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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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04. Juli 2014

ASCO - 30. Mai - 03. Juni 2014, Chicago, USA

Neue Wege, neue Ziele

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Therapiefreiheit für CML-Patienten

Therapiefreiheit für CML-Patienten mit tiefer molekularer Remission unter Nilotinib ist ein neues Ziel in der Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie, das aktuell in einer Reihe von Studien untersucht wird, die auf dem ASCO vorgestellt wurden (ENESTfreedom, ENESTop, ENESTgoal und ENESTpath, Abstr. TPS712). Dass dies ein realistischer Weg ist, bestätigte Prof. A. Hochhaus, Jena. Die Messung der tiefen molekularen Remission (MR4 bzw. MR4,5) sei nun standardisiert. Das Monitoring muss zwar nach Absetzen der Medikation häufiger durchgeführt werden, doch wird dies von den Patienten gut akzeptiert. Empfohlen wird ein Test im Abstand von 3 Monaten. Falls die Patienten das tiefe molekulare Ansprechen verlieren, so wird die Therapie mit Nilotinib sofort wieder aufgenommen. Dies ist ein sicheres Vorgehen, bestätigte Hochhaus, da sich keine Resistenz gegen den TKI entwickelt. Die TWISTER-Studie (Ross et al.) hat gezeigt, wie schnell Patienten nach wieder aufgenommener Therapie erneut eine MR erreichen können. In dieser Studie waren alle Patienten, die ein molekulares Rezidiv hatten, weiterhin gegenüber Imatinib sensitiv. Ursache für das Rezidiv ist keine Resistenz gegen den TKI sondern die Persistenz der CML-Stammzelle. Um möglichst viele Patienten eine Therapiefreiheit ermöglichen können, ist ein wichtiges Ziel, eine hohe Rate an tiefen molekularen Remissionen zu erreichen. Im 5-Jahres-Update der ENESTnd-Studie (Abstr. 7073) erwies sich Nilotinib dem Imatinib signifikant überlegen bei CML-Patienten in der chronischen Phase. Mehr als die Hälfte der Patienten erzielten eine tiefe molekulare Remission (MR4,5, BCR-ABL ≤ 0,0032%), unter Imatinib waren es 31%. Ebenso waren mit Nilotinib gute molekulare Remissionen häufiger, mehr Patienten waren progressionsfrei und auch das Gesamtüberleben war bei den mit Nilotinib behandelten Patienten höher als in der Imatinib-Gruppe. Im 36-Monats-Follow up der ENESTcmr-Studie (Abstr. 7025) konnte durch den Switch von Imatinib auf Nilotinib bei Patienten mit minimaler Resterkrankung unter Langzeit-Imatinib-Therapie bei mehr Patienten eine tiefe molekulare Remission erzielt werden.

as

 

nab-Paclitaxel + Gemcitabin in klinischer Praxis übertrifft Erwartungen aus MPACT-Studie

Gemcitabin-Monotherapie war lange der Standard in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Pankreaskarzinoms, bis gezeigt werden konnte, dass die Hinzunahme von nab-Paclitaxel zu Gemcitabin sowie das Regime FOLFIRINOX bei Patienten in gutem Allgemeinzustand einen Überlebensvorteil bringen. Das Update einer retrospektiven Analyse von insgesamt 2.422 Pankreaskarzinom-Patienten aus der klinischen Praxis zeigen trotz kurzer Nachbeobachtungszeit für jene Patienten, die mit der Kombination nab-Paclitaxel + Gemcitabin behandelt wurden (n=184) ein Gesamtüberleben von 10,2 Monaten im Vergleich zu 7,2 Monaten unter Gemcitabin. Dieses Ergebnis übertraf die Erwartungen aus den Ergebnissen der MPACT-Studie. Das mediane OS der Patienten aus der MPACT-Studie lag bei 8,7 Monaten bei jenen, die nab-Paxlitaxel + Gemcitabin erhalten hatten vs. 6,6 Monate im Gemcitabin-Arm. Nach einer Analyse der Patienten aus Westeuropa in der MPACT-Studie, die auf der Beaujon Conference vorgestellt wurde, liegt das mediane Gesamtüberleben bei 10,7 Monaten mit nab-Paclitaxel + Gemcitabin gegenüber 6,9 Monaten in der Gemcitabin-Gruppe.

as

Poster Abstract 4132. Cartwright T et al.: Use of first line chemotherapie for advanced pancreatic cancer: FOLFIRINOX vs. Gemcitabin-based therapy

 

BRIM7: Metabolisches Tumoransprechen als prädiktiver Marker


Patienten mit nicht BRAF- und MEK-Inhibitor vorbehandeltem metastasiertem malignen Melanom zeigten auf die kombinierte Behandlung mit dem BRAF-Inhibitor Vemurafenib und dem MEK-Inhibitor Cobimetinib ein ausgeprägtes und frühes metabolisches Ansprechen im FDG-PET. So das Ergebnis eine Analyse der BRIM7-Studie, die Grant A. McArthur vorstellte. Untersucht wurde das metabolische Tumoransprechen bei 46 Patienten aus der BRIM7-Studie, 35 Patienten waren evaluierbar, von ihnen hatten 71% ein Melanom Stadium IVc. Bei allen Patienten konnte eine signifikante Reduktion der gesamten metabolischen Tumormasse im 1. Zyklus nachgewiesen werden, eine weitere Verbesserung bestand im 2. Zyklus. Patienten mit komplettem metabolischen Ansprechen (CMR) hatten ein längeres progressionsfreies Überleben als Patienten ohne CMR. Es bestand keine Korrelation zwischen der Baseline-Tumorlast und dem metabolischen Ansprechen. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Baseline-Tumorlast (gemessen als %ID (injected dose) und metabolisches Tumorvolumen (MTV)) prädiktiv ist und eine kombinierte BRAF- und MEK-Inhibition das Gesamtüberleben von Patienten mit einer niedrigen Baseline-Tumorlast im FDG-PET verlängert. Keine Korrelation konnte zwischen der nach RECIST-Kriterien bestimmten Tumorlast und dem Gesamt-überleben festgestellt werden.

Abstract 9006

 

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