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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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18. Oktober 2013

DGU 2013 - Prostatakarzinom

PROBASE-Studie: Risikoadaptiert vorgehen in der Prostatakarzinom-Vorsorge

Die PROBASE-Studie* will eine Optimierung des Prostatakarzinom-Screenings mithilfe des PSA-Werts erreichen. Um Überdiagnose und Übertherapie zu minimieren, verfolgt die Studie den Ansatz, das Screening vom Ausgangs-PSA-Wert im Alter von 45 Jahren und damit vom Erkrankungsrisiko des Mannes abhängig zu machen, erläuterte Studienleiter Prof. Dr. Peter Albers, Düsseldorf

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Die Studie soll untersuchen, ob Männer, die das risikoadaptierte PSA-Screening im Alter von 50 Jahren beginnen, bis zum Alter von 60 Jahren nicht häufiger ein metastasiertes Prostatakarzinom entwickeln als solche, bei denen eine vergleichbare Vorsorge im Alter von 45 Jahren anfängt. Außerdem soll untersucht werden, ob der verzögerte Beginn des Screenings die Rate an unnötigen diagnostischen und therapeutischen Interventionen zukünftig deutlich reduzieren kann. Für die Studie werden ab 2014 an vier Studienzentren (neben Düsseldorf auch München Klinikum rechts der Isar, Heidelberg und Hannover) 50.000 brieflich eingeladene Teilnehmer im Verhältnis 1:1 randomisiert: Gruppe A erhält den ersten PSA-Test im Alter von 45 Jahren, Gruppe B erst im Alter von 50 Jahren. Das risikoadaptierte PSA-Screening ist in beiden Gruppen identisch: Bei Männern mit einem Ausgangs-PSA-Wert < 1,5 ng/ml werden weitere PSA-Tests nur im Abstand von fünf Jahren vorgenommen. Bei Männern mit einem Ausgangs-PSA-Wert von 1,5-2,99 ng/ml, die ein höheres Erkrankungsrisiko haben, erfolgen die weiteren PSA-Messungen im Abstand von zwei Jahren. Sobald der PSA-Wert über 3 ng/ml liegt - zu Beginn oder in den Nachfolgetests - schließen sich weiterführende Untersuchungen an. Über 90% der Männer werden voraussichtlich zur niedrigsten Risikogruppe gehören (d.h. 4 PSA-Tests bis zum 60. Lebensjahr wären bei ihnen ausreichend, um die Entstehung von Prostatakarzinom im Alter von > 60 Jahren auszuschließen). Der primäre Endpunkt ist die Häufigkeit eines bestätigten metastasierten Prostatakarzinoms im Alter von 60 Jahren, die nach der Hypothese der Forscher in Gruppe B nicht höher sein sollte als in Gruppe A. Würde sich diese Vermutung bestätigen, könnte die Prostatakarzinom-Vorsorge künftig zehn Jahre später beginnen. Darüber hinaus soll mit der PROBASE-Studie eine große deutsche Biobank aufgebaut werden, mit der offene Fragen zum Prostatakarzinom (z.B. mögliche weitere Serummarker) künftig geklärt werden könnten.

*Risk-adapted prostate cancer early detection study based on a "baseline" PSA value in young men - a prospective multicenter randomized trial


Deutsche Krebshilfe

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