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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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07. Februar 2013

SABCS 2012 - Systemtherapie

Dosisdichte und dosisintensivierte adjuvante Chemotherapie auch nach 10 Jahren dem Standardregime überlegen

 Durch eine dosisdichte und dosisintensivierte adjuvante Chemotherapie haben Frauen mit nodal-positivem Brustkrebs auch noch nach 10 Jahren ein signifikant besseres krankheitsfreies Überleben und Gesamtüberleben als mit Standardtherapie, so das Ergebnis einer AGO-Studie, die Prof. Volker Möbus, Frankfurt, vorstellte.

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Die 10-Jahres-Überlebensrate war bei den Frauen signifikant höher, die adjuvant mit einem dosisdichten und dosisintensivierten Regime, bestehend aus Epirubicin, Paclitaxel und Cycophosphamid (ETC) behandelt wurden, als bei Standardchemotherapie aus EC gefolgt von Paclitaxel (69% vs. 59%; p=0,007). Auch das krankheitsfreie Überleben war bei den mit ETC Behandelten signifikant besser als unter Standardtherapie (HR=0,74; 95%CI, 0,63-0,87; p=0,00014). Diese Verbesserung war unabhängig von Nodalstatus, Her2- oder Östrogenrezeptorstatus. Die 10-Jahres-Daten sind dabei noch besser als die 5-Jahres-Daten (ereignisfreies Überleben: 70% vs. 62%; p<0,001; Gesamtüberleben: 82% vs. 77%; p=0,295).

Insgesamt wurden 1.284 Patientinnen in dieser Studie behandelt. Den Auswertungen zu Folge erwies sich das dosisdichte, dosisintensivierte Regime als sicher. Es wurden keine therapieassoziierten Todesfälle beobachtet und es traten keine Langzeittoxizitäten wie Herzinsuffizienz oder lang andauernde periphere Neuropathien auf. Allerdings hatten 9 Patientinnen (1,3%) aus der ETC-Gruppe ein myelodysplastisches Syndrom (MDS) oder eine akute myelosiche Leukämie (AML) entwickelt, im Vergleich zu 2 Patientinnen (0,3%) aus der Standardchemotherapiegruppe.

Literaturhinweis:
Moebus V, et al. SABCS 2012, Abstr. S3-4

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