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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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13. November 2013

DGHO 2013

GIST: Potential von Sunitinib voll ausschöpfen

Sunitinib ist bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) die einzig zugelassene Therapieoption nach Versagen von Imatinib oder Imatinib-Unverträglichkeit. Patienten, die mit Sunitinib behandelt werden, profitieren von einer pantientenangepassten Dosierung und der Weiterführung der Therapie über den Progress hinaus.

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Seit Einführung von Imatinib konnte die mittlere Überlebenszeit von GIST-Patienten auf über 6 Jahre verlängert werden, auch bei Patienten in fortgeschrittenen Stadien. In der Prä-Imatinib-Ära waren es nur 1,5 Jahre.

In der Phase-III-Zulassungsstudie (1) verlängerte Sunitinib nach Imatinib-Versagen signifikant die Zeit bis zum Progress im Vergleich zu Placebo, auch das Gesamtüberleben war signifikant verlängert. Eine explorative Analyse ergab nach Bereinigung des Cross-over-Effekts einen fast verdoppelten Überlebensvorteil von Sunitinib im Vergleich zu Placebo (72,7 vs. 39,0 Wochen). Der klinische Benefit von Suntinib zeigte sich bei Patienten mit fortgeschrittenem GIST über verschiedene Endpunkte hinweg, so auch in der Ansprechrate und in der Zeit bis zum Tumorprogress.

PD Dr. Peter Reichardt, Berlin, riet, das Potential von Sunitinib voll auszuschöpfen. Zugelassen ist Sunitinib wie beim metastasierten Nierenzellkarzinom in einer Dosis von 50 mg im 4 on/2 off-Schema (4 Wochen Therapie, 2 Wochen Pause). Durch eine an den Patienten angepasste Dosierung gelingt es, den Patienten viel länger zu behandeln (median 388 vs. 117 Tage). Dies bestätigt die Analyse einer Treatment-Use-Studie mit mehr als 1.100 Patienten (2). Im Vergleich zur strikten Dosierung verbessert sich durch die patientenangepasste Dosierung auch das Gesamtüberleben von 11,1 auf 24 Monate.

Das Gesamtüberleben bessert sich auch durch die Weiterführung der Sunitinib-Therapie über den Progress hinaus. Patienten, die mit Sunitinib nach Progression weiter behandelt wurden, lebten im Median 1 Jahr länger als die Patienten, bei denen die Sunitinib-Therapie bei Progress beendet wurde (22,8 vs. 13,2 Monate) (3). Wie Reichardt erklärte, erfolgte eine Weiterbehandlung dann, wenn der Arzt den subjektiven Eindruck hatte, dass es dem Patienten mit der Therapie gut geht. Häufig würde sich in der täglichen Praxis die diskrepante Situation ergeben, dass der Pathologe einen Progress diagnostiziert, es aber dem Patienten klinisch besser gehen würde unter der Therapie.

as

Literaturhinweise:
(1) Demetri GD et al., Lancet 2006;368:1329-38.
(2) Reichardt P, et al. Poster präsentiert auf dem ECCO/ESMO 2011, Abstr. 9421.
(3) Reichardt P, et al. Poster präsentiert auf dem ESMO 2012, Abstr. 1490P.

Quelle: Pressekonferenz, DGHO 2013, Wien, 21.10.2013, Veranstalter: Pfizer Oncology
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