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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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08. Juli 2011

Eribulin – neue Option in der Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms

Eribulin (Halaven®) ist eine neue Option zur Therapie des metastasierten Mammakarzinoms. Bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom, die bereits mit 2 bis 5 Chemotherapien vorbehandelt waren, konnte mit Eribulin in der Phase-III-Studie EMBRACE das Gesamtüberleben signifikant verlängert werden. PD Dr. Sibylle Loibl, Neu Isenburg, betonte, dass es bisher nur wenige Studien gibt, die in dieser Situation eine Verbesserung des Überlebens darstellen konnten.
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In der internationalen Studie EMBRACE erhielten 762 Frauen mit metastasiertem Mammakarzinom randomisiert im Verhältnis 2:1 entweder eine Eribulin-Monotherapie (1,23 mg/m2, was 1,4 mg Eribulinmedylat/m2 entspricht) oder eine konventionelle Therapie nach Wahl des Arztes. Die Studienteilnehmerinnen waren vorbehandelt mit mindestens 2 Chemotherapien, einschließlich Taxanen und Anthrazyklinen. Das mediane Gesamtüberleben verlängerte sich in der Eribulin-Gruppe gegenüber der Vergleichsgruppe signifikant von 10,6 auf 13,1 Monate (p=0,04; HR=0,81). Dies entspricht einer Reduktion des Mortalitätsrisikos um 19%. Das 1-Jahresüberleben erhöhte sich durch die Eribulin-Therapie von 42,8% auf 54,5%, berichtete Loibl. Die objektive Ansprechrate (sekundärer Endpunkt) war in der Eribulin-Gruppe mit 12% ebenfalls signifikant höher als in der Vergleichsgruppe mit 5%. Der zweite sekundäre Endpunkt der Studie, das progressionsfreie Überleben (PFS) war ebenfalls in der Eribulin-Gruppe verlängert (3,7 vs. 2,2 Monate), erreichte allerdings keine statistische Signifikanz (p=0,137). Die mediane Remissionsdauer lag in der Eribulin-Gruppe bei 4,2 Monaten, in der Vergleichsgruppe bei 6,7 Monaten (p=0,159).

Relevante unerwünschte Ereignisse von Grad 3/4, die unter Eribulin häufiger auftraten als in der Vergleichsgruppe, waren Neutropenie und periphere Neuropathie. Zu berücksichtigen ist dabei laut Loibl, dass in der Vergleichsgruppe unter den Therapien nach der Wahl des Arztes auch Hormontherapien waren, unter denen keine Neutropenie auftritt.

Die multizentrische, randomisierte, offene Phase-II-Studie E-Vita untersucht Wirksamkeit und Verträglichkeit von zwei verschiedenen Dosierungen von Eribulin in Kombination mit Lapatinib beim HER2-positiven Mammakarzinom. Rationale für die Substanzauswahl ist das weitgehende Fehlen überlappender Toxizitäten sowie die Aktivität bei Anthrazyklin- und Taxan-Vorbehandlung. Primäres Studienziel ist das progressionsfreie Überleben. Wie Dr. Joachim Bischoff, Magdeburg, berichtete, werden Patientinnen mit maximal drei verschiedenen Vortherapien in zwei Behandlungsarme randomisiert und erhalten entweder 1000 mg Lapatinib einmal täglich p.o. in Kombination mit 1,23 mg Eribulin/m2 Körperoberfläche als i.v. Bolus an Tag 1 und 8 eines 21-tägigen Zyklus oder 1,76 mg Eribulin/m2 Körperoberfläche als i.v. Bolus ausschließlich an Tag 1 eines 21-tägigen Zyklus. 80 HER2-positive Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Mammakarzinom, bei denen eine alleinige Operation oder Radiotherapie nicht indiziert ist, sollen in die Studie aufgenommen werden.

as

Eisai-Einführungs-Pressekonferenz: Halaven® (Eribulin) – Neue Option in der Behandlung des fortgeschrittenen Brustkrebs. Frankfurt am Main, 30. Mai 2011
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