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Medizin

12. September 2019 Malignes Melanom: Potentielle Biomarker für aggressiveres Tumorverhalten entdeckt

Rückfallquoten und Resistenzentwicklung gelten weiterhin als Herausforderung bei der Behandlung des malignen Melanoms. Insbesondere fehlen Biomarker, mit denen sich vorhersagen ließe, ob eine Therapie ansprechen wird und wie die Krankheit verläuft. Wissenschaftlern ist es nun gelungen, Proteine zu identifizieren, die als Biomarker für einen ungünstigeren Krankheitsverlauf dienen könnten.
Göttinger Wissenschaftlern ist es gelungen, Proteine zu identifizieren, die über ein besonders aggressives Verhalten von Melanomzellen Aufschluss geben. Als Biomarker könnten diese Proteine geeignet sein, einen ungünstigeren Krankheitsverlauf vorherzusagen.

Die Erkenntnisse der Forscher könnten künftig dazu dienen, besonders gefährdete Patienten zu identifizieren und die Behandlungskontrollen oder die Therapie entsprechend anzupassen. Allerdings bedarf dies weiterer Untersuchungen vor der Anwendbarkeit in der Klinik. Die Forschungen wurden von Wissenschaftlern der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ivan Bogeski am Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) in Zusammenarbeit mit Ärzten der Klinik für Dermatologie und Venerologie und Wissenschaftlern des Instituts für Zellbiochemie der UMG sowie des Max-Planck-Institutes für experimentelle Medizin in Göttingen durchgeführt.

Die Forschungsergebnisse sind veröffentlicht in der Fachzeitschrift „EMBO Journal“.

Quelle: Universitätsmedizin Göttingen


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