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15. März 2018

ALK-positives NSCLC: ALTA-Studie: Hohe Effektivität von Brigatinib auch bei Hirnmetastasen

Beim ALK-positiven nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (ALK+ NSCLC) sind Hirnmetastasen initial und im Therapieverlauf ein großes Problem. Für den ALK-Inhibitor Brigatinib gibt es in dieser Situation ermutigende Daten.
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An einem ALK+ NSCLC erkranken weltweit etwa 40.000 Menschen pro Jahr. Diese Translokation im Gen der anaplastischen Lymphomkinase betrifft meist jüngere Menschen (medianes Alter 52 Jahre) und Nie- bzw. Wenigraucher. Bei ALK-Mutation ist das 5-Jahres-Risiko für Progress oder Rezidiv verdoppelt, die Entwicklung von Metastasen wird gefördert. Die Leitlinie der DGHO empfiehlt daher eine Testung auf ALK-Mutation vor Therapiestart bei Patienten mit Nicht-Plattenepithelkarzinom (unabhängig vom Raucherstatus) und bei Patienten mit Plattenepithelkarzinom bei Nie- bzw. Wenigrauchern. Standardmethode ist die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung. Bisher verfügbare Therapieoptionen für das ALK+ NSCLC waren ALK-Inhibitoren wie Crizotinib, Ceritinib oder Alectinib.

„Ein großes Problem beim ALK+ NSCLC sind ZNS-Metastasen“, erklärte Prof. Frank Griesinger, Oldenburg. 30-40% der Patienten sind bereits initial betroffen und bis zu 70% der Patienten, die unter Crizotinib progredient werden. Betroffene können von einer Therapie mit Brigatinib profitieren, wie die Phase-II-Studie ALTA gezeigt hat. Der ALK-Inhibitor der nächsten Generation ist bei verschiedenen bekannten resistenzvermittelnden ALK-Translokationen wirksam.

In der Studie wurden 2 Dosis-Regime an 222 Patienten mit ALK+ NSCLC nach Versagen von Crizotinib untersucht: 90 mg/d (Arm A) und 180 mg/d nach 7-tägiger Einstiegsphase mit 90 mg (Arm B). Für Arm B konnte ein progressionsfreies Überleben (PFS) von 15,5 Monaten und ein Gesamtüberleben (OS) von 27,6 Monaten gezeigt werden (1). Bei Patienten mit messbaren Hirnmetastasen (n=44) war das PFS 18,4 Monate in Arm B und 12,8 Monate in Arm A (2). Die Gesamtansprechrate (ORR) erreichte bei diesen Patienten 67% und 50%. Die mediane Dauer des intrakraniellen Ansprechens betrug 16,6 Monate in Arm B (in Arm A nicht erreicht). Die intrakranielle Krankheitskontrollrate (DCR) war 83% und 85%.
Michael Koczorek
Quelle: Symposium „Es bleibt persönlich: Zielgerichtete Behandlung von Patienten mit ALK+ NSCLC“, DKK, 22.02.2018, Berlin; Veranstalter: Takeda
Literatur:
(1) Camidge DR et al. Poster P3.02a-1, 17th World Conference on Lung Cancer 2016.
(2) Ou S-Hl et al. ESMO 2017; #1345P.
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