPOH (Studienleiter: H. Müller; www.kraniopharyngeom.net).

Eine Auswertung des Projekts "Verbund PädOnko Weser-Ems" im Rahmen des Forschungsschwerpunkts "Versorgungsforschung" der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) ist geplant.

Fazit

Wir schlussfolgern, dass die Betreuung im Pädiatrisch Onkologischen Zentrum Oldenburg und im Verbund PädOnko Weser-Ems den betroffenen Familien eine Verbesserung ihrer Lebensqualität durch Sicherung der Behandlungsqualität, durch Koordination der regionalen Betreuung, Nachsorge und Rehabilitation sowie durch eine Reduktion von Fahrtkosten und kurzzeitigen stationären Aufenthalten bietet. Aufgrund regelmäßiger qualitätssichernder Maßnahmen, erfolgreicher Benchmarking-Ergebnisse und der hohen Akzeptanz von Seiten der Familien gelang es, das erfolgreiche Modellprojekt "Verbund PädOnko Weser-Ems" in eine Regelfinanzierung durch die Kostenträger zu überführen (IV). Die Netzwerkstruktur versetzt alle Beteiligten in eine "Win-win-Situation". Gesundheitspolitisch verfolgt der Verbund PädOnko Weser-Ems das Ziel, bei zunehmender Zentrierung medizinischer Spezialangebote die regionale Infrastruktur zur wohnortnahen Versorgung zu stärken. Eine Übertragung der Strukturen im Verbund PädOnko Weser-Ems als Modellprojekt für ambulante Versorgung auf andere medizinische Bereiche und Regionen erscheint möglich und sinnvoll.

 

 

 

 

 Prof. Dr. med.Hermann L. Müller

Klinik für Allgemeine
Kinderheilkunde, Hämatologie/
Onkologie, Zentrum für Kinder- und Jugend-medizin, Klinikum Oldenburg
Rahel-Straus-Strasse 10
26133 Oldenburg

Tel.: 0441/403 2013
Fax: 0441/403 2887
E-Mail: mueller.hermann@klinikum-oldenburg.de
Internet: www.klinikum-oldenburg.de

 

 

 

Literaturhinweise:
(1) Kaatsch P. Jahresbericht 2011 des Deutschen Kinderkrebsregisters. 2011; Tabelle 6.
(2) Hibbeler B. Den kleinen Patienten weite Wege ersparen. Deutsches Ärzteblatt 2008; 105 (20): A1043-1044.
(3) Mintrop R, Müller HL. Vernetzte Angebote - Verbund Pädiatrische Onkologie Weser-Ems. Modellprojekt zur Vernetzung, Optimierung und Benchmarking in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit onkologischen Erkrankungen in der Weser-Ems-Region. Krankenhaus-Umschau 2006; 2: 134-135.
(4) Müller HL, et al. Regional coordination of paediatric oncological care in northwestern Lower Saxony, Germany - Netwowrk funded by health insurance companies. Klin Padiatr. 2010;222(6): 407-413.

Quelle: Pädiatrisch Onkologisches Zentrum Oldenburg und Verbund PädOnko Weser-Ems
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:
Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017