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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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06. Februar 2012

34th San Antonio Breast Cancer Symposium 06.-10. Dezember 2011

Pathologische Komplettremissionsrate als Surrogatmarker für Überleben

Jahrelang wurden die Ergebnisse und die Bedeutung der pCR-Rate als Surrogatmarker aus großen, deutschen neoadjuvanten Studien eher mit Vorbehalt betrachtet. Diese Zeit ist nun endgültig vorbei: Das demonstriert eindeutig eine Analyse der pCR-Rate aus den deutschen Untersuchungen. Es zeigte sich, dass die pCR-Rate – insbesondere bei HER2-positiven Patientinnen – mit einer Verlängerung des Überlebens korreliert. Insgesamt wurden in dieser nun präsentierten Untersuchung 6.377 Patienten aus 7 neoadjuvanten deutschen Brustkrebsstudien analysiert. In den frühen Studien erhielten die HER2-positiven Patientinnen noch kein Trastuzumab. In 2 Studien wurde die Anti-HER2-Substanz parallel zur Chemotherapie gegeben.
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Nach einem medianen Follow-up von 46,3 Monaten und einer Beobachtungszeit von 22.869 Patientenjahren wurde eine komplette pathologische Remission (pCR) bei 15% der Patientinnen festgestellt. Das krankheitsfreie und das Gesamtüberleben waren signifikant besser bei allen Patientinnen mit einer pCR – dies betraf sowohl Patientinnen, die HER2-negativ, HER2-positiv ohne Trastuzumab und HER2-positiv mit Trastuzumab-Behandlung waren. Die pCR-Rate bei HER2-positiven Frauen betrug 24% unter der Trastuzumab-Therapie und 15,8% ohne diese Behandlung. Insgesamt konnten 181 Frauen identifiziert werden mit Trastuzumab-Behandlung und einer pCR. Nur eine dieser Frauen erlitt eine Krankheitsprogression, dies zeigt nach Ansicht von Studienleiterin Dr. Sibylle Loibl, Neu-Isenburg, wie stark die pCR-Rate mit einem verlängerten Überleben korreliert. Insgesamt konnte ein starker Trend zu einem verbesserten Überleben bei pCR-HER2-positiven Patientinnen belegt werden, die mit Trastuzumab behandelt wurden (p=0,067). Mittels Cox Regression konnte ermittelt werden, dass eine Trastuzumab-Behandlung zu einem längeren Überleben führte als keine Therapie mit dieser Substanz (p=0,06).

Loibl erklärte abschließend, dass aus diesen Ergebnissen geschlussfolgert werden kann, dass die pCR-Rate ein guter Surrogatmarker ist. HER2-positive Frauen ohne eine pCR weisen dagegen ein hohes Rezidivrisiko auf. Dies gilt unabhängig von einer Trastuzumab-Behandlung. Für diese Patientinnen besteht daher ein dringender Bedarf an neuen, effektiveren Therapieoptionen.
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