Montag, 21. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
Fachinformation
 

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
19. Dezember 2011

DGHO 2011

Metastasierte Sarkome – Erhaltungstherapie mit Ridaforolimus

Neue Studiendaten zur Therapie metastasierter Sarkome mit Ridaforolimus präsentierte PD Dr. Peter Reichardt, Bad Saarow. Sarkome machen 1-2% aller malignen Tumoren bzw. 10% aller im Kindesalter auftretenden malignen Erkrankungen aus, sind also sehr selten. Dazu gehören beispielsweise Liposarkome, pleomorphe und Synovialsarkome. Die bisherige Therapie besteht aus einer Chemotherapie (Ifosfamid, Adriamycin oder Epirubicin plus Dacarbazin), mit der Ansprechraten von bis zu 50% erreicht werden. „Das Outcome bei metastasierten Sarkomen ist sehr schlecht, die Aktivität von Mono- oder Kombinationstherapien ist limitiert“, so Reichardt. Da metastasierte Sarkome schnell voranschreiten, könnte eine Erhaltungstherapie mit Ridaforolimus eine neue Therapieoption darstellen.
Anzeige:
 
 
Denn auch bei Sarkomen spielt der mTOR-Signalweg eine entscheidende Rolle bei der Tumor- und Endothelzellangiogenese. Eine Erhaltungstherapie mit mTOR-Inhibitoren konnte in Studien bei NSCLC, Ovarialkarzinom und metastasierten GIST bereits das Outcome verbessern. Eine Phase-II-Studie mit Ridaforolimus wies 2007 bei fortgeschrittenen Sarkomen eine Wirksamkeit dieses Ansatzes nach. In der internationalen doppelblind-randomisierten Phase-III-Studie SUCCEED (Sarcoma Multi-Center Clinical Evaluation of the Efficacy of Ridaforolimus) [1] mit Patienten mit metastasierten Weichteil- oder Knochen-Sarkomen zeigte sich ein Trend zu einer Verbesserung des Gesamtüberlebens (p=0,2256) und eine bessere Tumorkontrolle. Die Patienten erhielten über 5 Tage/Woche entweder 40 mg Ridaforolimus oder Placebo als Erhaltungstherapie.

Der primäre Endpunkt, das progressionsfreie Überleben (PFS) nach unabhängigem radiologischen Review, wurde nach Analyse von 552 PFS-Ereignissen erreicht (p=0,0001). Das PFS verbesserte sich von 14,6 Wochen unter Placebo auf 17,7 Wochen unter Ridaforolimus (Pathologische Subgruppenauswertung siehe Tabelle 1). Sekundäre Endpunkte waren das Gesamtüberleben, die Symptomkontrolle sowie Sicherheit und Verträglichkeit. Das Follow-Up für das Gesamtüberleben läuft gegenwärtig, das Sicherheitsprofil entsprach dem anderer mTOR-Inhibitoren, schloss er. Die Zulassung für Ridaforolimus wird für Mitte nächsten Jahres erwartet.

0
Tab. 1: Progressionsfreies Überleben (PFS) nach pathologischen Subgruppen.

ab

Literatur:
1. Chawla SP et al. J Clin Oncol 2011;29(15 suppl): 10005
http://meeting.ascopubs.org/cgi/content/short/29/15_suppl/10005?rss=1

Symposium „Neue und bewährte Therapiestrategien in der Onkologie“, 30.9.2011, DGHO, Basel; Veranstalter: MSD
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
CUP
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017