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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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27. Mai 2011

Editorial: triple-negatives Mammakarzinom/ Off-Label-Use in Onkologie und pädiatrischer Onkologie

Durch verfeinerte Analysemethoden ist die Unterscheidung bei Krebserkrankungen in klinisch relevante Subtypen immer zuverlässiger geworden. Es gibt nicht mehr nur „das Kolonkarzinom“, „das Prostatakarzinom“ oder „das Mammakarzinom“. Beim Mammakarzinom gelang es erstmalig im Jahr 2000 durch komplexe Genexpressionsprofilingmethoden Mammakarzinomsubtypen voneinander abzugrenzen, wie Dr. Cornelia Liedtke, Münster, in ihrem Artikel berichtet. Sie geht darin speziell auf das triple-negative Mammakarzinom ein, das durch eine besonders schlechte Prognose gekennzeichnet ist. Der triple-negative Brustkrebs stellt sich immer mehr als eine heterogene Erkrankung heraus und inzwischen können auch innerhalb dieser Klassifikation verschiedene Subtypen definiert werden.

Eine zunehmende Bedeutung gewinnt somit der optimale Einsatz neuer Medikamente, die Frage nach den besten Kombinationspartnern oder Therapiesequenzen. Dies sind auch die zentralen Fragen in der Therapie des Multiplen Myeloms. Bei dieser nach wie vor nicht heilbaren Erkrankung stellt sich aktuell die Frage nach den Vorteilen einer Erhaltungstherapie, um ein Fortschreiten der Erkrankung möglichst lange aufzuhalten. PD Dr. Isrid Sturm, Berlin, stellt in ihrem Artikel neue Daten zur Erhaltungstherapie beim Multiplen Myelom vor und kommt zu dem Schluss, dass dieser, wenngleich sehr attraktive Therapieansatz vorerst klinischen Studien vorbehalten bleiben sollte.

Nicht zuletzt aufgrund der Dynamik des medizinischen Fortschrittes kommt es gerade in der Onkologie zu einem häufigen Off-label-Use von Medikamenten. Laut Medizinischer Fachgesellschaften und Berufsverbände werden bei etwa der Hälfte der onkologischen Patienten Medikamente off-label eingesetzt. Diese Zahlen beruhen auf Schätzungen aus den USA. Eine besondere Situation ist der Off-label-Einsatz in der Kinderonkologie, womit sich der Pädiater Prof. Joachim Boos aus Münster in seinem Artikel auseinandersetzt. Frau Dr. Lilli Grell vom MDK Westfalen-Lippe beschreibt in einem Interview die schwierige Aufgabe des MDK, eine sozialmedizinische Empfehlung abzugeben.

Wie gewohnt finden Sie auch in dieser Ausgabe weitere Berichte und Interviews zu aktuellen Themen.

Ihr Redaktionsteam von JOURNAL ONKOLOGIE
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