Donnerstag, 4. Juni 2020
Navigation öffnen

Infos für Patienten

06. Mai 2016 Wegweiser „Leben mit Krebs in Hessen“ hilft Betroffenen

In Deutschland leiden aktuell 1,4 Millionen Menschen an Krebs und die Zahl der Neuerkrankungen steigt. In Hessen treten jährlich mehr als 35.000 neue Krebserkrankungen auf. Ermutigend ist, dass nach neuesten Studien die Rate der Langzeitüberlebenden ansteigt. Manche Krebsarten sind heute heilbar, andere können als chronische Erkrankung eingestuft werden. Auch die Chancen, mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung länger zu leben, sind in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Hintergrund dieser Entwicklungen sind erfreuliche Fortschritte in der Krebsforschung, die zu einem besseren Verständnis von Krebserkrankungen und der Entstehung von Krebs geführt haben sowie Innovationen, die Eingang in Krebstherapien gefunden haben und sie entscheidend vorangebracht. haben.
Glücklicherweise stehen den Betroffenen in Hessen exzellente medizinische Behandlungszentren und vielfältige ergänzende Versorgungsangebote zur Verfügung. Der Wegweiser "Leben mit Krebs in Hessen", herausgegeben von der Hessischen Krebsgesellschaft, gibt einen Überblick über ambulante psychosoziale Versorgungsangebote in Hessen. Er richtet sich an erwachsene Krebserkrankte und Angehörige in Hessen und erläutert, wo und wie Sie die Angebote finden können. Ziel ist es, an der onkologischen Versorgung Tätigen und Betroffenen selbst, ein Verzeichnis an die Hand zu geben, mit dem sie in der eigenen, benachbarten oder weiter entfernten Region schnell das geeignete Versorgungsangebot finden können. Das psychosoziale Versorgungsangebot in Hessen ist sehr facettenreich und regional sehr unterschiedlich. Der Fokus liegt auf professionellen psychosozialen Angeboten und Selbsthilfeorganisationen. Darüber hinaus werden Angebote im Bereich „Bewegung und Sport“, „Ernährung“, „Sozialrechtliche Informationen“ und „Pflege und Palliative Versorgung“ dargestellt.  Einige auch bundesweit agierende Organisationen werden ebenfalls aufgeführt. Abgerundet wird die Broschüre mit weiterführenden informativen Links.

Bei Interesse können Sie den Wegweiser hier herunterladen oder bei der Krebsgesellschaft Hessen bestellen:
Hessische Krebsgesellschaft e.V.
Töngesgasse 39
60311 Frankfurt am Main
Tel: 069-21 99 08 87
Fax: 069-21 99 66 33

Hessische Krebsgesellschaft e.V.


Das könnte Sie auch interessieren

Mehrheit der Deutschen erwartet bei Krebstherapien Fortschritte

Mehrheit der Deutschen erwartet bei Krebstherapien Fortschritte
© Gorodenkoff - stock.adobe.com

Bei der Behandlung von Krebs erwarten die Deutschen in den kommenden Jahrzehnten die größten medizinischen Fortschritte. 6 von 10 Bundesbürgern rechnen mit neuen Erkenntnissen und Therapien in diesem Bereich. 38 % der Deutschen verbinden große Hoffnungen mit der Stammzellenforschung, 35 % erwarten Fortschritte bei der Behandlung von neurologischen Erkrankungen. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen zum...

Vorsorgevollmacht: Auch für Jüngere relevant

Vorsorgevollmacht: Auch für Jüngere relevant
©deagreez - stock.adobe.com

„Im Moment mache ich mir große Sorgen. Aus den Medien habe ich erfahren, dass ein schwerer Verlauf der Covid-19-Erkrankung auch jüngere Menschen ohne Vorerkrankungen treffen kann. Schutzmaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschenund Abstandhalten setze ich alle um. Aber wie regele ich meine Angelegenheiten, falls ich doch erkranke und das so schwer, dass ich meinen Willen nicht mehr äußern kann?“ Martin S., Hannover

Frauenärzte warnen vor Folgen von Bewegungsmangel

Frauenärzte warnen vor Folgen von Bewegungsmangel
© Picture-Factory / Fotolia.com

Das Leben des Stubenhockers ist riskant: Wer körperliche Bewegung und sportliche Aktivitäten scheut, verzichtet auf einen Universalschlüssel zur Förderung der Gesundheit und zur Prävention zahlreicher schwerer Erkrankungen - Männer wie Frauen, Jung wie Alt. „Der heutige Mensch ist nicht für körperliche Passivität geschaffen. Die Evolution hat ihn noch nicht an die überwiegend sitzenden Tätigkeiten der Zivilisationsgesellschaft...

Sonnensünden kommen erst nach Jahrzehnten ans Tageslicht

Sonnensünden kommen erst nach Jahrzehnten ans Tageslicht
© NCT/UCC/Philip Benjamin

Die moderne Krebsmedizin hat bei der Behandlung von Tumorerkrankungen in den letzten Jahren beachtliche Erfolge erzielt. Das gilt insbesondere auch für Hautkrebs, der durch ein Übermaß an UV-Strahlung ausgelöst wird. Die Hautkrebszahlen steigen. Auch das Dresdner Hauttumorzentrum am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) verzeichnet kontinuierlich mehr Hautkrebspatienten – darunter viele Patienten mit fortgeschrittenen Hauttumoren. Bereits...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Wegweiser „Leben mit Krebs in Hessen“ hilft Betroffenen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO20 Virtual
  • Immuntherapie mit Pembrolizumab setzt sich bei verschiedenen onkologischen Indikationen weiter durch
  • mSCLC: Patienten profitieren bereits in der Erstlinie von der Ergänzung der Chemotherapie mit Pembrolizumab
  • mRCC-Erstlinientherapie: Kombination Pembrolizumab + Axitinib toppt Sunitinib auch im Langzeitverlauf
  • mRCC: Pembrolizumab + Lenvatinib zeigen vielversprechende Anti-Tumoraktivität nach Versagen einer Checkpoint-Inhibition
  • KEYNOTE-054-Studie: Adjuvante Therapie mit Pembrolizumab verbessert beim Melanom auch im verlängerten Follow-up das RFS
  • MSI-H CRC: Pembrolizumab verdoppelt PFS im Vergleich zur Chemotherapie
  • Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Trend zu besserem Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei höherer PD-L1-Expression
  • r/r cHL: Pembrolizumab auf dem Weg zum Therapiestandard nach autoSCT sowie für Patienten, die keine autoSCT erhalten können
  • mCRPC: Pembrolizumab in Kombination mit Enzalutamid nach Enzalutamid-Resistenz wirksam und sicher
  • r/m HNSCC: Erstlinienbehandlung mit Pembrolizumab mono und in Kombination mit Platin-basierter Chemotherapie verlängert PFS2

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden