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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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31. Juli 2013

Editorial ZNS-Metastasen

PD Dr. Joachim Bischoff

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Ungeachtet aller Fortschritte in der Onkologie stellt der Befall des zentralen Nervensystems weiterhin eine besondere Herausforderung in der Behandlung von Krebserkrankungen dar. Gleichzeitig liefern die zugrunde liegenden Krankheitsbilder gute Beispiele für die steigende Notwendigkeit einer kompetenten interdisziplinären Zusammenarbeit. In vielen Fällen profitiert dieses Patientengut heutzutage von multimodalen Behandlungskonzepten, wie sie in spezialisierten Tumorzentren mit neuroonkologischer Expertise angeboten werden können. Umso mehr freuen wir uns, dass wir eine repräsentative Auswahl renommierter Autoren gewinnen konnten, die innerhalb ihrer Fachdisziplin diesen Schwerpunkt vertreten.

Den interdisziplinären Reigen eröffnen Frau Dr. Wiedenmann und Frau Prof. Grosu, Freiburg, die einen exzellenten Überblick über neue Trends der Strahlentherapie von Hirnmetastasen geben. Sie verdeutlichen unter anderem, dass v.a. der Einsatz lokal-fokussierender Bestrahlungs-Techniken mit einem Zugewinn an Lebensqualität verbunden ist, ohne dass bei adäquater Indikationsstellung auf die onkologische Sicherheit verzichtet werden muss.

In einem weiteren Übersichtsartikel skizzieren Dr. Glas und Kollegen aus der neuroonkologischen Arbeitsgruppe von Prof. Herrlinger aus Bonn die verschiedenen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten bei Meningeosis neoplastica. Darüber hinaus geht er auch auf strahlentherapeutische Alternativen sowie die systemische Therapie von parenchymatösen Hirnmetastasen ein. Während der Stellenwert zahlreicher systemisch aktiver Substanzen bereits durch ihre fehlende Liquorgängigkeit in Frage gestellt ist, eröffnen sich diesbezüglich in Gestalt der neuen Medikamentenklasse der small molecule-Inhibitoren möglicherweise neue Perspektiven. Wie die Autoren darlegen, liegen erste Erfahrungen mit Tyrosinkinasehemmstoffen beim Bronchial- bzw. Mammakarzinom in diesem Kontext vor.

Korrelierend hierzu entwickelt Herr Prof. Mawrin, Magdeburg, abschließend aus neuropathologischer Sicht die molekularbiologische Rationale für die Testung zielgerichteter Therapien bei zerebral metastasierten Malignomen, bei denen entsprechende genetische Alterationen vorliegen.

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen Ihr
PD Dr. Joachim Bischoff

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