Dienstag, 17. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
03. August 2016

Mehrfach rezidiviertes Hodgkin-Lymphom: Hohes und lang andauerndes Ansprechen auf Nivolumab

Patienten mit klassischem Hodgkin-Lymphom (cHL) und einem Rezidiv nach Stammzelltransplantation und Brentuximab Vedotin erreichten mit Nivolumab in der Phase-II-Studie CheckMate 205 ein hohes und lang anhaltendes Ansprechen, berichtete Prof. Anas Younes vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center, New York.
Für die Therapie von cHL-Patienten mit Rezidiv nach einer Stammzelltransplantation und anschließender Therapie mit Brentuximab Vedotin wurde Nivolumab vor kurzem in den USA zugelassen. In der CheckMate 205-Studie konnte in dieser Gruppe von Patienten (n=80) eine Ansprechrate von 66,3% (nach IRRC=independent radiological review committee) bzw. 73% (investigator response) erzielt werden. Nach IRRC hatten 7 Patienten (9%) eine komplette Remission, 46 (58%) eine partielle Remission, bei 18 (23%) stabilisierte sich die Erkrankung, 6 Patienten (8%) waren progredient, 3 Patienten (4%) konnten nicht ausgewertet werden.

Die mediane Zeit bis zum Ansprechen betrug 2,1 Monate, die mediane Dauer des Ansprechens 7,8 Monate, wobei die Mehrzahl der Responder (62,3%) zum Zeitpunkt der Analyse ein noch anhaltendes Ansprechen zeigten. Patienten, die zuvor auf Brentuximab Vedotin nicht angesprochen hatten (n=43), erzielten mit Nivolumab eine Gesamtansprechrate von 72% (nach IRRC).

Therapieassoziierte Nebenwirkungen wurden bei 72 Patienten (90%) berichtet. Die häufigsten (≥ 15%) waren Fatigue, infusionsbezogene Reaktionen und Rash. Die häufigsten immunvermittelten Nebenwirkungen waren von niedrigem Schweregrad. Es waren in Zusammenhang mit der Therapie keine Todesfälle aufgetreten.
(as)
Literatur:
(1) Younes A et al. EHA 2016, Abstr. S793.
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
Anzeige:
 
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
CUP
NET
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs