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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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01. August 2013

49th ASCO Annual Meeting 2013 - Lungenkrebs

LUME Lung 1: Nintedanib verlängert das Überleben beim fortgeschrittenen Adenokarzinom

Einen Überlebensvorteil von mehr als 2 Monaten bringt die Hinzunahme des oralen 3-fach Angiokinase-Inhibitors Nintedanib zur Chemotherapie für Patienten mit vorbehandeltem Adenokarzinom der Lunge, so lauten die Ergebnisse der randomisierten Phase-III-Studie LUME Lung 1. Ein besonderer Vorteil zeigte sich für die Patienten mit rasch progredienter Erkrankung.

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Nintedanib blockiert simultan 3 Rezeptorklassen, die bei der Angiogenese eine zentrale Rolle spielen - den FGF-, PDGF- und VEGF-Rezeptor. In LUME Lung 1 erhielten 1.314 vorbehandelte Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC (Plattenepithel- oder Adenokarzinom) randomisiert entweder Nintedanib (2x täglich 200 mg) plus Docetaxel (75 mg/m2 1x täglich) oder Docetaxel-Monotherapie als Zweitlinientherapie.

Unter der Kombination verlängerte sich das progressionsfreie Überleben (PFS) - der primäre Endpunkt - signifikant von 2,7 auf 3,4 Monate (HR=0,79; p=0,0019). Dies war unabhängig vom histologischen Subtyp (Plattenepithelkarzinom: HR=0,77; p=0,02; Adenokarzinom: HR=0,77; p=0,02). In der gesamten Studienpopulation war das mediane Gesamtüberleben (OS) nur tendenziell verlängert durch die Hinzunahme von Nintedanib (10,1 vs. 9,1 Monate, HR=0,94; p=0,272). In der Subgruppe der Patienten mit Adenokarzinom hingegen war die Verlängerung des medianen Gesamtüberlebens unter der Kombinationstherapie mit Nintedanib signifikant (12,6 vs. 10,3 Monate, HR=0,83; p=0,0359). Patienten mit rasch progredienten Tumoren innerhalb von 9 Monaten nach Beginn der Erstlinientherapie hatten den größten Überlebensvorteil (10,9 Monate vs. 7,9 Monate, HR=0,75; p=0,0073). Unter Nintedanib trat häufiger Durchfall auf, der gut kontrollierbar war, sowie Leberenzymerhöhung. Ansonsten war das Nebenwirkungsspektrum in beiden Studienarmen vergleichbar.

as

ASCO 2013, Abstr. #LBA8011

Lesen Sie dazu auch den ausführlichen Post-ASCO-Kongressbericht unter:
http://www.journalonko.de/newsview.php?id=6670

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