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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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08. Februar 2013

Zertifizierte Zentren: Serie - Teil 1

Das Onkologische Zentrum Regensburg

S. Buchholz, O. Ortmann, Caritas-Krankenhaus St. Josef, Regensburg.

Krebserkankungen werden häufig interdisziplinär behandelt. Die dazu notwendigen Prozesse wurden in der Vergangenheit häufig nicht optimal koordiniert oder unzureichend genutzt. Auf Initiative von Fachgesellschaften (Deutsche Krebsgesellschaft, DKG und Deutsche Gesellschaft für Senologie, DGS) wurden zunächst Brustkrebszentren etabliert. Durch diese soll eine hochwertige interdisziplinäre Diagnostik und Therapie gewährleistet werden. Weitere Organkrebszentren wurden eingerichtet. Seit wenigen Jahren können diese in Onkologischen Zentren zusammengeführt werden, was zu einer noch besseren Koordination führt.

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Am Caritas-Krankenhaus St. Josef wurden ab 2004 auf Initiative der Universitätsfrauenklinik, der Universitätsklinik für Urologie und der Klinik für Chirurgie DKG-zertifizierte Zentren eingerichtet.Für die Behandlung von Krebserkrankungen ist ein hoch differenziertes individuelles Therapiekonzept bestehend aus Diagnostik, Operation, medikamentöser und Strahlentherapie unerlässlich. Dazu stehen für alle behandelten Krebserkrankungen renommierte Experten zur Verfügung.

Seit April 2011 ist das Onkologische Zentrum mit seinen sektorenübergreifenden Kooperationspartnern als eines der ersten interdisziplinären onkologischen Zentren in Deutschland zertifiziert.

Zur Verbesserung der Strukturqualität und somit auch zur Optimierung der Prozess- und Ergebnissqualität wurde unter der Federführung von Prof. Dr. Ortmann das onkologische Zentrum Regensburg nach den strengen Richtlinien der DKG zertifiziert. Prof. Ortmann ist als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie aktiv im Vorstand der DKG und in die Umsetzung des nationalen Krebsplans involviert. Die zertifizierten Organkrebszentren Mamma-, Prostata-, Darm- und Gynäkologisches Krebszentrum sind die Basis für das onkologische Zentrum Regensburg.

Das Brustzentrum wurde 2004 als erstes Organkrebszentrum an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Regensburg am Krankenhaus St. Josef zertifiziert. Es folgten das Gynäkologische Krebszentrum sowie Darmkrebs- und Prostatakarzinomzentrum. Mit dem Tumorzentrum Regensburg verfügen die Organzentren über ein klinisches Register, in dem sämtliche Tumorentitäten dokumentiert werden. Das Tumorzentrum Regensburg wurde vor kurzen als erstes deutsches Tumorzentrum zertifiziert.

Die Struktur des onkologischen Zentrums Regensburg ist durch ein Netzwerk von Spezialisten charakterisiert (Abb. 1). Bedingt durch eine Vielzahl von Therapieoptionen und ständigen Erkenntnisgewinn im Bereich der Diagnostik und Therapie ist die Krebstherapie komplex. Bei der Behandlung einer Krebserkrankung sind unterschiedliche ärztliche Disziplinen eingebunden. Durch das onkologische Zentrum werden die Synergien aller beteiligten ärztlichen und nichtärztlichen Behandlungspartner für eine effiziente Therapie genutzt.
 

Abb. 1: Organigramm des onkologischen Zentrums Regensburg.
 

Neben der hohen medizinischen Expertise durch die Spezialisten der jeweiligen Organzentren und der interdisziplinären Betreuung einer Krebserkrankung von Diagnose bis zur Nachsorge sind unsere Kooperationspartner wie Seelsorge, Sozialdienst, Psychoonkologie, Palliativ-Dienst, Selbsthilfegruppen und die Betreuung von Patienten in Studien ein wichtiger integraler Bestandteil, um Betroffenen mit allen Möglichkeiten der Heilung, Linderung und einer aufrichtigen Fürsorge in dieser für sie schweren Zeit zur Seite zu stehen.

Hinter dem Organzentrum stehen ausgewiesene Experten mit nationalem und internationalem Ruf. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Behandlung von Krebspatienten weiterhin zu verbessern. Um aktuelle Entwicklungen, strukturelle Veränderungen aber auch interdisziplinäre Patientenveranstaltungen zu organisieren, trifft sich das Lenkungsgremium in regelmäßigen Abständen. Das Lenkungsgremium des Onkologischen Zentrums besteht aus den Leitern der Organzentren bzw. deren Koordinatoren sowie dem Qualitäts-Management (Abb. 2).
 

Abb. 2: Lenkungsgremium des Onkologischen Zentrums Regensburg.
 

Durch die Optimierung der Strukturqualität und der engen Kooperation mit dem Tumorzentrum sowie den niedergelassenen Kollegen ist es möglich, die Ergebnisqualität zu überprüfen. Hierzu dokumentiert das Tumorzentrum alle relevanten Therapieindikationen, deren Umsetzung sowie die Nachsorge. Somit kann durch das klinische Register überprüft werden, ob die durchgeführten Behandlungsmethoden einen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf haben. Durch diese Abbildung ist darüber hinaus ein nationales und internationales „benchmarking“ möglich.

Das Onkologische Zentrum Regensburg behandelt in seinen Organzentren insgesamt über 800 Patienten mit einer Tumorerkrankung. Innovative und moderne Therapiekonzepte und regelmäßige Fortbildungen der ärztlichen und nicht-ärztlichen Mitarbeiter sowie die Integration und Koordination von Studien sind wesentliche Bestandteile der hohen Qualität, die das Onkologische Zentrum auszeichnen.

 

 

Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Buchholz

Universität Regensburg am Caritas-Krankenhaus St. Josef
Landshuter Straße 65
93053 Regensburg

Tel.: 0941/7823 410
E-Mail: sbuchholz@caritasstjosef.de

 

 

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