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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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04. August 2014

BRAWO-Studie: Everolimus in der Routineversorgung des HR+/HER2-negativen Mammakarzinoms

Everolimus (Afinitor®), das in Kombination mit Exemestan nach den Ergebnissen der BOLERO-2 Studie (1) seit Juli 2012 in Deutschland beim fortgeschrittenen HR+/HER2-negativen Mammakarzinom bei postmenopausalen Frauen zugelassen ist, wird in der nichtinterventionellen Studie BRAWO weiter evaluiert.

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Das progressionsfreie Überleben (PFS) hatte in BOLERO-2 unter Everolimus + Exemstan (Ev+E) 11 Monate im Vergleich zu 4,1 Monaten unter Exemestan + Placebo betragen, wie das 18 Monats-Follow up ergab (2). Patientinnen mit viszeraler Beteiligung profitierten ebenso (8,3 Monate vs. 2,9 Monate) wie Patientinnen ohne viszerale Beteiligung (16,6 Monate vs. 5,8 Monate). Eine besonders deutliche Wirkung zeigte Ev+E bei Erstlinienpatientinnen im fortgeschrittenen Stadium, bei denen das mediane PFS von 4,2 Monaten auf 15,2 Monate verlängert werden konnte (3). Das Gesamtüberleben bei Patientinnen mit fortgeschrittenem HR+/HER2-negativen Mammakarzinom verlängerte sich um 4,4 Monate (31,0 Monate vs. 26,6 Monate).

In der nicht-interventionellen Studie (NIS) BRAWO (4) werden seit Oktober 2012 Behandlungsverläufe von über 3.000 Patientinnen dokumentiert, um Erkenntnisse über die Routineversorgung mit Everolimus zu gewinnen. Die Auswertung der 1. Interimsanalyse von 866 Patientinnen ergab, dass Ev+E zunehmend häufiger in der Erst- bzw. Zweitlinientherapie zum Einsatz kommt. Zu diesem Ergebnis führte der Vergleich der ersten 200 mit den letzten 200 dokumentierten Patientinnen (Anstieg von 107 (53,5%) auf 140 (70,0%) Patientinnen). Stomatitis als häufigste Nebenwirkung aller Grade unter Everolimus konnte durch präventive Maßnahmen gerade in den ersten 6 Wochen der Therapie von 59% in BOLERO-2 in der BRAWO-Studie auf 45,8% reduziert werden (n=445) (4).

cm

Novartis-Oncology Symposium: "Therapie des fortgeschrittenen HR+/HER2-negativen Mammakarzinoms", 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie 2014, Berlin, 20.06.2014.

Literaturhinweise:
(1) Piccart-Gebhart MJ et al. JCO 30, 2012 (suppl; abstr 559).
(2) Yardley DA et al. Adv Ther 2013; 30(10):870-84.
(3) Beck JT et al. Breast Cancer Res Treat 2013; 143(3):459-467.
(4) Lueftner et al. JCO 32, 2014; 32:5s (suppl; abstr 578).

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