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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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27. Oktober 2015

67. Kongress der deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) 2015

Fortgeschrittenes Prostatakarzinom: Entscheidungskriterien für eine individuelle Behandlung

Beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom werden Entscheidungskriterien zur Auswahl von Therapien und Therapiesequenzen dringend benötigt. Wie Dr. Jörg Schröder, Berlin, im Rahmen eines Satellitensymposiums der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH erklärte, handelt es sich um einen sehr heterogenen Tumor, für den die Bildgebung bisher der einzige klinisch anwendbare Prognosefaktor ist.

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Patienten sollten alle Therapien erhalten, um damit den größtmöglichen Benefit herauszuholen, sagte Prof. Dr. Maria De Santis, Warwick Medical School, Großbritannien. Um den Zeitpunkt nicht zu verpassen, an dem der Patient für eine Chemotherapie geeignet ist, solle der frühe Einsatz einer Chemotherapie individuell erwogen und interdisziplinär diskutiert werden.

In der metastasierten kastrationsresistenten Situation besteht derzeit vornehmlich die Frage, welche Patienten eher mit einer Hormonmanipulation und welche mit einem Taxan behandelt werden sollten. Als Entscheidungskriterien für die Erstlinien-Behandlung nannte PD Dr. Christian Thomas, Universitätsklinikum Frankfurt, die Dauer der Androgendeprivation bis zum kastrationsresistenten Stadium, die Tumoraggressivität und das Vorliegen viszeraler Metastasierung sowie für die Zweitlinientherapie zusätzlich den Wirkmechanismus der Vortherapie. Eine retrospektive Analyse mit 944 mCRPC-Patienten gibt Hinweise auf Unterschiede der Wirkung diverser Therapiesequenzen: Nach Docetaxel-Therapie wurde bei Implementation von Cabazitaxel in die Sequenz eine höhere Wahrscheinlichkeit, ein Jahr zu überleben, beobachtet.

Eine Lebensqualitätsanalyse zum Einsatz von Cabazitaxel in der Zweitlinie nach Docetaxel, die Prof. Peter Hammerer und Kollegen beim Deutschen Urologenkongress in Hamburg präsentierten, zeigte, dass die Therapie mit Cabazitaxel effektiv und gut verträglich ist. 406 Patienten erhielten 4 Zyklen Cabazitaxel, von denen 238 Patienten auswertbar waren. Es wurde im Ergebnis keine signifikante Änderung der Lebensqualität über die 4 Zyklen beobachtet – unabhängig vom PSA-Ansprechen. Das Gesamtüberleben war bei Patienten mit einem PSA-Ansprechen von ≥ 50% deutlich erhöht und die Schmerzen signifikant reduziert.

Dr. Ine Schmale (is)
Satelliten-Symposium, DGU 2015, 25.09.2015, Hamburg; Veranstalter: Sanofi-Aventis
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