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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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16. Februar 2011

San Antonio Breast Cancer Symposium 2010

FIRST – verbesserte Krankheitskontrolle durch Fulvestrant 500 mg

In der endokrinen Therapie zeigten neue Daten, dass der reine Östrogenrezeptor-Antagonist Fulvestrant in einer Dosis von 500 mg eine bessere Krankheitskontrolle bewirkt als der Aromataseinhibitor Anastrozol beim Einsatz in der Erstlinientherapie des Hormonrezeptor-positiven, fortgeschrittenen Mammakarzinoms. Diese Erkenntnisse stammen aus der FIRST (Faslodex fIRst line Study comparing endocrine Treatments)-Studie [1]. Es zeigte sich, dass Fulvestrant und Anastrozol hinsichtlich des klinischen Benefits (72,5% vs. 67%) in der Hochdosis gleichwertig sind (p=0,386).
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Da die mediane Progressionszeit für Fulvestrant in der ersten Analyse noch nicht erreicht war, wurde die jetzt präsentierte Untersuchung nach einem medianen Follow-up von 18,8 Monaten in der Fulvestrant-Gruppe und 12,9 Monaten in der Aromatase-Hemmer-Gruppe vorgenommen. Der Vorteil für den ER-Blocker persistierte signifikant (61,8 vs. 76,7%, HR 0,86, p=0,01). Die mediane Zeit bis zur Progression betrug 23,4 Monate für Fulvestrant verglichen mit 13,1 Monaten für Anastrozol. Nach Adjustierung vordefinierter Faktoren ergab sich daraus eine um 36% bessere Reduktion der Krankheitsprogression für Fulvestrant. „Der TTP-Vorteil für Fulvestrant bestätigte sich in allen Subgruppen, war also demzufolge unabhängig vom Rezeptorstatus, Alter, vorheriger Behandlung oder auch viszeraler Metastasierung“, betonte der Studienleiter Professor James Robertson, Nottingham. Als weiteren sehr wichtigen Fakt unterstrich der britische Mammakarzinomspezialist, dass Patienten in beiden Studienarmen, bei denen die Krankheit voranschritt, weiterhin hormonsensitiv blieben. So bekamen 34 Patientinnen aus dem Fulvestrant-Arm und 50 Patientinnen aus der Anastrozol-Gruppe nach Progress eine zusätzliche endokrine Therapie. Diese führte bei 14 Betroffenen (41,2%) aus dem Fulvestrant-Arm und bei 21 vorherigen Anastrozol-Patientinnen (42%) zu einem klinischen Benefit; d.h. sie wiesen ein objektives Ansprechen oder eine Krankheitsstabilisierung für mindestens 24 Wochen auf.

Literatur:
1. 33rd Annual San Antonio Breast Cancer Symposium 2010: Robertson J et al. Abstract S1-3
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