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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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24. September 2013

Metastasiertes Pankreaskarzinom: Verlängerung des Gesamtüberlebens erreicht

Mit der Zugabe von nab-Paclitaxel zu Gemcitabin wurde eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens (OS) bei Patienten mit metastasiertem Adenokarzinom des Pankreas bewirkt. Dies war der primäre Endpunkt der internationalen, randomisierten Phase-III-Studie MPACT, deren Ergebnisse Daniel D. von Hoff auf dem ASCO 2013 in Chicago präsentierte.

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861 Patienten wurden eingeschlossen, um die Kombination von nab-Paclitaxel (125 mg/m2 i.v., qw 3/4) plus Gemcitabin (1.000 mg/m2 i.v., qw 3/4) gegen die alleinige Gemcitabin-Gabe bei Therapie-naiven Patienten mit metastasiertem Pankreaskarzinom im Stadium IV zu vergleichen. Das mediane Alter der Patienten betrug 63 Jahre und 40% hatten einen Karnofsky-Performance-Status von 70-80%. Bei 46% der Patienten traten Metastasen an mehr als 3 Lokalisationen auf und bei 84% war die Leber metastasiert.

Die Zugabe von nab-Paclitaxel resultierte in einer signifikanten Verlängerung des medianen OS von 6,7 auf 8,5 Monate (HR=0,72; p<0,001). Die 1-Jahres-Überlebensrate betrug im Monotherapiearm 22% vs. 35% im Kombinationsarm, das 2-Jahres-Überleben betrug entsprechend 4% vs. 9%. Laut Subgruppenanalyse profitieren Patienten mit einer schlechteren Prognose besonders von der Kombination. Das Ansprechen war unter der Kombination mit nab-Paclitaxel um das 3-fache erhöht (23% vs. 7%, p=1,1x10-10). Als prädiktiv für die Verlängerung des OS konnte das CA19-9-Ansprechen nach 8 Wochen identifiziert werden. Das progressionsfreie Überleben (PFS) war mit 5,5 vs. 3,7 Monaten und einer Hazard Ratio von 0,69 unter der Kombination ebenfalls signifikant verlängert (p<0,0001). Als dominante Nebenwirkung wurde eine periphere Neuropathie (Grad 3) bei 17% der Patienten im Kombinationsarm vs. 7% unter Monotherapie beobachtet.

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Von Hoff DD, et al. ASCO 2013, Oral Abstract Session, Abstr. #4005

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