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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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23. April 2014

Editorial

In den letzten Jahren wurden in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit onkologischen Erkrankungen durch Einsatz innovativer onkologischer, operativer und radioonkologischer Strategien und Techniken beträchtliche Verbesserungen hinsichtlich der Heilungsrate erzielt. Hirntumoren machen 23% der pädiatrisch-onkologischen Erkrankungen aus. Jedes Jahr erkranken in Deutschland ca. 450 Kinder und Jugendliche an einem Hirntumor. Die Behandlung der Patienten erfolgt im Rahmen des bundesweiten Hirntumornetzwerkes HIT nach den Therapieprotokollen der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) und mit Förderung durch die Deutsche Kinderkrebsstiftung.

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In der vorliegenden Ausgabe des Journal Onkologie präsentiert Herr PD Dr. med. Flitsch einen Überblick über den aktuellen Stand moderner neurochirurgischer Techniken zur Behandlung kindlicher Hirntumoren. Bei malignen Hirntumoren kommt der radikalen Resektion ein wichtiger prognostischer Stellenwert zu. Hirntumoren niedrig-gradiger Malignität, wie z.B. das Kraniopharyngeom, sollten aufgrund drohender Spätfolgen neurochirurgisch so behandelt werden, dass die Integrität der optischen und hypothalamischen Funktionen gewahrt wird. Diese "schonende" Strategie ist zwangsläufig mit einer höheren Rate inkompletter Resektionen und der Notwendigkeit einer postoperativen Anschlussbehandlung des Resttumors assoziiert.

Frau Prof. Dr. med. Timmermann schildert in ihrem Beitrag zur Protonentherapie ein radioonkologisches Behandlungsverfahren, das für Kinder und Jugendliche mit Hirntumoren bei inzwischen verbesserter Verfügbarkeit als Therapieoption in Frage kommt. Der Beitrag reflektiert strahlenbiologische Gegebenheiten, Indikationsgebiete und mögliche Vor- und Nachteile einer Protonentherapie.

Vor diesem Hintergrund stellt das Kraniopharyngeom im Kindes- und Jugendalter eine exemplarische pädiatrische Hirntumorerkrankung dar, die in Anbetracht drohender hypothalamischer Spätfolgen wie der Adipositas einer multidisziplinären neurochirurgischen, strahlentherapeutischen und endokrinologischen Behandlung bedarf. In Anbetracht der fehlenden therapeutischen Möglichkeiten zur Behandlung der hypothalamischen Adipositas kommt den o.g. neurochirurgischen und radioonkologischen Verfahren ein hoher präventiver Stellenwert zur Verbesserung der Lebensqualität langzeit-überlebender Kraniopharyngeom-Patienten zu.

Ein weiterer Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe befasst sich ebenfalls mit altersspezifischen Fragen der onkologischen Therapie am Beispiel des Multiplen Myeloms. Besonderheiten der Primärtherapie des Multiplen Myeloms im jüngeren sowie im hohen Alter werden in den Beiträgen von Herrn PD Dr. med. Blau und Herrn PD Dr. med. Kropff dargestellt. Frau PD Dr. med. Weisel erläutert die Vorgehensweise bei Myelom-bedingter Nierenerkrankung.


Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen
Prof. Dr. med. Hermann L. Müller

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