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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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31. Juli 2017

HR+/HER2-negatives Mammakarzinom: Längeres PFS durch Kombination aus Fulvestrant und CDK4/6-Inhibitor Abemaciclib

Wird bei vorbehandelten Patientinnen mit HR+/HER2-negativem Mammakarzinom die Fulvestrant-Therapie durch den CDK4/6-Inhibitor Abemaciclib ergänzt, führt dies im Vergleich zu Fulvestrant alleine zu einer Reduktion des Risikos für Progression oder Tod um 45%, zeigen die Daten der Phase-III-Studie MONARCH 2 (1), die bei der diesjährigen ASCO-Jahrestagung präsentiert wurden.
In der internationalen doppelblinden Phase-III-Studie MONARCH 2 hatten 669 Patientinnen randomisiert im Verhältnis 2:1 entweder Abemaciclib (150 mg 2x täglich) + Fulvestrant in Standard-Dosierung (n=446) oder Fulvestrant + Plazebo erhalten (n=223). Alle Frauen hatten zuvor während einer neoadjuvanten oder adjuvanten endokrinen Therapie oder während einer endokrinen Frontline-Therapie in der metastasierten Situation einen Progress erlitten. Die Addition vom Abemaciclib zu Fulvestrant führte zu einer Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS, primärer Endpunkt) um 7,1 Monate (16,4 vs. 9,3 Monate; HR=0,553; 95%-KI: 0,449-0,681; p<0,0000001) (1). Die Gesamtansprechrate (ORR) betrug unter dem Einfluss des CDK4/6-Inhibitors 48,1% gegenüber 21,3% unter Fulvestrant alleine. Das ist die höchste bisher berichtete ORR in einer endokrin-resistenten Patientinnen-Population. Die mittlere Dauer des Ansprechens lag in der Kontrollgruppe bei 25,6 Monaten und war in der Fulvestrant- + Abemaciclib-Gruppe noch nicht erreicht. Die Daten zum Gesamtüberleben waren zum Zeitpunkt der Analyse noch unreif.

Prof. Dr. Bernd Kasper, Mannheim, stellte aktuelle Studienergebnisse zum Weichgewebesarkom und zur Einordnung des monoklonalen humanen Antikörpers Olaratumab (LARTRUVOTM) vor, der seit November 2016 in Kombination mit Doxorubicin für die Erstlinienbehandlung von nicht mehr kurativ behandelbaren Sarkom-Patienten zugelassen ist. Wie Kasper berichtete, wurde unter der Kombination im Vergleich zum bisherigen Therapiestandard, einer Doxorubicin-Monotherapie, ein deutlicher Vorteil im Gesamtüberleben von 11,8 Monaten dokumentiert. Aufgrund der positiven Daten habe der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in seinem Beschluss zur frühen Nutzenbewertung  vom Mai 2017 dem Antikörper Olaratumab einen beträchtlichen Zusatznutzen zugebilligt, so Kasper abschließend.
Dr. Claudia Schöllmann
Agenda Press Lunch Talk, ASCO 2017, 05.06.2017; Veranstalter: Lilly Oncology
Literatur:
(1) Sledge GW et al. J Clin Oncol 35, 2017 (suppl; abstr 1000).
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