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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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02. Juli 2015

Hepatozelluläres Karzinom: Nivolumab vielversprechende Option in fortgeschrittenen Krankheitsstadien

Der Anti-PD-1-Antikörper Nivolumab ist auch für Patienten mit fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinomen (HCC) eine vielversprechende Therapieoption. Darauf weist erstmals eine Phase-I/II-Studie hin, in der 8 von 42 Patienten ein langfristiges komplettes oder partielles Ansprechen mit einer Reduktion der Tumorlast von mindestens 30% erreichten. Die Gesamtüberlebensrate nach 12 Monaten lag bei 62%. Das Sicherheitsprofil von Nivolumab entsprach dem, das in anderen Studien bei verschiedenen Tumoren beobachtet wurde.

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>>> Lesen Sie hier den News-Artikel

 

CheckMATE-040: Hohe Ansprechraten und 1-Jahresüberlebensrate sind vielversprechend

Kommentar von Prof. Dr. Jörg Trojan, Universitätsklinikum Frankfurt

Eine häufige Komplikation bei Patienten mit Leberzirrhose ist die Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms (HCC), weltweit eine der häufigsten Tumorerkrankungen mit steigender Inzidenz.

Standard im fortgeschrittenen Stadium ist die Therapie mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Sorafenib, der 2008 für diese Indikation zugelassen wurde. Seitdem wurden eine Vielzahl an randomisierten Studien mit diversen anderen Substanzen, z.B. Brivanib, Sunitinib, Erlotinib, Linifanib, Everolimus, u.a. durchgeführt. Diese Studien gingen leider alle negativ aus und führten deshalb nicht zu weiteren Therapieoptionen bei dieser Erkrankung. Da ein HCC fast immer auf dem Boden einer chronischen Leberentzündung, meist im Stadium der Leberzirrhose, entsteht, könnte ein immuntherapeutischer Behandlungsansatz sehr effektiv sein. Entsprechend werden derzeit sowohl immuntherapeutische Ansätze mit onkolytischen Viren, Ansätze mittels adoptiver Immunzelltherapie als auch mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren untersucht.

In der jetzt erstmalig auf dem ASCO 2015 vorgestellten CheckMATE-040 Phase-1b-Studie wurden sowohl die Sicherheitsdaten als auch die Effektivitätsdaten bei 47 Patienten mit HCC vorgestellt, die im Rahmen einer Dosisfindung mit 0,1 bis 10 mg/kg Nivolumab behandelt wurden. Die Therapie mit Nivolumab wurde bis auf wenige Toxizitäten - meist Lipasewerte und Transaminasen betreffend -  vergleichbar wie bei anderen Tumorentitäten gut vertragen. Hoffnungsvoll sind die unerwartet hohen Ansprechraten (8 von 42 Patienten) sowie die 1-Jahres-Überlebensrate von 62%. Die Studie wird aktuell im Sinne einer Expansions-Kohorte, u.a. auch an den deutschen Zentren Frankfurt, Hannover, Essen und Heidelberg weitergeführt.

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