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JOURNAL ONKOLOGIE – Artikel
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06. Februar 2012

Editorial

Neue Substanzen für die Therapie des Malignen Melanoms

0 In einer Meta-Analyse von 42 Phase-II-Studien (1975-2005; J Clin Oncol 2008;26:527) für Patienten mit metastasiertem Melanom wurde das mediane Gesamtüberleben mit 6,2 Monaten (Ein-Jahresüberleben 25,5%) und das mediane progressionsfreie Überleben mit 1,7 Monaten angegeben. Leider hat sich an diesen Zahlen über die letzten vier Jahrzehnte sehr wenig geändert, und das, obwohl durch Kombination verschiedener Chemotherapeutika bzw. Kombination von Chemotherapie und Zytokinen wie Interferon und Interleukin-2 die Ansprechraten durchaus verbessert werden konnten. Mit Vemurafenib (Zelboraf®), einem selektiven BRAF-Inhibitor und Ipilimumab (Yervoy®), einem IgG1-Antikörper gegen das cytotoxic T-lymphocyte-associated antigen 4 (CTLA-4) wurden nun innerhalb kurzer Zeit zwei Wirkstoffe zugelassen, die die Prognose für Patienten mit malignem Melanom signifikant verbessern. Ein exzellenter Anlass und Zeitpunkt also für das Interview mit Frau Prof. Carola Berking und die Arbeit von Fichtner-Feigl et al. in dieser Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE. Ebenfalls aktuell finden Sie Berichte vom San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) und dem Annual Meeting der American Society of Hematology (ASH), die beide im Dezember 2011 stattfanden.

Zusätzlich in diesem Heft: Übersichtsartikel zu aktuellen Therapieverfahren bei Metastasen der Wirbelsäule (Schöffel et al.), zum aktuellen Stand der Roboter-assistierten Chirurgie in der Uroonkologie (Porres et al.) und zum Vorgehen bei Paravasaten von Chemotherapeutika, einer zwar seltenen aber mit Recht gefürchteten Komplikation (Otto et al.).

Die Eingangs erwähnten, sehr schönen Erfolge bei der Behandlung des metastasierten Melanoms sind nur möglich, weil sich Patienten in weit fortgeschrittenen Stadien ihrer Krebserkrankung entschließen, an klinischen Studien teilzunehmen. Geschätzt wird aber, dass höchstens 5% der Patienten im Laufe ihrer Erkrankung zu Probanden werden. Dabei repräsentieren diese Patienten nur sehr begrenzt die onkologische Gesamt-Patientenpopulation. Nicht zuletzt, um hier einen möglichen Bias zu vermeiden, sollte die Patientenbehandlung innerhalb klinischer Studien immer als Option geprüft werden. Zum Thema „Jede Studie sollte heute translationale Forschungsprogramme enthalten“ nimmt Herr Prof. Janni in dieser Ausgabe Stellung im Interview.

Priv.-Doz. Dr. med. Dominik Rüttinger, Penzberg
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