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Medizin

17. April 2019 Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin 2019

Für seine Leistungen auf dem Gebiet der nuklearmedizinischen Therapie hat Dr. biol. hum. Peter Kletting, Klinik für Nuklearmedizin/Medizinische Strahlenphysik, Universitätsklinikum Ulm, den diesjährigen Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) erhalten. In der ausgezeichneten Arbeit von Kletting geht es um die Therapie des metastasierenden kastrationsresistenten Prostatakarzinoms mit Radiopharmazeutika, die zielgerichtet die Tumorzellen ansteuern. In der Veröffentlichung wird eine Methode beschrieben, durch deren Anwendung die Wirksamkeit dieser Therapie individuell besser vorhergesagt werden kann.
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Fachinformation
Mathematisches Modell zur Beschreibung der Radioliganden

Dr. Kletting entwickelte ein mathematisches Modell, welches die Verteilung und die Wirkung der Radioliganden im Patienten beschreibt. Durch die Berücksichtigung der im Vorfeld der Therapie durchgeführten bildgebenden Verfahren (z.B. Positronen-Emissions-Tomographie) kann das Ansprechen des Tumors genauer vorhergesagt werden. Die entwickelte Methode lässt sich auf andere Substanzen übertragen und weist somit eine außerordentlich große Relevanz für die aktuellen und zukünftigen Therapiekonzepte auf. Das in der Klinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Ulm (Professur Medizinische Strahlenphysik) in Kooperation mit dem Klinikum Rechts der Isar München durchgeführte Projekt wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert. Mit dem Preis der Fachgesellschaft sollen wissenschaftliche Publikationen ausgezeichnet werden, die einen herausragenden Beitrag zur Etablierung oder Optimierung nuklearmedizinischer Therapien liefern. Die Verleihung fand während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) am 04. April 2019 in Bremen statt.

Quelle: Universitätsklinikum Ulm


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