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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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16. Februar 2011

ASH 2010 – Lymphome

NHL und Mantelzell-Lymphom: Bendamustin/Rituximab wirksamer als Fludarabin/Rituximab

Bei Patienten mit rezidivierten oder refraktären follikulären, indolenten Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) oder Mantelzell-Lymphomen ist Fludarabin/Rituximab eine etablierte Therapieoption. Das Endergebnis der randomisierten Phase-III-Studie NHL-2-2003 [1] der deutschen StiL-Gruppe zeigt, dass durch die Bendamustin/Rituximab-Kombination sowohl das progressionsfreie Überleben (PFS) als auch die Ansprechraten verbessert werden konnten im Vergleich zu Fludarabin/Rituximab.
In die Studie wurden 219 Patienten aufgenommen, 208 waren auswertbar. Davon erhielten 109 Patienten alle 4 Wochen maximal 6 Zyklen Rituximab (375 mg/m2; d1) plus Bendamustin (90 mg/m2; d1 und 2) und 99 Patienten bekamen Rituximab (375 mg/m2; d1) plus Fludarabin (25 mg/m2; d1-3). Ab 2006 wurde das Protokoll dahingehend erweitert, dass beide Studienarme eine Rituximab-Erhaltungstherapie (375 mg/m2 alle 3 Monate für 2 Jahre) bekamen.

Das PFS wurde durch die B/R-Kombination signifikant verlängert im Vergleich zur F/R-Kombination (30,4 vs. 11,2 Monate; p<0,0001). Die Gesamtansprechrate war mit B/R ebenfalls signifikant höher als mit F/R (82% vs. 49%; p<0,0001). Bei 39% der Patienten im B/R-Arm kam es zu einer Komplettremission, im Gegensatz zu 16% im F/R-Arm. Ein Unterschied im Gesamtüberleben war nicht zu beobachten.

Eine Subanalyse der Rituximab-Erhaltungstherapie ergab ein signifikant verlängertes Gesamtüberleben (p=0,01) und PFS (p=0,0004) in beiden Armen. Bendamustin in Kombination mit Rituximab kann sich somit als neue Erstlinientherapie in der Therapie follikulärer Lymphome etablieren.

Literatur:
1. Rummel M et al., ASH 2010, Abstract #856
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