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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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15. Februar 2018

Fortgeschrittenes FL: Früher Progress unter Obinutuzumab seltener als unter Rituximab

Die Immunchemotherapie ist der Goldstandard in der Erstlinienbehandlung des fortgeschrittenen Follikulären Lymphoms (FL). Bei der Frage, welcher Antikörper eingesetzt werden sollte, zeichnet sich eine Überlegenheit von Obinutuzumab (Gazayvaro®) über den bisherigen Standard Rituximab ab (1). Dies bestätigte jetzt eine neue Analyse der GALLIUM-Studie: Unter Obinutuzumab hatten nur halb so viele Patienten innerhalb der ersten 24 Monate nach Therapiebeginn einen Progress wie unter Rituximab.
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Ein früher Progress innerhalb von 2 Jahren geht mit einer schlechteren Prognose einher, wie Prof. Dr. Michael Herold, Erfurt, betonte. Dies ist durch mehrere aktuelle Veröffentlichungen belegt (2-4) und trifft auch auf die Patienten in der GALLIUM-Studie zu: 1.202 Patienten mit FL erhielten eine Induktionsbehandlung mit einer Chemotherapie und je zur Hälfte mit Rituximab und Obinutuzumab sowie im Anschluss eine Erhaltungstherapie mit dem jeweiligen Antikörper über bis zu 2 Jahren erhalten. Dabei hatte sich unter Obinutuzumab ein längeres progressionsfreies Überleben gezeigt als unter dem bisherigen Therapiestandard Rituximab, allerdings bei mehr schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen (1). Wie eine aktuelle explorative Analyse der Studiendaten nun ergab, war auch in der GALLIUM-Studie das relative Mortalitätsrisiko der Patienten, bei denen innerhalb von 24 Monaten ein Progress aufgetreten war, höher als das der Patienten, die in dieser Zeit progressionsfrei geblieben waren – und zwar 26x so hoch (5). Dabei galt: Je früher der Progress, desto höher das Mortalitätsrisiko. Ein Vergleich zwischen beiden Studien-Armen ergab, dass Obinutuzumab gegenüber Rituximab das Risiko für einen Progress innerhalb der ersten 2 Jahre um 46% reduzierte (5). Nach Ansicht von Herold könne Obinutuzumab – in Zusammenschau mit früheren Auswertungen – als neuer Standard in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen FL angesehen werden.
Dr. Anne Benckendorff
Quelle: Pressegespräch „Aktuell vom ASH 2017: Kongress-Update zur Lymphomtherapie und Hämophilie A“, 10.01.2017, Frankfurt am Main; Veranstalter: Roche
Literatur:
(1) Marcus R et al. N Engl J Med 2017;377:1331-44.
(2) Casulo C et al. J Clin Oncol 2015;33:2516-22.
(3) Jurinovic et al. Blood 2016;128:1112-20.
(4) Maurer et al. Am J Hematol 2016;91:1096-1101.
(5) Launonen A et al. ASH 2017, Abstract 1490.
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