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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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21. November 2011

EMCC 2011

Identifizierung von Subgruppen mit Überlebensvorteil beim metastasierten Kolorektalkarzinom

Patienten mit nicht-resezierbarem metastasierten Kolorektalkarzinom (mCRC) profitieren von Cetuximab (Erbitux®) zusätzlich zur Chemotherapie in der Erstlinientherapie in Form eines Überlebensvorteils, wenn bei ihnen das Wildtyp-(wt)-KRAS-Gen vorliegt. Des Weiteren hat es sich in diesem Zusammenhang als günstig erwiesen, wenn die Metastasierung nicht nur auf die Leber beschränkt ist. Das ergaben Analysen der Studien CRYSTAL und OPUS, deren Ergebnisse auf dem EMCC in Stockholm vorgestellt wurden.
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In den beiden Studien CRYSTAL [1] und OPUS [2], in denen die Chemotherapie-Regime FOLFIRI bzw. FOLFOX4 mit und ohne Cetuximab getestet wurden, waren jeweils in der Gesamtpopulation zwar Verbesserungen im Gesamtüberleben zu beobachten, diese waren jedoch nicht signifikant. Subgruppenanalysen der beiden Studien konnten allerdings signifikante Überlebensvorteile für Patienten mit wt-KRAS belegen, wie Prof. Carsten Bokemeyer, Hamburg, berichtete. So war das mediane Gesamtüberleben (OS) für FOLFIRI/FOLFOX4 19,5 Monate im Vergleich zu 23,5 Monaten für FOLFIRI/FOLFOX4 plus Cetuximab (HR=0,81; p=0,0062). In einer weiteren Subgruppenanalyse wurden die Patienten der CRYSTAL-Studie, deren Metastasierung auf die Leber beschränkt (LLD, liver limited disease) war, mit denen, die auch in anderen Organen Metastasen aufwiesen (Non-LLD) verglichen. Es zeigte sich, dass besonders die Non-LLD-Patienten durch die Kombination von FOLFIRI mit Cetuximab profitierten und ein OS von 22,5 Monaten im Gegensatz zu 17,4 Monaten unter alleiniger Chemotherapie erreichten (HR=0,79; p=0,013) [3]. Prof. Sabine Tejpar, Leuven, Belgien, stellte weitere Untersuchungen zu potenziellen Tumormarkern in dieser Indikation vor, die ergaben, dass ein früher Tumorgrößenrückgang ( 20% nach 8 Wochen) bei Chemotherapie plus Cetuximab mit einer schnelleren Symptomkontrolle korreliert und mit längerem Überleben (28,3 Monate) assoziiert ist [4].

sr

Literatur:
1. Van Cutsem E, et al. N Engl J Med 360: 1408-1417, 2009
2. Bokemeyer C, et al. J Clin Oncol 2009; 27:663-71
3. Köhne CH, et al J Clin Oncol 2011:29(155)
4. Piessevaux H, et al. ESMO 2010; Abstract #596P

Satellitensymposium „Strategies for Prolonging Survival in Metastatic Colorectal Cancer“, EMCC 2011, 24.09.11, Stockholm, Veranstalter: Merck Serono
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