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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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19. Dezember 2011

HER2-positiver metastasierter Brustkrebs: T-DM1 verringert deutlich das Progressionsrisiko im Vergleich zur Standardtherapie

Ermutigende Daten einer Phase-II-Studie zu trastuzumab emtansine (T-DM1) in der Erstlinientherapie des metastasierten HER2-positiven Brustkrebs präsentierte Sara Hurwitz auf dem diesjährigen EMCC in Stockholm.
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Im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie Trastuzumab plus Docetaxel kam es unter T-DM1 zu einer 41%igen Reduktion des Progressionsrisikos. Patientinnen im T-DM1-Arm lebten im Median 5 Monate länger, ohne ein Fortschreiten ihrer Erkrankung (progressionsfreies Überleben: 14,2 vs. 9,2 Monate; HR 0,59; p=0,035). Auch die objektive Ansprechrate war unter T-DM1 höher als im Trastuzumab/Docetaxel-Arm (64,2 vs. 58,0%). Gleichzeitig war T-DM1 besser verträglich. Es traten unter T-DM1 nur etwa halb so viele schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (Grad 3 oder höher) auf als unter Trastuzumab/Docetaxel (46,4 vs. 89,4%). Die Daten zum sekundären Endpunkt, dem Gesamtüberleben, waren zum Zeitpunkt der Auswertung noch nicht reif für die endgültige Analyse.

T-DM1 ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat aus Trastuzumab, das über einen stabilen Linker mit dem Chemotherapeutikum DM1 verbunden ist.

Bei der Studie (TDM4450g) handelt es sich um eine internationale, multizentrische, zweiarmige, offene Phase-II-Studie an 137 Patientinnen mit zuvor noch nicht behandeltem, HER2-positivem metastasierenden Brustkrebs (mBC).

Zur Zeit laufen 3 Phase-III-Studien mit T-DM1: In der Studie MARIANNE wird T-DM1 allein mit der Kombination aus T-DM1 und Pertuzumab sowie mit Herceptin plus Taxan-Chemotherapie bei Patienten mit HER2-positivem mBC in der Erstlinie verglichen. Die Studie EMILIA vergleicht T-DM1 mit Lapatinib in Kombination mit Capecitabin bei Patienten mit HER2-positivem mBC, deren Erkrankung nach der Erstbehandlung fortschreitet. Die Drittlinientherapie mit T-DM1 wird in der Studie THERESA mit der vom Arzt gewählten Behandlung bei HER2-positivem mBC verglichen

as

Literatur:
1. Hurvitz SA. EMCC 2011; Abstract #5001 and oral presentation
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