Samstag, 21. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
26. April 2017 Seite 1/2

Behandlung des Pankreaskarzinoms an den Universitätskliniken Innsbruck

D. Öfner-Velano, Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie, Innsbruck.

Rund 1.600 Personen in Österreich erkranken jährlich an einem Pankreaskarzinom. Moderne multimodale Therapieansätze und chirurgische Methoden ermöglichen, das Überleben vieler PatientInnen zu verlängern und die Lebensqualität vor allem bei SchmerzpatientInnen zu erhöhen. Die neuen Erkenntnisse werden an den Innsbrucker Universitätskliniken, dem größten Pankreas-Zentrum Westösterreichs, umgesetzt und weiterentwickelt. Auf Grund eigener Entwicklungen im Bereich der 3D-navigierten, minimalinvasiven Schmerz- und Tumorbehandlung ist die Innsbrucker Universitätsklinik für Radiologie in diesem Bereich führend.
Anzeige:
 
 
Vorteil für PatientInnen: Interdisziplinäre Zusammenarbeit

PatientInnen mit einem Pankreaskarzinom profitieren von der interdisziplinären Zusammenarbeit der Innsbrucker Universitätskliniken. „Eine Heilung ist nur dann zu erwarten, wenn der Tumor chirurgisch vollständig entfernt werden kann. Daher ist es unser Ziel, primär chirurgisch nicht entfernbare Pankreaskarzinome mittels multimodaler Therapie und erweiterten operativen Maßnahmen, wie Gefäßrekonstruktionen, in einen operablen Zustand zu bringen“, verdeutlicht Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano, Direktor der Innsbrucker Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie, die aktuelle Strategie. Multimodal heißt, dass mehrere medizinische Disziplinen, wie internistische Onkologie, Strahlentherapie oder interventionelle Radiologie, an der Behandlung beteiligt sind. „Die Patientinnen und Patienten sprechen häufig gut auf die neue Dreifach-Chemotherapie an“, erklärt Univ.-Doz. Dr. Stefan Stättner, leitender Oberarzt an der Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie. „Auch wenn nur sehr selten eine Langzeitheilung möglich ist, können Verbesserungen umgesetzt werden, die das Leben der Patientinnen und Patienten um Monate, manchmal sogar um Jahre, mit guter Lebensqualität verlängern. Mit jedem Jahr steigt zudem die Chance, von einer neuen medizinischen Entwicklung zu profitieren“, so Stättner. Daher wird an den Universitätskliniken Innsbruck die Entscheidung, ob eine primäre Operation bzw. eine systemische Therapie empfohlen werden kann, im Rahmen einer interdisziplinären onkologischen Besprechung getroffen. Für diese Entscheidungen sind qualitativ hochwertige Röntgen- und MR-Untersuchungen und erfahrene, spezialisierte RadiologInnen zwingend notwendig.
 
Abb. 1: Campus Chirurgie der Universitätskliniken Innsbruck (zur Verfügung gestellt von der Medizinischen Universität Innsbruck).
Abb. 1: Campus Chirurgie der Universitätskliniken Innsbruck (zur Verfügung gestellt von der Medizinischen Universität Innsbruck).


Internationale Vernetzung und Zweitmeinung

Das Pankreaskarzinom verursacht kaum Frühsymptome und wird daher häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Bei PatientInnen der Innsbrucker Universitätskliniken, bei denen wegen einem zu weit fortgeschrittenen Tumor keine primäre Operation möglich ist, wird mittels intensiver Vorbehandlung versucht, den Tumor so zu verändern, dass ein chirurgischer Eingriff möglich wird. „Diese Situation ist eine sehr spezielle Herausforderung, die unbedingt in einem Zentrum mit gefäßchirurgischen bzw. Erfahrungen bei Transplantationen durchgeführt werden sollte“, stellt Stättner klar. Diese Operationen erfordern speziell im postoperativen Verlauf erweiterte Kenntnisse sowie im Stoffwechsel- und Ernährungsmanagement, um eine rasche Eingliederung in ein normales Alltagsleben und Berufsfähigkeit zu ermöglichen.

Die international vernetzte Arbeit am Medizinstandort Innsbruck garantiert den PatientInnen, rasch von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu profitieren. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, durch die Organisation von internationalen Expertenmeetings hier eine europaweite Führungsrolle einzunehmen“, argumentiert Stättner weiter. Die Onkologie ist zudem ein Forschungsschwerpunkt der Medizinischen Universität Innsbruck.

Die Universitätskliniken Innsbruck bieten gerne die Durchführung einer entsprechenden Untersuchung und Abklärung mit Erstellung einer Zweitmeinung (second opinion) bezüglich Behandlungsoptionen bei Pankreaskarzinom an (Kontakt siehe unten).

 
Vorherige Seite
1 2
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs