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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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30. September 2014

Interview mit dem 1. Vorsitzenden des BNGO, Dr. Hans-Joachim Hindenburg

Frage: Was sind die Ziele des Hauptstadtkongresses?

Hindenburg: Mit unserem Hauptstadtkongress wollen wir nicht nur unseren Mitgliedern und deren medizinischem Fachpersonal eine Plattform für praxisnahe Fortbildung geben, sondern auch anderen niedergelassenen Kollegen. Wir legen großen Wert auf den direkten Austausch der Kollegen, aber auch den Austausch der Mitarbeiter untereinander. Wir wollen damit unseren Teilnehmern ein Angebot machen, welches direkt auf deren Bedürfnisse zugeschnitten ist, aus der Praxis für die Praxis. Getreu unserem Kongressmotto: "Praxisbezogen und nah bei den Kollegen - Wir bieten mehr."

Frage: Was waren für Sie dieses Jahr die Highlights?

Hindenburg:
Auch in diesem Jahr fand unser Kongress parallel zum Kongress des IQUO statt. Das bedeutet für uns auch die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch. Wir wollen über den Tellerrand schauen und Synergien nutzen. Viele Themen des Alltags sind nicht fachspezifisch: Kommunikation, Hygiene, Palliativmedizin, Patientenrechte, Transfusionsmedizin. All das sind Themen, die unsere Kollegen gleichermaßen betreffen. Im gemeinsamen Austausch lernen wir voneinander. Nicht unerwähnt lassen möchte ich die gemeinsame Session von Frau Rexrodt von Fircks, Düsseldorf, und Herrn Prof. Dr. Joachim Weis, Freiburg, zu den Grundlagen der Kommunikation zwischen Arzt und Patienten. Sie war eine Bereicherung für unseren Kongress.

Frage: Ihr Kongress fand in diesem Jahr zeitgleich mit dem Senologiekongress in Berlin statt. Wie ließ sich dies vereinbaren?

Hindenburg: Als die deutsche Gesellschaft für Senologie im Jahr 2013 den Termin für dieses Jahr veröffentlichte, hatten wir bereits alles organisiert und auch unseren Termin weit vorher kommuniziert. Zuerst dachten wir, dass dieser Spagat schwierig zu handhaben sein würde. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass beide Kongresse in der gleichen Stadt viele Synergien boten. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, zwischen beiden Veranstaltungen zu pendeln und sich somit ein „Best of“-Programm zusammenzustellen, welches ihren Ansprüchen gerecht wurde - ein Switch zwischen "Forschung und Praxis". Unisono fand dies bei den Teilnehmern großen Anklang. Insofern profitierten beide Kongresse gleichermaßen von der Parallelität.

Frage: In Ihrem Kongressprogramm ist eine Vielzahl an Angeboten für medizinisches Fachpersonal zu finden. Warum?

Hindenburg: Qualität ist in jedem Praxisbereich das A und O. Professionelle Kommunikation, Datenschutz, Diskretion, Psychoonkologie, Hygiene - all das sind Themen, die tagtäglich im Umgang mit schwerstkranken Patienten präsent sein müssen. Dabei sind die Mitarbeiter besonders gefordert. Sie sind das Aushängeschild jeder Praxis. Ihnen müssen wir Angebote machen, sich immer weiter fortzubilden und zu qualifizieren. Eine gute Fortbildung erhöht Motivation und Arbeitsqualität. Zum anderen hängt der Erfolg eines Teams auch von allen Beteiligten ab. Wir wissen, was unsere Mitarbeiter täglich leisten. Dafür möchten wir ihnen auch etwas anbieten. Nicht parallel zu uns, sondern gemeinsam mit uns. Viele Workshops sind für Ärzte und medizinisches Fachpersonal gleichermaßen ausgelegt.

Frage: Welche Themen planen Sie für das nächste Jahr?

Hindenburg: Aus dem Feedback unserer Teilnehmer wurde deutlich, dass wir mit unserem Konzept auf einem guten, richtigen Weg sind. Wir werden auch im kommenden Jahr wieder viele praxisbezogene Kurse und Workshops anbieten, ohne den wissenschaftlichen Aspekt zu vernachlässigen. Denkbar wäre zum Beispiel ein Kurs für unsere Mitarbeiter: "Pflegesprechstunde - was muss ich dem Patienten wie vermitteln?". Weiterhin werden wir uns mit dem Nebenwirkungsmanagement von subkutanen und oralen Therapien beschäftigen, ein Thema, das uns fortan mehr und mehr begleiten wird. Interessant finden wir auch Personalmanagement, Kompetenzen-Entwicklung - wer übernimmt was in der Praxis? Sie sehen, wir haben bereits eine Vielzahl von Ideen und Gedanken gesammelt, die in den kommenden Wochen in ein Programm gegossen werden.

Frage: Gibt es schon einen Termin?

Hindenburg: Ja, den gibt es. 3. und 4. Juli 2015. Maritim ProArte Hotel Berlin, Friedrichstraße.


Wissenschaftliche Projektarbeit im BNGO

Der BNGO führt im Rahmen seiner Patienten- und Behandlungsdokumentation zahlreiche wissenschaftliche Projekte durch. Die Supportivtherapie spielt hierbei eine wichtige Rolle, da ein gutes supportives Management maßgeblich die Lebensqualität der Patienten beeinflusst. Bei Eisenmangelanämie und gesichertem funktionellen Eisenmangel sollte eine Substitution mit intravenösem Eisen durchgeführt werden. In einer retrospektiven Analyse wurde das Therapieverhalten in Praxen des BNGO zwischen 2009 und 2014 evaluiert. Die Daten wurden als Poster beim BNGO-Kongress vorgestellt.

Teilnehmerstimmen

Dr. Dagmar Guth, Plauen: Auch in diesem Jahr habe ich den BNGO-Kongress besucht. Ich war bereits von der Praxisrelevanz im vergangenen Jahr sehr angetan. Die Verknüpfung von Wissenschaft und dem, was wir im täglichen Alltag benötigen, findet man nur selten auf anderen Veranstaltungen. Insbesondere der Austausch mit den Kollegen gefällt mir sehr gut. Von daher war es ein Muss für mich, auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein. Und: den Termin für das nächste Jahr habe ich mir bereits fest geblockt.

Dr. Carsten Hielscher, Stralsund:
Im vergangenen Jahr habe ich es leider nicht nach Berlin geschafft. Umso überraschter war ich von dem diesjährigen Angebot und der Atmosphäre des BNGO-Kongresses. Ich konnte viel für meine tägliche Arbeit mitnehmen. Durch die Nähe zum Senologiekongress war es mir sogar möglich, beide Veranstaltungen zu besuchen und mir somit mein persönliches Kongressprogramm zusammenzustellen.

Erika Klaucke, onkologische Fachschwester, Berlin: Das Programm des BNGO-Kongresses bietet auch für uns Mitarbeiter viele Möglichkeiten der Weiterbildung. Besonders gut hat mir der Workshop zum Umgang mit Patientendaten (Schweigepflicht und Datenschutz) gefallen. Vieles wenden wir in der Praxis an, jedoch ist es für mich sehr hilfreich gewesen, auch auf ganz sensible Problemstellungen aufmerksam gemacht worden zu sein.

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