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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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17. März 2011

ASCO GI 2011 – Ösophaguskarzinom

Oberflächliches Ösophaguskarzinom: Endoskopische Submukosadissektion und weiterführende Therapie anhand Histologie ist sicheres Verfahren

Die endoskopische Submukosadissektion (ESD) von Ösophagusfrühkarzinomen wird in Japan schon seit mehreren Jahren erfolgreich durchgeführt. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, auch großflächige Frühkarzinome en bloc zu resezieren, sodass die Tumoren und Tumorrandbereiche gut histologisch beurteilbar sind. T. Iizuka und seine Arbeitsgruppe konnten in einer Studie [1] darstellen, dass die en bloc Resektion und anschließende histologische Beurteilung eine weitere therapeutische Strategie ermöglicht, dieses schrittweise Vorgehen mit wenig schwerwiegenden Komplikationen verbunden ist und zu guten Tumorkontrollraten führt.
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In diese Studie wurden 140 Patienten aufgenommen, bei denen ein oberflächliches mukosales oder submukosales Plattenepithelkarzinom des Ösophagus diagnostiziert worden ist (cN0; Typ T1a-MM-SM2). 83 Patienten erhielten auf Grund der Tumorhistologie anschließend eine zusätzliche Behandlung, 27 Patienten in Form eines weiteren chirurgischen Eingriffs und 56 Patienten eine Radiochemotherapie. Die en bloc Resektionsrate lag bei 86%. Im Langzeit-Follow-Up (durchschnittliche Beobachtungsdauer 45,1 Monate) bildeten sich keine Lokalrezidive und es traten keine Spättoxizitäten auf Grund der Chemotherapie auf. Einen Rückfall erlitten 4 Patienten, bei 3 Patienten mit einer Lokalisation im Mediastinum und bei einem im zervikalen Lymphknoten. Die 5-Jahres-Überlebensrate lag bei 88,4%.

Bei 5 Patienten kam es zu operationsbedingten Komplikationen, wie Perforationen, sekundären Hämorrhagien oder Pneumonien. Bei insgesamt 13 Patienten waren Komplikationen zu beobachten, die mit der weiterführenden Therapie assoziiert waren.
sr

Literatur:
1. Iizuka T, et al., ASCO GI 2011, Abstract #1
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