Mittwoch, 8. Juli 2020
Navigation öffnen

Infos für Patienten

19. Oktober 2016 Lebensqualität trotz Krebs: Alltag gibt Patienten Kraft

Die Chancen für Krebspatienten auf ein längeres Überleben haben sich auch dank innovativer Therapien in den letzten Jahren deutlich verbessert. Mit der steigenden Lebenserwartung gewinnt das Thema Lebensqualität zunehmend an Bedeutung. Die Initiative „Mehr leben im Leben“ des forschenden Pharmaunternehmens Janssen zeigt, wie Krebspatienten ihren Alltag nach ihrer Diagnose zurückerobert haben.
Einen Alltag zu erleben, wie er vor der Diagnose möglich war, ist für viele Menschen mit chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen gleichbedeutend mit Lebensqualität. Die dadurch gewonnene Kraft und Zuversicht wiederum können sich positiv auf den Therapieerfolg auswirken. Diese Erfahrungen hat auch der 82-jährige Hans gemacht. Die Diagnose Multiples Myelom erschütterte ihn. Doch dank seines starken Lebenswillens gab er nicht auf. Die richtige Therapie mit modernen Medikamenten brachte ihn zurück ins Leben. „Ich kann heute wieder gehen, ich kann mich wieder konzentrieren und mit Freude am Familienalltag teilnehmen. Das Leben hat mich zurück.“
 
Wenige Einschränkungen im Alltag der Patienten dank neuer Therapien
Unterstützung hat Hans vor allem durch seine Tochter und seinen behandelnden Arzt Prof. Dr. Igor Wolfgang Blau: „Wir haben heute einen ganzen Strauß von Medikamenten zur Verfügung. Auf diese Weise können wir das Multiple Myelom so kontrollieren, dass Patienten fast ihren gewohnten Alltag leben können“, erzählt der Onkologe im Rahmen der Janssen-Initiative „Mehr leben im Leben“. Das Multiple Myelom gilt bisher als nicht heilbare Erkrankung. Doch in den vergangenen Jahren konnten innovative Medikamente die Prognose verbessern, und eine weitere Verbesserung wird durch zukünftige neue Medikamente erwartet.(1)
 
Gutes Arzt-Patienten-Verhältnis unterstützt die Krebstherapie
Was kann Patienten neben wirksamen und verträglichen Medikamenten und einer hohen fachlichen Kompetenz der Ärzte im Kampf gegen den Krebs unterstützen? Allem voran ein vertrauensvolles Verhältnis zu den behandelnden Medizinern.(2) Dies ist in Deutschland auch meist gegeben, wie eine aktuelle repräsentative Umfrage von forsa im Auftrag von Janssen Deutschland zeigt.(3)
 
„Wer ein gutes Verhältnis zu seinem Arzt hat, ihm also vertraut und sich mit seinen Sorgen und Nöten von ihm ernstgenommen fühlt, nimmt dessen therapeutische Empfehlungen eher an.(4) Das ist gerade bei chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen wichtig, bei denen der Arzt gewissermaßen zum Lebensbegleiter wird. Die Initiative „Mehr leben im Leben“ greift deshalb besonders das Verhältnis zwischen Patienten und Ärzten auf“, sagt Dr. Michael von Poncet, Medizinischer Direktor von Janssen Deutschland.
 
Dr. „YouTube“ Johannes Wimmer informiert Krebspatienten

Auf der Website der Initiative – www.Mehr-leben-im-Leben.de – berichten Ärzte und Patienten über ihren gemeinsamen Kampf gegen chronische oder lebensbedrohliche Krankheiten. Zudem befinden sich dort mehrere Beiträge des durch seine Internetvideos bekannten Dr. „YouTube“ Johannes Wimmer. Er erklärt zum Beispiel, was Krebspatienten selbst tun können, um ihre Lebensqualität im Alltag verbessern zu können. Dr. Johannes Wimmer erläutert außerdem das Thema Überlebenschancen bei Krebserkrankungen und gibt Patienten Tipps für die Internetrecherche rund um das Thema Krebs.

Janssen

Literatur:

1. Knop S. (2013): Multiples Myelom. In: Kompetenznetz Maligne Lymphome. Online verfügbar: http://www.lymphome.de/InfoLymphome/MultipleMyelome/Therapie/NeueSubstanzen.jsp Abgerufen am 25.07.2016.
2. forsa-Umfrage - Einschätzung zur Lebensqualität von Patienten unter 1.001 chronisch und lebensbedrohlich erkrankten Patienten, Mai/Juni 2016, im Auftrag der Janssen-Cilag GmbH.
3. Das Arzt-Patienten-Verhältnis und dessen Rolle für den Therapieerfolg. Forsa-Umfrage unter 1.001 Patienten mit chronischer oder lebensbedrohlicher Erkrankung sowie unter 351 Ärzten. Juni/Juli 2016, im Auftrag der Janssen-Cilag GmbH.
4. Kelly B. Haskard Zolnierek und M. Robin DiMatteo: Physician Communication and Patient Adherence to Treatment: A Meta-analysis, Med Care. 2009 Aug; 47(8): 826–834. 


Das könnte Sie auch interessieren

Biopharmazeutika sind den meisten Deutschen unbekannt

Biopharmazeutika sind den meisten Deutschen unbekannt
© Darren Baker / Fotolia.com

Naturheilmittel oder neuer Trend der Bio-Welle? 94 Prozent der Deutschen können mit dem Begriff Biopharmazeutika nichts anfangen (1). Oftmals werden hinter dem Begriff Naturheilmittel vermutet. Dabei handelt es sich um Arzneimittel, die biotechnisch hergestellt oder aus gentechnisch veränderten Organismen gewonnen werden und mit dem Ziel der Bekämpfung einer Krankheit in die Vorgänge des Körpers eingreifen. Insulin ist ein bekanntes Beispiel. Wem das erklärt...

Helfen und sich helfen lassen - neues Informationsblatt vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsfoschungszentrums

Helfen und sich helfen lassen - neues Informationsblatt vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsfoschungszentrums
Alexander Raths / Fotolia.com

Die Diagnose Krebs ist für die meisten Menschen ein Schock. Das gilt auch für Partner, Familienangehörige und Freunde von Krebspatienten. Neben der Sorge und dem Impuls, den anderen zu unterstützen, fühlen sich viele in dieser Situation zunächst unsicher und überfordert. Die Angst, im Miteinander etwas falsch zu machen, ist groß. Zur Unterstützung von Angehörigen und Freunden hat der Krebsinformationsdienst des Deutschen...

Experte klärt in Videos laienverständlich über AML auf

Experte klärt in Videos laienverständlich über AML auf
© littlebelli / Fotolia.com

Die Akute Myeloische Leukämie (AML) ist eine sehr komplexe und aggressive Erkrankung, häufig mit einer ungünstigen Prognose. Oft bleiben nach dem ersten Schock für die Patienten viele Fragen im Arzt-Patientengespräch ungestellt oder die Betroffenen können nicht alle Informationen aufnehmen und verarbeiten. Auf der Patientenwebsite www.krebsratgeber.de von Janssen können Betroffene gezielt Antworten rund um das Thema AML in expertengeprüften...

Aktionswoche zur Aufklärung über Kopf-Hals-Krebs

Aktionswoche zur Aufklärung über Kopf-Hals-Krebs
© Merck Serono

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute bekannt gegeben, dass es sich auch in diesem Jahr an der Aktionswoche zu Kopf-Hals-Krebs beteiligt. Diese wird zum vierten Mal von der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft (engl.: European Head and Neck Society, EHNS) initiiert und findet vom 19. bis 23. September 2016 statt. Im Rahmen der europaweiten Aktivitäten veranstalten mehrere deutsche Kliniken und Kopf-Hals-Zentren Patiententage und bieten...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Lebensqualität trotz Krebs: Alltag gibt Patienten Kraft"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO20 Virtual
  • Immuntherapie mit Pembrolizumab setzt sich bei verschiedenen onkologischen Indikationen weiter durch
  • mSCLC: Patienten profitieren bereits in der Erstlinie von der Ergänzung der Chemotherapie mit Pembrolizumab
  • mRCC-Erstlinientherapie: Kombination Pembrolizumab + Axitinib toppt Sunitinib auch im Langzeitverlauf
  • mRCC: Pembrolizumab + Lenvatinib zeigen vielversprechende Anti-Tumoraktivität nach Versagen einer Checkpoint-Inhibition
  • KEYNOTE-054-Studie: Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verbessert beim Melanom auch im verlängerten Follow-up das RFS
  • MSI-H CRC: Pembrolizumab verdoppelt PFS im Vergleich zur Chemotherapie
  • Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Trend zu besserem Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei höherer PD-L1-Expression
  • r/r cHL: Pembrolizumab auf dem Weg zum Therapiestandard nach autoSCT sowie für Patienten, die keine autoSCT erhalten können
  • mCRPC: Pembrolizumab in Kombination mit Enzalutamid nach Enzalutamid-Resistenz wirksam und sicher
  • r/m HNSCC: Erstlinienbehandlung mit Pembrolizumab mono und in Kombination mit Platin-basierter Chemotherapie verlängert PFS2

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden