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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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27. Mai 2013

Serie: Zertifizierte Zentren - Teil 4

Das Brustzentrum Klinikum Bremen-Mitte

M. Aydogdu, Klinikum Bremen-Mitte.

Brustkrebszentren in großen Kliniken sind Vorreiter für die aktuell durch Zertifizierung entstehenden Organ-Krebszentren. Sie sind ein gelungenes Beispiel für gute interdisziplinäre Zusammenarbeit, die das Ziel verfolgt, die vom Brustkrebs betroffene Patientin optimal und qualitätsgesichert, unter Konzentrierung der Prozesse zu behandeln. Derzeit werden ca. 80% der Brustkrebspatientinnen in Deutschland in zertifizierten Brustzentren behandelt, die Tendenz ist steigend.

Das Brustzentrum Klinikum Bremen-Mitte (Abb. 1) wurde im Jahr 2003 als eines der ersten kommunalen Häuser Deutschlands durch die Vorgaben der DKG zertifiziert. Mittlerweile wurden drei Re-Zertifizierungen erfolgreich durchgeführt. Angebunden an ein Haus der Maximalversorgung ist das Brustzentrum Bremen-Mitte ein Beispiel für die Optimierung der Prozessabläufe und der Bereitstellung der Ressourcen an einem Zentrum für die Diagnostik, operative Therapie und adjuvante Nachbehandlung der Brustkrebspatientinnen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit an diesem Zentrum schließt alle an der Therapie Beteiligten ein. Neben den Gynäkoonkologen, Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten und Hämatoonkologen sind auch die plastischen Chirurgen mit den erweiterten Möglichkeiten der Rekonstruktionschirurgie (z.B. DIEP-Lappen-Rekonstruktion) eingebunden.

Durch eine Neustrukturierung entstand im Jahr 2010 aus zwei zertifizierten Brustzentren und einem nicht zertifizierten Brustzentrum des kommunalen Trägers in Bremen ein Brustzentrum mit dem Standort Bremen-Mitte.
 

 
Abb. 1: Neue Frauenklinik, Klinikum Bremen-Mitte.




 

Leitung und Team

Der Leiter der Gynäkologie und des Brustzentrums Dr. Mustafa Aydogdu arbeitet insbesondere im senologischen Bereich und verfügt sowohl über Zertifikate der Diagnostik (DEGUM II Mammasonographie) als auch die operative Expertise (AWO gyn-Brustoperateur). Er legt großen Wert auf optimale präoperative Diagnostik, die - wenn nicht immer durch den Operateur durchgeführt - zumindest von ihm koordiniert und begleitet wird, wie z.B. MRT, Mammographie oder auch Röntgenlokalisationen. Diese enge Verzahnung zwischen Operationsteam (Abb. 2) und Diagnostikteam führt zu einer guten Planung, v.a. bei im Haus schwerpunktmäßig durchgeführten neoadjuvanten Therapien.

Abb. 2: Das chirurgische Team des Brustzentrums
Klinikum Bremen-Mitte bei der Arbeit.
 


Möglichkeiten ganzheitlicher Behandlung

Ein sehr großer Wert wird neben der medizinischen Qualität auf die seelische und supportive Betreuung der Patientinnen gelegt. Ein ganzheitliches Konzept unter Einschluss der integrativen Medizin mit den unterschiedlichsten Angeboten (Kunsttherapie, Yoga, Meditation usw.) für die betroffenen Frauen rundet das Behandlungskonzept der Klinik ab. Die psychoonkologische Betreuung sowohl stationär als auch ambulant (in der Phase der adjuvanten Chemotherapie) hat einen hohen Stellenwert. Durch die enge Anbindung von Selbsthilfegruppen werden die Bedürfnisse der Frauen direkt umgesetzt und finden ihr Sprachrohr in jährlich stattfindenden Patientinnentagen ("Forum Brustgesundheit"). Selbst Fachexperte zur Zertifizierung von Brustzentren ist Dr. M. Aydogdu sehr wichtig, dass die Abläufe und Prozesse transparent und nachvollziehbar gestaltet werden und den Anforderungen der Zertifizierung in jedem Punkt standhalten.

Die hohe medizinische Expertise zeigt sich sowohl im operativen Bereich durch mehrere Senior-Mammaoperateure mit Erfahrungen in plastisch-rekonstruktiver Chirurgie, in der Strahlentherapie - die einen Großteil der Krebspatientinnen Bremens behandelt -, der Hämatoonkologie mit der größten hämatoonkologischen Tagesklinik Norddeutschlands und den Pathologen, die in Bremen und Umland die gesamte Histologie des Operationsmaterials nach Brustkrebsoperationen analysieren.

Das Studienportfolio wird regelmäßig aktualisiert, sodass es möglich ist, den Patientinnen vielversprechende Therapieformen anzubieten. Durch eine sehr gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen, mit denen man eine enge Kooperation pflegt, ist die vorstationäre und poststationäre Behandlung, die Nachsorge und auch die Follow-up-Betreuung sehr gut gewährleistet. Ein besonderes Kennzeichen für die Behandlung ist neben den oben genannten obligaten Ressourcen die kontinuierliche und persönliche 1-Mann/Frau-Betreuung der Patientinnen von ambulanter Vorstellung über die operative Therapie bis zum abschließenden Therapiegespräch. Dadurch lässt sich selbst an einem Haus der Maximalversorgung eine angstfreie und geborgene Atmosphäre einhalten. Daneben kommt es hierdurch zu weniger Informationsverlust. Das Brustzentrum dient im gesamten Haus als Pilotprojekt zur Etablierung mehrere Organzentren und schlussendlich zum onkologischen Zentrum Bremen.
 

 

Dr. med. Mustafa Aydogdu

Klinikum Bremen-Mitte gGmbH
Gynäkologie, Gynäkoonkologie und Senologie (DEGUM II)
St. Jürgenstr. 1
28205 Bremen

Tel.: 0421/497 5351
E-Mail: mustafa.aydogdu@klinikum-bremen-mitte.de

 

 

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