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08. November 2018 Hirnmetastasen – Herausforderung für Patienten und Ärzte

Für Patienten und Angehörige ist es eine erschreckende Diagnose: Hirnmetastasen. Bereits durch die Krebserkrankung belastet, ist das Auftreten von Metastasen ein erneuter Tiefschlag. Zwar ist die Prognose für Patienten mit Hirnmetastasen leider noch immer nicht gut. Doch können durch den Einsatz verschiedener Therapien Symptome gelindert und die Lebensqualität aufrechterhalten werden.
Metastasen sind Absiedlungen von Tumoren, die zunächst in einem anderen Organ entstanden sind und dort einen sogenannten Primärtumor gebildet haben. Von diesem ursprünglichen Tumor können Krebszellen über Blut- oder Lymphbahnen abwandern, sich in einem weiteren Organ vermehren und eine Metastase bilden. Diese Tochtergeschwulst enthält dann Zellen des Primärtumors und nicht des sie umgebenden Gewebes. Aus diesem Grund ist es möglich, anhand einer Laboruntersuchung von Hirnmetastasen-Gewebe auf den Primärtumor zu schließen, der in einigen Fällen noch unbekannt ist.

Besonders häufig findet man Hirn­metastasen bei Primärtumoren der Lunge, der Brust sowie beim schwarzen Hautkrebs. Meist treten Beschwerden erst bei fortgeschrittenem Wachstum oder dem Befall empfindlicher Hirnregionen auf. Viele Patienten berichten zunächst von lang andauernden, starken Kopfschmerzen, die sich durch die Einnahme von Schmerzmitteln nicht merklich verbessern. Auch von Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Lähmungserscheinungen und dem Auftreten epileptischer Anfälle wird berichtet. Wurde der Verdacht auf eine Hirnmetastase durch bildgebende Methoden, wie zum Beispiel die MRT, bestätigt, gibt es mehrere Möglichkeiten der Behandlung. Welche Faktoren bei der Therapiewahl eine Rolle spielen können, welche weiteren Symptome auftreten und welche Diagnoseverfahren es gibt – darüber informiert das ONKO-Internetportal in seinem aktuellen Monatsthema unter www.krebsgesellschaft.de/thema_november2018.

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