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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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20. April 2011

Mammakarzinom-Therapie: Genomischer Test erspart unnötige Chemotherapien

Mit dem genomischen Test Oncotype DX® lässt sich der potentielle Nutzen einer zusätzlichen Chemotherapie zu einer Antihormontherapie bei Patientinnen mit Östrogenrezeptor-positivem, nodalnegativem Mammakarzinom im Frühstadium ermitteln. Des Weiteren kann die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls bestimmt werden.
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Der Oncotype DX®-Test untersucht anhand der RNA aus Tumorgewebeproben ein Set aus 21 Genen – 16 brustkrebsbezogene und 5 Referenzgene. Daraus wird der Recurrence Score® ermittelt, der die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs oder Metastasierung innerhalb von 10 Jahren nach Erstdiagnose angibt. Das Rezidivrisiko gilt für einen Recurrence Score® < 17 als niedrig, bei 18-30 als mittel und bei > 31 als hoch und weist auch darauf hin, wie wahrscheinlich die Patientin von einer adjuvanten Chemotherapie profitiert. Der Test ist nur bestimmt für Patientinnen mit einem invasiven Mammakarzinom im Stadium I oder II, deren Nodal-Status negativ (N-) und Östrogenrezeptor-Status positiv (ER+) ist und die außerdem mit einer Antihormontherapie behandelt werden. Es gibt allerdings Anhaltspunkte (vorgestellt auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium 2007), dass der Test auch für postmenopausale Frauen mit ER+ und nodalpositivem (N+) Brustkrebs im Stadium II und III aufschlussreich sein könnte.

Dr. Steve Shak, Chief Medical Officer von Genomic Health, stellte die Ergebnisse einer Metaanalyse von 7 Decision-Impact-Studien (912 Patientinnen) aus unterschiedlichen Ländern vor, denen zu Folge sich die Therapieempfehlungen in 35% der Fälle nach Kenntnis des Recurrence Scores® änderten. In 24% wurde dabei auf die ursprünglich empfohlene Chemotherapie verzichtet., in 4% wurde die Antihormontherapie um eine Chemotherapie ergänzt. „Dieser Anteil ist vergleichbar mit den Ergebnissen aus US-Studien“, so Shak. „Da sich der Test zudem als kosteneffizient erwiesen hat, wird ein weltweiter Einsatz empfohlen.“

Die deutsche Decision-Impact-Studie untersucht prospektiv den Einfluss des Oncotype DX®-Tests auf die Empfehlungen der behandelnden Ärzte hinsichtlich einer adjuvanten Therapie für Patientinnen mit N- und erstmalig auch mit N+ (1-3 befallene Lymphknoten) Mammakarzinom. Prof. Wolfgang Eiermann, München, berichtete, dass laut einer Zwischenanalyse die Änderungsrate bei den N+ Patientinnen sogar größer war als bei denen mit N- (48 vs. 38%). Nach Kenntnis des Recurrence Scores® erhielten 63,4% der Patientinnen letztlich keine Chemotherapie, was einer Reduktion der verabreichten Chemotherapien um 17% entspricht.

Europäische Pressekonferenz „Chemo? Keine Chemo? Der neu verfügbare Oncotype DX Brustkrebstest hilft Ihnen, darauf eine Antwort zu finden“, 16.03.2011, Zürich, Schweiz; Veranstalter: Genomic Health
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