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Medizin

25. Juli 2019 Nivolumab + Ipilimumab: ko-primärer Endpunkt Gesamtüberleben erreicht

Ergebnisse der Phase-III-Studie CheckMate-227, Teil 1a, konnten zeigen, dass als Erstlinientherapie mit der Kombination Nivolumab + niedrig dosiertes Ipilimumab der ko-primäre Endpunkt Gesamtüberleben (OS)  bei Patienten mit NSCLC mit PD-L1-Expression ≥ 1% erreicht wurde. Damit wurde ein überlegener Nutzen gegenüber einer Chemotherapie nachgewiesen.
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„CheckMate-227 ist die erste Phase-III-Studie, die gezeigt hat, dass Lungenkrebspatienten mit einer dualen Immuntherapie-Kombination gegenüber Chemotherapie ein besseres Gesamtüberleben erreichen können“, so Dr. Fouad Namouni, Bristol-Myers Squibb.

Das Sicherheitsprofil stimmte mit früheren Forschungsergebnissen überein, in denen die Kombination aus Nivolumab 3 mg/kg alle 2 Wochen + niedrig dosiertes Ipilimumab  (1 mg/kg) alle 6 Wochen untersucht worden war.

In einer explorativen Analyse wurde auch bei Patienten aus Teil 1b der Studie, deren Tumoren kein PD-L1 exprimieren, mit Nivolumab + niedrig dosiertes Ipilimumab ein Überlebensvorteil beobachtet.  

Lungenkrebs ist die dritte Tumorart, bei der diese Kombination in einer randomisierten Phase-III-Studie einen signifikanten Gesamtüberlebensvorteil gezeigt hat, was die Bedeutung von Ipilimumab bei der Krebstherapie untermauert. Diese Ergebnisse weisen auf das Potential von Nivolumab + Ipilimumab als ein Chemotherapie-freies Behandlungsregime mit einem OS-Vorteil für Erstlinien-Patienten mit Lungenkrebs hin.

(übers. v. ah)
 

Quelle: BMS


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