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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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21. November 2011

Effektive Testosteron-Suppression korreliert mit Überlebensvorteil bei Patienten mit Prostatakarzinom

Eine permanente Androgensuppression mit GnRH-Agonisten stellt heute den Therapiestandard beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom dar. Prof. Dietmar Molitor, Landau, gab zu bedenken, dass zur Therapiekontrolle lange Zeit vor allem der PSA (Prostata-spezifisches Antigen)-Wert im Serum bestimmt wurde. Dieser Surrogatmarker lässt Rückschlüsse auf das Tumorwachstum und das grundsätzliche Ansprechen auf eine Hormondeprivation zu, nicht aber auf die Effektivität der Hormon-Absenkung. Dafür ist die Messung des Testosterons im Serum unerlässlich.
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Das Therapieziel von 20 ng/dl als Kastrationsgrenze sei mittlerweile etabliert, so Molitor. Aktuelle Untersuchungen zeigten, dass es unter einer systemischen Testosteron-Suppressionstherapie eine Korrelation zwischen dem Serum-Testosteronwert und dem spezifischen Sterberisiko von Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom gibt [1]. Bereits ein Testosteron-Durchbruch kann ausreichen, um die progressionsfreie Überlebenszeit des Patienten zu verkürzen. Vorrangiges Ziel einer Hormonbehandlung sollte somit die kontinuierliche Senkung des Testosteronspiegels ohne Durchbrüche sein. Prof. Molitor berichtete von einer konträren Behandlungswirklichkeit: „Testosteron-Durchbrüche, Mini-Flares und ein hoher Testosteronnadir bei Depotspritzen sind leider oft zu beobachten.“ Ein Umdenken unter den Ärzten sei zwingend notwendig, so dass die Messung des Testosteronwertes endlich an Bedeutung gewinne, so Molitor abschließend.

Dr. Neal D. Shore, South Carolina, USA, berichtete von der Langzeitwirkung und Verträglichkeit des 1-Jahres-Histrelin-Acetat-Implantats (Vantas®). Der GnRH-Agonist gibt in Form des Implantats den Wirkstoff kontinuierlich über einen Zeitraum von 12 Monaten an den Körper ab. Dies führt nach einer anfänglichen Flare-up-Phase, in der das Serum-Testosteron kurzzeitig ansteigt, ab der 4. Behandlungswoche zu kontinuierlichen Testosteronwerten auf Kastrationsniveau. Während des ganzen Therapieverlaufs sowie nach dem Implantatwechsel nach 12 Monaten gibt es keine Durchbrüche. Das Nebenwirkungsprofil des Histrelin-Implantats war dabei vergleichbar zu dem von anderen LHRH-Agonisten.

sr

Literatur:
1. Perachino M, et al. BJU Int 2010; 105(5):648-51.

Presseveranstaltung „Aktuelles rund um die LHRH-Therapie und Diagnostik beim Prostatakarzinom“, 16.09.2011, DGU, Hamburg; Veranstalter: Orion Pharma
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