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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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06. Februar 2012

NSCLC: Patienten profitieren von Erhaltungstherapiemit Pemetrexed

Eine Erhaltungstherapie mit Pemetrexed (Alimta®) konnte in einer Phase-III-Studie signifikant das progressionsfreie Überleben von Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) verlängern und erwies sich gleichzeitig als gut verträglich. Dies führte im Oktober 2011 zu einer Zulassungserweiterung für Pemetrexed in der Erstlinien-Erhaltungstherapie beim fortgeschrittenen nicht-plattenepithelialen NSCLC.
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Die Zulassungserweiterung basiert auf den Ergebnissen einer prospektiven Interimsanalyse der multizentrischen Phase-III-Studie PARAMOUNT [1], wie PD Dr. Martin Reck, Großhansdorf, berichtete. Im Rahmen dieser Studie erhielten die Patienten (n=939) zunächst als Erstlinientherapie 4 Zyklen Pemetrexed/Cisplatin. Diejenigen, die damit eine komplette oder partielle Tumorrückbildung oder eine Krankheitsstabilisierung erreichten, wurden dann randomisiert entweder mit Pemetrexed in gleicher Dosierung (500 mg/m2, d1 alle 3 Wochen) oder Placebo weiterbehandelt. Das durch Prüfärzte ermittelte PFS war unter Pemetrexed mit im Median 4,1 Monaten signifikant verbessert im Gegensatz zu 2,8 Monaten in der Placebo-Gruppe (p=0,00006). Die mit Pemetrexed behandelten Patienten hatten im Beobachtungszeitraum ein um 38% vermindertes Progressionsrisiko (HR=0,62). Die Rate an therapiebedingten schweren unerwünschten Wirkungen (Grad 3/4) betrug im Pemetrexed-Arm 8,9% und im Placebo-Arm 2,8%. Therapieabbrüche aufgrund von Nebenwirkungen waren mit 5,3% selten. Die häufigste Grad-3/4-Nebenwirkung war Fatigue mit 4,2%. Als schwerste hämatologische Nebenwirkungen traten Anämie und Neutropenie auf.

Für eine Aussage bezüglich des Gesamtüberlebens müsse erst die finale Analyse der Studie abgewartet werden, teilte Reck mit.

Dr. Andreas Gröschel, Homburg/Saar, wies darauf hin, dass eine Therapieentscheidung individuell getroffen werden sollte, da sie von vielen Faktoren abhängig sei. Eine Erhaltungstherapie komme für Patienten in Frage, die eine weitere Therapie wünschten, die keine relevanten Toxizitäten hätten und die über einen erhaltenen Funktionsstatus verfügten. Patienten, die eine Therapiepause wünschen, sollten sehr engmaschig beobachtet werden. „Das Ziel wäre eine chronische Erkrankung“, sagte Gröschel abschließend.

sr

Literatur:
1. Paz-Ares LG et al. J Clin Oncol 2011;29 (Suppl): (ASCO 2011) Abstract CRA7510

Pressekonferenz „Neues Therapiekonzept Erhaltungstherapie: Aktuelle Fortschritte in der Behandlung des NSCLC“, 06.12.2011, Bad Homburg; Veranstalter: Lilly Deutschland
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