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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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06. November 2014

ESMO 2014

Kopf-Hals-Tumoren: Afatinib verlängert progressionsfreies Überleben

Nach dem Ergebnis der Phase-III-Studie LUX Head & Neck 1 verbessert Afatinib im Vergleich zu Methotrexat signifikant das progressionsfreie Überleben (PFS) und verzögert die Verschlechterung von Symptomen bei Patienten mit fortgeschrittenem Kopf-Hals-Tumor mit Plattenepithelhistologie nach Versagen einer platinbasierten Standard-Chemotherapie.

Die Verlängerung des medianen PFS von 1,7 in der Methotrexat-Gruppe auf 2,6 Monate in der Afatinib-Gruppe entspricht einer Reduktion des Risikos für einen Progress um 20%. Die Verbesserung des PFS ging einher mit einer signifikanten Verzögerung der Symptomverschlechterung (Schmerz, Schluckbeschwerden, allgemeiner Gesundheitsstatus) im Vergleich zur Chemotherapie-Gruppe. Dies ist ein wichtiges Ergebnis für Patienten in diesem Stadium, betonte Dr. Jean-Pascal Machiels, Brüssel, Belgien. Patienten mit metastasierten Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinomen haben eine sehr schlechte Prognose, erklärte Machiels. Auch würden diese Patienten nicht genug Aufmerksamkeit erfahren, da sie oft schwere Komorbiditäten aufweisen und Alkohol- und Nikotinabhängigkeit sehr häufig vorkommen.

Eingeschlossen waren in die Studie 483 Patienten mit Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich, die nach platinbasierter Chemotherapie progredient waren. 322 Patienten erhielten 40 mg/Tag Afatinib und 161 wurden mit 40 mg/m2/Woche Methotrexat i.v. behandelt. Primärer Endpunkt war das progressionsfreie Überleben.

Die häufigsten Therapie-bedingten Ereignisse von Grad 3 und 4 waren Rash/Akne (9,7%) und Diarrhoe (9,4%). In der Afatinib-Gruppe waren weniger Dosisreduktionen und Therapieabbrüche notwendig geworden als in der Vergleichsgruppe.

Eine Verlängerung des Gesamtüberlebens konnte nicht gezeigt werden. Machiels wies darauf hin, dass 50% der Patienten in beiden Armen Folgetherapien erhalten hatten, Patienten im Methotrexat-Arm u.a. eine anti-EGFR-Therapie. Dies könnte den Unterschied im Gesamtüberleben beeinflusst haben, so Machiels.

ESMO 2014 Abstract LBA29_PR
 

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