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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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13. Februar 2017 Seite 1/3

Hohe Tumorkontrollraten, maximaler Patientenkomfort

Moderne Radiochirurgie: Cyberknife bietet gute Therapieoptionen

A. Muacevic, Europäisches Cyberknife Zentrum München Großhadern.

In der Tumortherapie gilt die Chirurgie weithin als Standard. Dabei gewinnt die moderne Radiochirurgie (z.B. Cyberknife) zunehmend an Stellenwert als Alternative oder Ergänzung zur Operation. Das Präzisionsbehandlungsverfahren kann onkologische Therapien unterstützen und stellt einen Fortschritt in vielen Bereichen dar. Das Europäische Cyberknife Zentrum München-Großhadern hat als international renommiertes Radiochirurgie-Zentrum langjährige Erfahrung und wissenschaftlich aussagekräftige Daten vorzuweisen. Es wurde als Deutschlands erstes Cyberknife Zentrum am 1. Juli 2005 in Kooperation mit dem Klinikum der Universität München und der AOK Bayern eröffnet. Das Spezialisten-Team um den leitenden Arzt Prof. Dr. Alexander Muacevic bündelt Kompetenzen aus Radio- und Neurochirurgie, Radioonkologie und Medizinphysik. Im Jahr 2017 wird die Gesamtzahl der Cyberknife-Behandlungen von Primärtumoren und Metastasen auf rund 7.000 ansteigen. Die Münchner Einrichtung gilt als eines der innovativsten Radiochirurgie-Tumorzentren in Europa.
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Innovative Symbiose von Medizin und Technik – Cyberknife

Das medizinische Knowhow des Europäischen Cyberknife Zentrums München-Großhadern (ECZM) erweitert sich ständig und es werden sowohl Standardindikationen als auch komplizierte Fälle mit gleich hoher Zuverlässigkeit therapiert. Das Spektrum reicht von Kopftumoren, spinalen und Knochentumoren bis hin zu Tumoren lokalisiert im Körper. Das moderne, technologisch hochentwickelte System erlaubt auch in (atem-)beweglichen Zielen und Organen wie der Leber, Lunge, den Nieren und in Einzelfällen der Prostata eine präzise ambulante, fixierungs- und narkosefreie Tumorbehandlung. Das Robotersystem erfasst Atembewegung während der Behandlung über eine 3D-Kamera und gleicht diese mit der internen Tumorposition ab. Risikoarm und schonend folgt der Roboterkopf der Atmung und platziert die Strahlung exakt im Tumor. Das Gerät „atmet“ sozusagen mit. Das verbleibende gesunde Gewebe und angrenzende empfindliche Strukturen werden durch den steilen Dosisabfall (Dosisgradienten) um den Tumor optimal geschont. Das verschafft der modernen Radiochirurgie einen Spitzenplatz vor der Vorläufertechnologie (GammaKnife), die ausschließlich auf den Kopfbereich beschränkt ist. Das Cyberknife-System eröffnet den Münchner Radiochirurgie-Spezialisten dafür ein weit größeres Therapiefeld mit verbreiterter Indikationspalette. Die Ärzte können damit auch bei lagebedingt komplizierten Tumoren im Körper hinzugezogen werden, um die Chirurgie zu ergänzen oder zu ersetzen. Damit verbessern sich die Erfolgschancen in der Behandlung von Tumorpatienten, für die eine Operation nicht in Frage käme oder zu risikoreich wäre.


Patientenzahlen und Behandlungsumfang

Das Behandlungsspektrum erweitert sich mit Fortschreiten der radiochirurgischen Technik kontinuierlich, jedoch müssen die äußerst strengen Indikationskriterien für Radiochirurgie stets erfüllt sein. Nur ausgewählte Tumoren können damit behandelt werden. Jährlich werden vom ECZM rund 600 Tumorbehandlungen durchgeführt. Doch die tatsächliche Zahl an Patienten, die jährlich betreut werden, ist weit größer. Rund 2.300 Tumorfälle sind allein im Jahr 2015 im Rahmen der Ambulanz des Münchner Zentrums erfasst worden. Hierzu zählen die Neuvorstellungen, unterschiedliche Kontrollbeobachtungen, wie Verlaufskontrollen eines Tumors und die persönlichen und postalischen Kontrollen mit Z.n. Cyberknife bzw. sogar auch GammaKnife aus der früheren Behandlungsära.
 
Abb. 1: Patient wird für Cyberknife-Behandlung vorbereitet.
Abb. 1: Patient wird für Cyberknife-Behandlung vorbereitet.
 
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