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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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18. August 2005

Adjuvante Chemotherapie des Kolonkarzinoms – Update 2005

Florian Lordick, III. Medizinische Klinik und Poliklinik sowie Chirurgische Klinik und Poliklinik; Tumortherapiezentrum, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München.

Bei Diagnosestellung sind über zwei Drittel der Kolonkarzinome potenziell kurativ behandelbar, aber nur etwa die Hälfte der Patienten überlebt 5 Jahre. Die Prognose wird entscheidend beeinflusst durch das Tumorstadium und die Expertise des Chirurgen (Hermanek et al. 1994, Hermanek et al. 2000). Eine adjuvante Chemotherapie mit 5-Fluorouracil (5-FU) verbessert gegenüber alleiniger chirurgischer Resektion das Langzeitüberleben (Wolmark 1988, Laurie 1989, Moertel 1990, Francini 1994, Impact Investigators 1995, O’Connell 1997, Taal 2001). Die Verminderung der Sterblichkeit beträgt absolut ca. 9% (5%-14%) und relativ ca. 23% (17%-40%). Der Effekt ist stärker im Stadium III (nodal-positiv) als im Stadium II (nodal-negativ) (Tabelle 1).
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Die 5-FU basierte Chemotherapie unterlag mehrfachen Optimierungen (Tabelle 2). Nationale und internationale Richtlinien empfehlen derzeit ganz überwiegend folgendes Vorgehen (Schmiegel 2004, ESMO Minimum Clinical Recommendations 2002, Al Benson 2004):
- Eine adjuvante Chemotherapie des komplett resezierten Kolonkarzinoms ist indiziert im Stadium III.
- Eine adjuvante Chemotherapie ist nicht ausreichend belegt im Stadium II und daher außerhalb klinischer Studien nicht generell empfohlen. In ausgewählten Risikosituationen (z.B. T4-Stadium, Perforation, geringer histologischer Differenzierungsgrad, inadäquate Lymphadenektomie) kann eine adjuvante Chemotherapie auch im UICC Stadium II erwogen werden.
- Standard ist eine 5-FU-basierte Chemotherapie über eine Dauer von 6 Monaten. Die älteren Protokolle „Mayo Clinic“ und „Roswell Park“ verwenden 5-FU intravenös als Bolus. Neuere Protokolle beinhalten infusional gegebenes 5-FU, orale Fluoropyrimidine und die Kombination aus Oxaliplatin plus 5-FU/Folinsäure (Tabelle 3).
- Eine obere Altersgrenze für eine adjuvante Chemotherapie besteht nicht. Es sind allerdings Kontraindikationen der adjuvanten Chemotherapie zu berücksichtigen (Tabelle 4).
- Die Behandlung sollte postoperativ so rasch wie möglich beginnen, in der Regel innerhalb von 4-8 Wochen.
Eine Erfassung an 74 deutschen Krankenhäusern zeigte allerdings ein Versorgungsdefizit, denn nur 63,4% der operierten Patienten mit Kolonkarzinom im Stadium III erhielten eine adjuvante Chemotherapie (Grothey 2002).
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Chirurgische Voraussetzungen zur adjuvanten Chemotherapie

R0-Resektion
Voraussetzung zur Heilung eines Patienten ist die vollständige Entfernung des Kolonkarzinoms. Die Definition einer adjuvanten Chemotherapie setzt eine komplette Tumorresektion (R0) voraus. Wie im Falle einer inkompletten Resektion (R1/R2) vorzugehen ist, ist aufgrund unzureichender Daten nicht in Leitlinien festgelegt.

Lymphadenektomie
Die komplette Tumorresektion beinhaltet neben der Entfernung des Tumor-tragenden Darmabschnittes die zusätzliche en-bloc Resektion der potenziellen Lymphabflusswege. Die lymphogene Metastasierung erfolgt beim Kolonkarzinom in die perikolischen Lymphknoten und folgt dem Verlauf der versorgenden Gefäße. Eine adäquate regionäre Lymphadenektomie bestimmt das Ausmaß der Darmresektion und beinhaltet die Resektion und histopathologische Untersuchung von mindestens 12 oder mehr Lymphknoten. Die Anzahl der analysierten Lymphknoten selbst wurde als prognostischer Faktor identifiziert (Le Voyer 2003).

Optimierung: Fluoropyrimidine

Infusionales 5-Fluorouracil
Bolustherapie mit 5-FU – wie im Mayo Clinic und im Roswell Park Protokoll – weist eine eingeschränkte Verträglichkeit auf. Häufig treten Leukozytopenie, Stomatitis, Übelkeit, Erbrechen und Alopezie auf. Frauen sind öfter und stärker von Nebenwirkungen betroffen als Männer (Sloan 2002). Bei metastasierter Erkrankung führt eine protrahierte hochdosierte Infusion von 5-FU kombiniert mit Folinsäure zu gleicher Wirksamkeit bei weniger hämatologischer Toxizität und Stomatitis. Allerdings kommt es häufiger zu Diarrhoe (Köhne 2003). Die 5-FU-Bolustherapie wurde deshalb auch in der adjuvanten Indikation mit einer 5-FU-Infusionstherapie verglichen. Von drei multizentrischen Studien wurden mittlerweile eine französische und eine britische Studie für das Kolonkarzinom in den UICC Stadien II und III abgeschlossen (Andre 2003, Saini 2003; Tab. 5); die multinationale PETACC-2 Studie für Kolonkarzinome im Stadium III ist noch nicht abgeschlossen. Die Daten (Andre 2003, Saini 2003) sprechen dafür, dass eine infusionale Therapie mit 5-FU auch in der adjuvanten Indikation einer Bolustherapie hinsichtlich der Effektivität ebenbürtig und mit Blick auf die Verträglichkeit und Lebensqualität überlegen ist.
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Orale Fluoropyrimidine
In der Chemotherapie des metastasierten Kolonkarzinoms werden die oralen Fluoropyrimidine Capecitabin und UFT seit geraumer Zeit eingesetzt. Dies beruht auf der unkomplizierten Verabreichung einer oralen Chemotherapie im Vergleich zu intravenösem 5-FU bei gleicher Effizienz. Die jüngst präsentierten Ergebnisse der NSABP C-06-Studie und der X-Act-Studie belegen, dass diese Aussage auch für die adjuvante Indikation zutrifft (Twelves 2005, Wolmark 2004, Tabelle 5, Abbildung 1). Im Vergleich zu einem 5-FU-Bolustherapieregime erleiden Patienten unter adjuvanter Therapie mit Capecitabin signifikant weniger Diarrhoe, Stomatitis, Neutropenie, Übelkeit, Erbrechen und Alopezie. Sie erleiden allerdings signifikant häufiger die Symptome eines Hand-Fuss-Syndroms (Scheithauer et al. 2003)

Optimierung: Kombinationsprotokolle
Die Chemotherapie des metastasierten Kolonkarzinoms wurde durch die Zytostatikakombinationen Oxaliplatin plus 5-FU/Folinsäure sowie Irinotecan plus 5-FU/Folinsäure nachweislich effizienter. Folgerichtig wurden prospektive, randomisierte Phase-III-Studien durchgeführt, um den Stellenwert von Kombinationstherapien in der adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms zu prüfen. 2


Oxaliplatin-Kombinationen
Die MOSAIC-Studie (Multicenter International Study of Oxaliplatin/5FU-LV in the Adjuvant Treatment of Colon Cancer, André 2004) schloss 2246 Patienten nach kompletter Resektion (R0) eines Kolonkarzinoms in den Stadien II und III ein; Alter 18-75 Jahre, Performancestatus (ECOG) 0-2, keine vorausgegangene Chemo-, Radio- oder Immuntherapie, Therapiestart innerhalb 7 Wochen postoperativ. Eine Therapie mit FOLFOX4 (Oxaliplatin/5-FU/Folinsäure) erwies sich im krankheitsfreien 3-Jahres-Überleben einer Therapie mit LV5FU2 (5-FU/Folinsäure), gegeben jeweils über 12 Zyklen (6 Monate) als signifikant überlegen (78% versus 73%, relative Risikoreduktion 23%, p = 0,002). Für Patienten mit Kolonkarzinom im Stadium III (n=1247) war der Unterschied 72% versus 65%, relative Risikoreduktion 24% (95% CI 8 – 38%). Für Patienten im Stadium II (n=899) war der Unterschied nicht signifikant (87% versus 84%, relative Risikoreduktion 20%). Die jüngst präsentierte Nachbeobachtung für die Stadien III und II zeigt Abb. 2. Die Sterblichkeit während Chemotherapie betrug in beiden Behandlungsarmen gleichermaßen 0,5%. 3
Eine jüngst präsentierte Analyse aus 17 randomisierten Phase-III-Studien zur adjuvanten Chemotherapie des Kolonkarzinoms weist eine äußerst enge Korrelation (Koeffizient = 0,90) des 3-Jahres-erkrankungsfreien Überlebens und des 5-Jahres-Gesamtüberlebens nach (Sargent 2004). Somit lässt sich folgern, dass sich eine hochsignifikante Risikoreduktion im beobachteten erkrankungsfreien Überleben in eine klinisch relevante Verbesserung des Gesamtüberlebens überträgt. Die Nachbeobachtungszeit im Rahmen der MOSAIC-Studie lässt derzeit noch keine abschließende Aussage zum Gesamtüberleben zu. Es zeichnet sich allerdings jetzt bereits ab, dass mit zunehmender Dauer der Nachbeobachtungszeit der Unterschied im Gesamtüberleben der mit FOLFOX4 versus der mit LV5FU2 therapierten Patienten zunimmt: April 2003: 2,1%; Juni 2004: 2,6%; Januar 2005: 3,2%. Der Überlebensunterschied besteht aktuell vor allem im Stadium III, weniger im Stadium II. Im Stadium II scheinen allerdings Hochrisikopatienten (T4, Tumorobstruktion oder -perforation, niedrige Differenzierung, venöse Invasion und/oder < 10 untersuchte Lymphknoten) von einer Therapie nach dem FOLFOX4-Protokoll zu profitieren (de Gramont 2005). 4
Die Therapie mit Oxaliplatin darf nach den Ergebnissen der MOSAIC-Studie als sicher erachtet werden. 92% der Patienten erleiden jedoch eine therapiebedingte periphere sensible Neuropathie, 12% der Patienten in schwerem Ausmaß. Die Daten zeigen allerdings auch eine vollständige oder teilweise Reversibilität der Neuropathie bei den meisten Patienten (Abb. 3). Ein Jahr nach Ende der Chemotherapie zeigen nur noch 1% der behandelten Patienten Symptome einer schweren sensorischen Neuropathie (André 2004). Dennoch muss der Aufklärung über die sensible Neuropathie eine zentrale Bedeutung zukommen, bevor eine adjuvante Therapie mit Oxaliplatin eingeleitet wird. Der Zeitraum, innerhalb dessen eine Besserung neuropathischer Beschwerden eintreten kann, beträgt mindestens 18 Monate (de Gramont 2005). 5 6
Die Kombinationsbehandlung mit Oxaliplatin/5-FU/Folinsäure wurde in einer weiteren nordamerikanischen Studie überprüft (NSABP C-07, Wolmark et al. 2005). Im Unterschied zur Therapie in der MOSAIC-Studie wurde 5-FU ausschließlich als Bolus appliziert (Roswell Park-Protokoll versus Roswell-Park + Oxaliplatin 85mg/m2 Woche 1, 3 und 5) und eine geringere kumulative Menge Oxaliplatin (765mg/m2 statt 1020 mg/m2) eingesetzt. Infolgedessen trat insgesamt weniger chronische Neurotoxizität als in der MOSAIC-Studie auf. Die Wirksamkeitsergebnisse entsprechen weitgehend denen der MOSAIC-Studie: das erkrankungsfreie Überleben bei Patienten in den Stadien 2 und 3 beträgt nach 3 Jahren 71,6% versus 76,5%; absolute Differenz 4,9%, relative Risikoreduktion 21% (95% CI 7-33%, p < 0,004). 7
Somit liegen für die Überlegenheit der Kombination Oxaliplatin/5-FU/Folinsäure versus 5-FU/Folinsäure zwei signifikant positive Studien vor. Dies entspricht einem Evidenzlevel 1a. Eine Studien, welche die Kombination Oxaliplatin/Capecitabin versus Bolus-5-FU/Folinsäure überprüft, hat die Rekrutierung beendet und spricht für eine sichere Durchführbarkeit der erstgenannten Kombination in der adjuvanten Indikation (Schmoll 2005). Überlebensdaten liegen jedoch noch nicht vor. Die Kombination Oxaliplatin plus Capecitabin versus FOLFOX wird in laufenden Studien überprüft.

Irinotecan-Kombinationen
Irinotecan-basierte Kombinationstherapien wurden ebenfalls in mehreren adjuvanten Therapiestudien untersucht (CALGB 89803, FNCLCC/FFCD, PETACC-3). Das sog. IFL-Schema (wöchentlich Irinotecan und 5-FU als Bolus) zeigte in der Studie CALGB 89803 keinen Überlebensvorteil gegenüber 5-FU/Folinsäure alleine (Saltz 2004). IFL war assoziiert mit einer gesteigerten Rate an frühen, innerhalb von 60 Tagen auftretenden Todesfällen. Diese waren zurückzuführen auf schwere gastrointestinale Nebenwirkungen sowie auf kardiovaskuläre Ereignisse. Studien, in denen Irinotecan mit infusionalem 5-FU kombiniert wurde (FNCLCC/FFCD und PETACC-3), zeigten keine relevant erhöhte Frühsterblichkeit und wurden fortgesetzt. Eine in Frankreich durchgeführte Studie, in die ausschließlich Patienten mit Hochrisiko-Stadium III Kolonkarzinom rekrutiert wurden (T4 Kategorie und/oder N2 Kategorie) sowie die Studie PETACC-3 der multinationalen europäischen Studiengruppe zeigten jedoch keine statistisch signifikanten Unterschiede im erkrankungsfreien Überleben (Abb. 4; Ychou 2005, Van Cutsem 2005). Somit ist eine Kombination bestehend aus Irinotecan plus Bolus-5-FU aus Gründen der Patientensicherheit und fehlenden Effizienz als obsolet zu betrachten. Irinotecan plus 5-FU als Infusion kann zwar in der adjuvanten Situation sicher verabreicht werden, verbessert aber gegenüber alleiniger Gabe von 5-FU/Folinsäure die Prognose von Patienten mit reseziertem Kolonkarzinom nicht und ist deshalb nicht indiziert.
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Monoklonale Antikörper
Die Vorteile, die in einer kleinen nationalen Studie mit 189 randomisierten Patienten für eine adjuvante Therapie mit dem gegen Glykoprotein 17-1A (EpCAM) gerichteten murinen Antikörper Edrecolomab gegenüber alleiniger Resektion beim Kolonkarzinom im Stadium III gesehen wurden (Riethmueller 1998), bestätigten sich in größeren multizentrischen Studien wedTaelle.2: Häufigkeit solider Primärtumoren bei der Meningitis neoplastica [1,3-5,10-12]. *, 1 Brust und Kolon, 1 Dysgerminom, 1 Fibröses Histiozytom, 1 Mesotheliom, 2 Kopf/Hals, 4 gynäkologische Tumoren.
er im Stadium UICC III noch im Stadium UICC II. (Colacchio 2004, Hartung 2005, Punt 2002).
Die gegen Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF) bzw. gegen Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR) gerichteten Antikörper Bevacizumab und Cetuximab werden ebenfalls im Rahmen multizentrischer Studien zur adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms überprüft.

Fazit für die Praxis
1. Die adjuvante Chemotherapie ist absolut indiziert für Kolonkarzinome im UICC Stadium III
2. Die adjuvante Chemotherapie ist nur in begründeten Einzelfällen indiziert für das Kolonkarzinom im Stadium II.
3. Es sollten ausschließlich Therapieregime verwendet werden, die im Rahmen prospektiv randomisierter Phase-III-Studien überprüft wurden und in ihrem Sicherheitsprofil und der Wirksamkeit eingeschätzt werden können.
4. Bevorzugtes Therapieregime ist nach den vorliegenden Daten bei entsprechender Eignung des Patienten für eine intensivierte Therapie und nach Aufklärung über die entsprechenden Nebenwirkungen die Kombination Oxaliplatin/5-FU/Folinsäure in Form des FOLFOX4-Protokolls (Abb. 5).
5. Bei Patienten mit einer Indikation zu einer Fluoropyrimidin-Monotherapie sollten 5-FU-Bolus-Regime nicht mehr verwendet werden. Es bietet sich an, das besser verträgliche und ebenso wirksame oral verfügbare Capecitabin zu verwenden.
6. Irinotecan-Kombinationen sind in der adjuvanten Chemotherapie des Kolonkarzinoms nicht indiziert.
7. Bevacizumab und Cetuximab sind derzeit ausschließlich im Rahmen klinischer Studien zu verwenden. Der Stellenwert in der adjuvanten Therapie ist für beide Antikörper bislang ungeklärt.
Dr. Florian Lordick
Quelle: Literatur

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