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Früherkennung rettet Leben

15. September 2016 Aktionswoche zur Aufklärung über Kopf-Hals-Krebs

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute bekannt gegeben, dass es sich auch in diesem Jahr an der Aktionswoche zu Kopf-Hals-Krebs beteiligt. Diese wird zum vierten Mal von der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft (engl.: European Head and Neck Society, EHNS) initiiert und findet vom 19. bis 23. September 2016 statt. Im Rahmen der europaweiten Aktivitäten veranstalten mehrere deutsche Kliniken und Kopf-Hals-Zentren Patiententage und bieten Untersuchungen zur Früherkennung, Vorträge sowie weiterführende Materialien und Beratung an. Ziel der Organisatoren ist es, die Erkrankung bekannter zu machen und das Verständnis für die Situation der Betroffenen zu fördern. Diese sind oftmals durch Operationen an Kopf oder Hals stark beeinträchtigt – zum Beispiel beim Sprechen, beim Essen oder beim Schlucken – und müssen daher häufig mit Vorurteilen und Ausgrenzung leben. Kopf-Hals-Krebs ist die sechsthäufigste Krebserkrankung weltweit. Dennoch ist die Krebsart kaum bekannt, auch nicht deren Symptome. Dies ist tückisch, denn das Bewusstsein in der Bevölkerung ist entscheidend für die Früherkennung, die direkt mit den Überlebens-Chancen der Patienten einhergeht.
Risikofaktor Virusinfektion: Auch jüngere Menschen sind betroffen
Jedes Jahr erkranken weltweit rund 600.000 Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Verantwortlich sind vor allem übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum. Allerdings zählt inzwischen auch eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) zu den Risikofaktoren – so ist bei jungen Menschen, die kaum Tabak oder Alkohol konsumiert haben, die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, in den letzten Jahren angestiegen. Ein Zusammenhang mit einer HPV-Infektion wird vermutet.
 
Trügerisch: Harmlose Beschwerden
Die häufigsten Symptome der Erkrankung wirken zunächst eher harmlos: Schluckbeschwerden mit unklarer Ursache, lang anhaltende Heiserkeit oder eine dauerhafte Lymphknotenschwellung am Hals. Diese Symptome können durchaus ein Hinweis sein, sie lassen sich jedoch zunächst nur schwer von denen harmloserer Erkrankungen unterscheiden. 60 bis 70 Prozent der Kopf-Hals-Tumoren werden daher erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Wie bei allen Krebserkrankungen gilt jedoch: Je früher der Tumor entdeckt wird, desto besser lässt er sich behandeln. Eine gute Orientierung bietet die „1 für 3“-Regel: Hält ein Symptom länger als drei Wochen an, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Weitere Informationen zu Kopf-Hals-Krebs sowie zu den Kliniken und Schwerpunktzentren, die einen Patiententag für die Vorsorge und Aufklärung anbieten, sind auf der Internetseite www.kopf-hals-krebs.de zusammengestellt.
 
„Mach den Mund auf“ – Aufmerksamkeit für Kopf-Hals-Krebs
Merck engagiert sich seit über zehn Jahren in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren. Aktuell unterstützt das Unternehmen neben der Aktionswoche auch die Kopf-Hals-Tumorstiftung bei dem Songcontest „Mach den Mund auf“. Bands oder Solo-Musiker können sich noch bis zum 31. Oktober 2016 mit einem Video über die Website  www.soundofchange.com bewerben. Die besten Songs werden bei einem Konzert Anfang 2017 vorgestellt und auf einer CD veröffentlicht.
 
 
Risikofaktor Virusinfektion: Auch jüngere Menschen sind betroffen
Jedes Jahr erkranken weltweit rund 600.000 Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Verantwortlich sind vor allem übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum. Allerdings zählt inzwischen auch eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) zu den Risikofaktoren – so ist bei jungen Menschen, die kaum Tabak oder Alkohol konsumiert haben, die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, in den letzten Jahren angestiegen. Ein Zusammenhang mit einer HPV-Infektion wird vermutet.
 
Trügerisch: Harmlose Beschwerden
Die häufigsten Symptome der Erkrankung wirken zunächst eher harmlos: Schluckbeschwerden mit unklarer Ursache, lang anhaltende Heiserkeit oder eine dauerhafte Lymphknotenschwellung am Hals. Diese Symptome können durchaus ein Hinweis sein, sie lassen sich jedoch zunächst nur schwer von denen harmloserer Erkrankungen unterscheiden. 60 bis 70 Prozent der Kopf-Hals-Tumoren werden daher erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Wie bei allen Krebserkrankungen gilt jedoch: Je früher der Tumor entdeckt wird, desto besser lässt er sich behandeln. Eine gute Orientierung bietet die „1 für 3“-Regel: Hält ein Symptom länger als drei Wochen an, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Weitere Informationen zu Kopf-Hals-Krebs sowie zu den Kliniken und Schwerpunktzentren, die einen Patiententag für die Vorsorge und Aufklärung anbieten, sind auf der Internetseite www.kopf-hals-krebs.de zusammengestellt.
 
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