Mittwoch, 13. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
25. März 2014

DKK 2014 - Chronisch lymphatische Leukämie

CLL: Therapieerfahrungen mit Ibrutinib

Nach ermutigenden Daten aus den USA wurde letztes Jahr eine internationale, multizentrische Phase-II-Studie (PCYC1117) zur Monotherapie mit dem Inhibitor der Bruton-Tyrosinkinase (BTK) Ibrutinib aufgelegt. Auch in Deutschland konnten einige Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) eingeschlossen werden. Nun liegen erste Erfahrungsberichte dazu vor.

An der Studie nehmen 111 CLL-Patienten mit 17 p-Deletion und mindestens einer Vorbehandlung teil. Die orale Therapie mit täglich 420 mg Ibrutinib soll bis zur Progression fortgeführt werden. Der primäre Endpunkt ist die Gesamtansprechrate, sekundäre Endpunkte umfassen Ansprechdauer, Gesamtüberleben, progressionsfreies Überleben, hämatologische Verbesserung, Sicherheit und Verträglichkeit.

An der Universitätsklinik Köln konnten 4 Patienten eingeschlossen werden. PD Dr. Barbara Eichhorst, Köln, referierte über zwei männliche Patienten, die im Rahmen der Studie die neue (in Deutschland noch nicht zugelassene) Substanz erhalten. Beide Probanden hatten zahlreiche Vorbehandlungen etwa mit Fludarabin und Cyclophosphamid (FC) sowie Bendamustin plus Rituximab (BR). Nachdem sie wieder progredient wurden, erfolgte die Umstellung auf Ibrutinib, das sie nun seit etwa 9 Monaten einnehmen.

Die Patienten sprachen auf die Therapie sehr gut an und erreichten eine partielle Remission. So bildete sich beispielsweise die Splenomegalie zurück und die Leberläsionen wurden deutlich kleiner. Die Leukozytenwerte zeigten den typischen Verlauf mit einem initialen Anstieg und einem langsamen Abfall in den Folgemonaten bis auf Normalwerte.

 Wie Eichhorst erläuterte, werden durch die Monotherapie zunächst CLL-Zellen aus Lymphknoten, Leber, Milz und Knochenmark freigesetzt. Dabei handele es sich jedoch nicht um einen Progress. An Nebenwirkungen traten in beiden Fällen Exantheme auf, die sich unter topischer Behandlung jedoch verbesserten. Insgesamt wird die Therapie sehr gut vertragen, beiden Patienten geht es gut, sie sind weiterhin in Behandlung.

Dr. Marion Hofmann-Aßmus

Janssen-Cilag-Satellitensymposium: "CLL - Chancen und Herausforderungen durch neue Therapieoptionen." Berlin, 20.02.2014.

Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:
Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017