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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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25. Januar 2018

IQUO 2.0 – ein Zwischenstand

Der Interessenverband zur Qualitätssicherung in der Uro-Onkologie in Deutschland (IQUO) wurde im Jahr 2008 gegründet und hatte in den folgenden Jahren bis zu 350 Mitglieder. Die ehemaligen Ziele des IQUO umfassten wissenschaftliche, ökonomische, sozialpolitische und qualitätssichernde Maßnahmen für niedergelassene urologische Onkologen in Deutschland.
In der ersten Hälfte des Jahres 2017 kam es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Verein und seinen Dienstleistern. Um den geringen wissenschaftlichen Output zu verbessern und auch eigene Projektideen zu fördern, entstand der Vorschlag, den Vorstand personell zu erweitern. Mit Wahl eines neuen Vorstands (Prof. Dr. Christian Doehn als Vorsitzender, Priv.-Doz. Dr. Manfred Johannsen als stellvertretender Vorsitzender, Dr. Robert Schönfelder als Schatzmeister sowie Priv.-Doz. Dr. Frank König und Dr. Rolf Eichenauer als weitere Vorstandsmitglieder) im Juni 2017 kamen letztlich alle Strukturen des IQUO auf den Prüfstand.

Ferner wurden vom neuen Vorstand auch neue Ziele für den Verein formuliert. Hierzu gehören vor allem Eigenständigkeit, Wissenschaftlichkeit und Transparenz.

Die zukünftige Ausrichtung des Vereins soll ausdrücklich darauf abzielen, so unabhängig wie möglich zu sein. Damit ist insbesondere auch die Datenhoheit und Datenverwertung des Vereins gemeint. Als Hauptaufgabe wurde der Aufbau eines neuen webbasierten Dokumentationssystems initiiert. Damit wird neben der Dokumentation von Basisdaten auch die mittlerweile obligate Meldung an das jeweilige Krebsregister bedient. Zusätzlich zur Basisdokumentation werden Einzelprojekte aufgesetzt, deren Charakter retrospektiv und prospektiv sein kann. Zur Umsetzung dieser Aufgaben hat sich der IQUO mit einem neuen Softwareanbieter, einer neuen Geschäftsstelle und einer neu gegründeten Servicegesellschaft neu aufgestellt.

Der IQUO setzt auf mehr Wissenschaftlichkeit. Die Anzahl der wissenschaftlichen IQUO-Publikationen war in den vergangenen Jahren sehr übersichtlich. Es gab zu wenige relevante Studienprojekte, die zu Publikationen und praktischen Konsequenzen in der urologischen Praxis geführt haben. Es werden demnach vermehrt Projekte mit wissenschaftlichem Wert initiiert und auch publiziert. Hierbei soll auch ein neu formierter wissenschaftlicher Beirat helfen, der Projektentwicklung und -umsetzung begleitet.

Alle in den letzten Monaten vorgenommenen Veränderungen wurden im Sinne der Transparenz im Vorstand ausführlich diskutiert, mit verschiedenen Mitgliedern und externen Beratern abgestimmt und allen Mitgliedern des IQUO frühzeitig mitgeteilt. Die Mitglieder sind ferner aufgerufen, sich aktiv in die Vereinsarbeit einzubringen. Verschiedenste Veränderungswünsche und Projektideen sind bereits eingegangen.

Der aktuelle Mitgliederstand des IQUO liegt bei etwa 250 und hat sich in den letzten Monaten stabilisiert. Dieser Umstand kann durchaus als Akzeptanz des neuen Kurses des IQUO gewertet werden. Mittlerweile hat sich der IQUO auch dem Beitritt internistischer Onkologen und Institutionen wie Krankenhäusern und medizinischen Versorgungszentren geöffnet.

Die seit dem Jahr 2015 bestehende Kooperation mit dem JOURNAL ONKOLOGIE als „Standesorgan“ des IQUO wird fortgeführt. Die Möglichkeit der Präsentation im JOURNAL ONKOLOGIE ist wichtig und somit freut sich der Vorstand des IQUO über die fortbestehende Kooperation.

Insgesamt hat der Vorstand in den letzten 6 Monaten umfängliche Veränderungen in und um den IQUO herum vorgenommen. Wir sind optimistisch, dass in den kommenden Monaten der Neustart des IQUO realisiert ist.


IQUO e.V.
Geschäftsstelle
c/o SMG Forschungsgesellschaft mbH
Claire-Waldoff-Straße 3
10117 Berlin

Tel.: 030/284450-05
Fax: 030/284450-09
E-Mail: info@smgf.de
Internet: www.iquo.de
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