Dienstag, 17. September 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

23. Mai 2019 Multiples Myelom: Einführung der fertigen Injektionslösung Bortezomib in 14 europäischen Ländern

Das Krebsmedikament Bortezomib wird zur Behandlung des progressiven Multiplen Myeloms in 14 europäischen Ländern eingeführt. Es handelt sich dabei um eine fertige Injektionslösung mit dem Wirkstoff Bortezomib.
Im Gegensatz zum Originatorprodukt wird Bortezomib Velcade® als fertige Injektionslösung angeboten und kann ohne vorherige Rekonstitution des Wirkstoffes weiterverarbeitet werden. Dies erspart dem Fachpersonal in der Apotheke einen Herstellungsschritt, erleichtert somit die Arbeit und erhöht die Sicherheit in der Dosierung und Handhabung. Injiziert wird das Arzneimittel anschließend durch den Arzt. Das Verwenden einer fertigen Injektionslösung erlaubt die sofortige Markteinführung in 14 europäischen Ländern. Diese wäre bei Verwendung der gleichen Formulierung wie der des Originators, nämlich eines gefriergetrockneten Pulvers (Lyophilisats), sonst möglicherweise nicht vor 2022 realisierbar gewesen.

CEO Peter Goldschmidt: „Mit der Entwicklung von Bortezomib STADA ready-to-use ist es uns gelungen, Patienten frühzeitig Zugang zu einer kostengünstigen Alternative des Originatorprodukts zu gewähren. Gleichzeitig bieten wir pharmazeutischem Fachpersonal einen Zusatznutzen, da das Arzneimittel nicht wie bisher als Pulver, sondern als fertige Injektionslösung angeboten wird. Diese ist einfacher und sicherer zu verarbeiten.“

Bortezomib wird in den folgenden Ländern eingeführt: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien und Schweden.

Quelle: Stada


Das könnte Sie auch interessieren

1. Patiententag für Kehlkopfoperierte am Universitätsklinikum Leipzig

1. Patiententag für Kehlkopfoperierte am Universitätsklinikum Leipzig
© Stefan Straube / UKL

Zum 1. Patiententag für Kehlkopfoperierte lädt am 22. März die Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig ein. "Ein großer Patientenstamm kommt regelmäßig zu uns, denn beispielsweise findet jeden Mittwochnachmittag bei uns die Tumornachsorge statt. Wir haben auch schon Patientenveranstaltungen organisiert, wollen diese jetzt aber institutionalisieren", so Klinikdirektor Prof. Dr. Andreas...

Neue Krebs-Studien zur Immuntherapie am Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF) für Patienten geöffnet

Das Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF) am Krankenhaus Nordwest startet jetzt in Kooperation mit der Klinik für Onkologie und Hämatologie zwei neue Studien zur Wirksamkeit eines hoch innovativen immuntherapeutischen Ansatzes unter Verwendung von sogenannten Checkpoint-Hemmern: Diese sollen die Blockaden des Immunsystems gegen Krebszellen aufheben. An der ersten Studie in Phase II nehmen Patienten mit vorbehandeltem Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) teil, die einen...

Vom Telemedizin-Netzwerk bis zur Ersthelfer-App: Medizintrends mit Zukunft

Die Deutschen werden immer älter. Chronische Leiden wie Demenz oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen künftig das Gesundheitssystem auf die Probe. Medizinforscher und Gesundheitsexperten aller Branchen arbeiten längst unter Hochdruck an neuen Lösungen für die Gesundheitsversorgung von morgen. In die Karten spielen ihnen dabei die Digitalisierung und der Trend zur Vernetzung im Gesundheitswesen. Das zeigt auch der Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der...

Übergewicht als Krebsrisiko

Übergewicht als Krebsrisiko
© Creativa Images / fotolia.com

Fettleibigkeit könnte bald dem Rauchen den ersten Rang als Hauptursache für Krebs ablaufen. Denn während die Anzahl der Krebserkrankungen aufgrund von Tabakkonsum in Deutschland stetig sinkt, nimmt die Zahl übergewichtiger Menschen mit Krebs statistisch gesehen zu. Auf die Entstehung aller Krebskrankheiten gerechnet hat die Fettleibigkeit einen Anteil von schätzungsweise 16%. Würden alle Menschen das Normalgewicht einhalten, könnten allein in Deutschland...

Geballtes Wissen zu Krebs für alle

Geballtes Wissen zu Krebs für alle
© Krebsinformationsdienst, DKFZ; Bild: Pixabay 849820

Der offizielle Startschuss fiel am 30. März 1999. Die Internetseite des Krebsinformationsdienstes (KID), einer Abteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums, ging online. Heute nutzen monatlich rund 600.000 Besucher die Seite. Gefragte Themen sind Hintergründe zur Erkennung und Behandlung von Krebs, neue Therapieverfahren, aber auch Tipps zum Umgang mit der Erkrankung im Alltag. Alle, die sich vor Krebs schützen möchten, finden ausführliche Informationen über...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Multiples Myelom: Einführung der fertigen Injektionslösung Bortezomib in 14 europäischen Ländern "

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.