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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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05. April 2012

Initiative Schmerz messen – In 10 Jahren viel erreicht

Mittlerweile ist der Bekanntheitsgrad der Schmerzskala unter Ärzten enorm gestiegen. Über 80% der Ärzte halten die Schmerzskala zur Einschätzung der Schmerzstärke für „sehr geeignet“ bzw. „geeignet“. Dies geht aus einer anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Initiative Schmerz messen durchgeführten Umfrage unter Allgemeinmedizinern, praktischen Ärzten, Internisten und Orthopäden hervor. Demnach ist die Schmerzskala für die Befragten nach Anamnese und Untersuchung die wichtigste Maßnahme zur Erstanamnese bei Schmerzpatien-ten. Etwa 70% der Ärzte verwenden die Schmerzskala im Anschluss weiterhin zur Therapiekontrolle.
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Chronische Schmerzen sind hauptsächlich bedingt durch Bewegungsschmerzen (dabei v.a. Rückenschmerzen), neuropathische und Tumorschmerzen. „Schmerz ist ein subjektives Empfinden und es ist unbedingt notwendig, dem behandelnden Arzt den individuell empfundenen Schmerz mitzuteilen, damit dieser adäquat behandelt werden kann“, so Dr. Marianne Koch, Schirmherrin der Initiative und Ehrenpräsidentin der Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL). Aufgrund mangelnder Kommunikation zwischen Arzt und Patient, wird der Schmerz vom Arzt oft unterschätzt und unzureichend behandelt. Die Einführung der Schmerzskala brachte auf beiden Seiten Erleichterung, der Schmerz kann objektiver bemessen werden. Ziel für die Zukunft wäre eine 100%ige Verwendung der Schmerzskala zur Erstanamnese und Therapiekontrolle bei Schmerzpatienten, forderte Koch.

Von den Fortschritten der letzten 10 Jahre der Initiative Schmerz messen, die von der DSL und der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) gemeinsam mit der Firma Mundipharma im Jahr 2002 gegründet wurde, wusste Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der DGS, zu berichten. So wird die Schmerzstärke heute im Gegensatz zu damals von den meisten Ärzten regelmäßig bestimmt. Inwieweit das Ziel der Initiative – das Schmerzmessen mit der Schmerzskala bei Patienten und Ärzten zu etablieren – Erfolg hatte, wurde anhand einer repräsentativen Umfrage unter Allgemeinmedizinern, praktischen Ärzten, Internisten und Orthopäden, erfragt. Das Ergebnis zeigte, dass die Initiative maßgeblich dazu beigetragen hat, die Versorgungssituation von Schmerzpatienten zu verbessern. „Doch bis zu einer optimalen Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland ist es noch ein langer Weg.“ Müller-Schwefe fiel an den Auswertungen der Umfrage besonders auf, dass gerade ältere Ärzte weiter aufgeklärt werden müssen. Das Anliegen der Initiative wird also auch in Zukunft sein, eine verbesserte Lebensqualität und Versorgung von Schmerzpatienten zu erreichen, so Müller-Schwefe abschließend.

sr

Pressegespräch „10 Jahre Schmerz messen – Eine Initiative setzt Maßstäbe in der Schmerztherapie“, 15.03.2012 im Rahmen des 23. Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativkongresses, Frankfurt am Main
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