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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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01. Januar 2013

Mammakarzinom

Liposomales Doxorubicin nach Taxan-Versagen

Die PegLiposomale Formulierung von Doxorubicin macht diesen Klassiker unter den Anthrazyklinen wieder für einen breiteren klinischen Index interessant, da relevante Kardiotoxizität nicht zu befürchten ist. Bei Patientinnen mit weit fortgeschrittenem metastasierten Mammakarzinom konnte die Substanz nach Taxan-Versagen Ansprechen und Überleben verbessern.
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Eine randomisierte Phase-III-Studie hat an 301 Patientinnen im fortgeschrittenen metastasierten Stadium, die auf eine Therapie mit Taxanen nicht angesprochen hatten, eine Monotherapie mit liposomalem Doxorubicin gegenüber einem Standard-Salvage-Regime verglichen. Dabei konnten die behandelnden Ärzte entscheiden, ob sie im Kontrollarm Vinorelbin oder eine Kombination aus Mitomycin C und Vinblastin einsetzen. 85% der Mediziner wählten Vinorelbin. Schwierige Patientenpopulation Es handelte sich bei den Patientinnen um eine prognostisch sehr ungünstige Population. 37% erlitten einen Progress innerhalb von 8 Wochen nach Rekrutierung, 84% waren mit Anthrazyklinen vorbehandelt und 37% wurden als Anthrazyklin-resistent eingestuft.
151 Patientinnen erhielten lipopsomales Doxorubicin in einer Dosierung von 50 mg/m2 alle 4 Wochen. Der Standardarm wurde entweder wöchentlich mit einer Kurzinfusion von 30 mg/m2 Vinorelbin oder mit der Kombination aus Mitomycin C 10 mg/m2 an Tag 1 plus Vinblastin 5 mg/m2 an den Tagen 1 und 21 alle 6 Wochen behandelt.
14% der Patientinnen sprachen auf die Therapien an, es zeigte sich aber kein signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen hinsichtlich Remissionsrate, progressionsfreies Intervall und Gesamtüberleben. Eine Subgruppenanalyse ergab aber, dass liposomales Doxorubicin bei nicht mit Anthrazyklinen vorbehandelten Patientinnen ein signifikant längeres progressionsfreies Intervall bewirkte als die Vergleichssubstanzen (PFS 4,96 vs 1,91 Monate). Eine ähnliche Tendenz zeigte sich auch bei vorbehandelten aber nicht Anthrazyklin-resistenten Patientinnen. Bei der Gruppe der resistenten Patientinnen war die Prüfsubstanz genauso wirksam wie Vinorelbin; es ergab sich also kein Hinweis auf eine mögliche Kreuz- resistenz zwischen liposomalem Doxorubicin und herkömmlichen Anthrazyklinen.
In keinem der Behandlungsarme trat Alopezie auf, rund ein Viertel aller Patientinnen litt unter Übelkeit und Erbrechen. Neutropenien und Verstopfung waren unter Vinorelbin häufiger. Haut- und Schleimhautläsionen wurden unter liposomalem Doxorubicin beobachtet. Keine Patientin musste aufgrund kardialer Toxizität die Behandlung abbrechen.
ra
Satellitensymposium „Unlocking the Potential of Chemotherapy“ anläßlich des ECCO 11, Lissabon 2001
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