Samstag, 24. August 2019
Navigation öffnen

Medizin

12. August 2019 Algorithmentraining: Interaktive Web-Anwendung zur Diagnostik neuroendokriner Tumoren

Die innovative Web-Anwendung NET-Xpert von Novartis Oncology vermittelt praxisnah wertvolles, CME-zertifiziertes Wissen rund um Diagnose und Therapie von neuroendokrinen Tumoren (NET). NET-Xpert bietet eine Browser-basierte, fiktive und praxisnahe Diagnostik aus verschiedenen klinischen Bereichen wie auch die Auswahl und Evaluation vielfältiger Therapieoptionen. Die didaktische, schrittweise Aufbereitung von Patientenfällen in NET-Xpert unterstützt insbesondere weniger erfahrene Ärzte dabei, sich in das interdisziplinäre Themengebiet einzuarbeiten.
Anzeige:
Fachinformation
Schrittweise Übungen an Patientenfällen

Neuroendokrine Neoplasien sind seltene Tumoren, deren erste Symptome häufig unspezifisch sind. Deshalb dauert es oftmals mehrere Jahre, bis Patienten die korrekte Diagnose neuroendokrine Neoplasie (NEN) bzw. neuroendokriner Tumor (NET) erhalten. Oft ist der Tumor dann im fortgeschrittenen, metastasierten Stadium (1). Die zielgerichtete Schulung von Ärzten ist deshalb für eine rechtzeitige Diagnose und Therapie besonders wichtig. Das innovative, Web-basierte Algorithmentraining NET-Xpert bietet fiktive Patientenfälle, die von realen Krankheitsverläufen abgeleitet wurden. Ärzte können somit üben, welche Herangehensweisen zielführend für die individuelle Diagnose und die Therapie des Patienten sind. Dabei kann sich der Nutzer, nachdem er sich mithilfe seiner DocCheck-Zugangsdaten eingeloggt hat, durch die Bearbeitung der Kasuistiken weiterbilden und wertvolle CME-Punkte sammeln. Die didaktische, schrittweise Aufbereitung der Fälle in NET-Xpert unterstützt insbesondere weniger erfahrene Ärzte dabei, sich in das interdisziplinäre Themengebiet einzuarbeiten. Auch wenn im Praxisalltag eine Vielzahl verschiedener Vorgehensweisen zur korrekten Diagnose und Therapie der NET führen kann, gibt NET-Xpert aus pädagogischen sowie technischen Gründen einen korrekten Behandlungspfad vor, der sich an der 2018 erschienen S2k-Leitlinie orientiert und hilft, diese einzuüben. Derzeit stehen dem NET-Xpert-Nutzer 2 Patientenfälle zur Bearbeitung zur Verfügung. Eine dritte Kasuistik befindet sich in der Entwicklung. Die komplexen Fallbeispiele wurden von einem wissenschaftlichen Beirat, bestehend aus 8 namhaften NET-Spezialisten aus ganz Deutschland, geprüft.

Praxisnahe Diagnostik

Die interaktive Algorithmenplattform NET-Xpert bietet eine fiktive, praxisnahe Diagnostik aus verschiedenen klinischen Bereichen (z.B. Bildgebung oder Laboruntersuchungen) wie auch die Auswahl und Evaluation vielfältiger Therapieoptionen. Systematisch und strukturiert werden die Fälle präsentiert – von der Anamnese, über den Einsatz diagnostischer Verfahren, bis hin zu Therapieentscheidungen. Dabei bekommt der Nutzer einen Eindruck von der Komplexität, den Möglichkeiten und den differentialdiagnostischen Überlegungen. Im Anschluss an jeden Behandlungsschritt erhält er ein direktes Feedback sowie eine medizinische Erläuterung, ob und weshalb die gewählte Untersuchung indiziert oder kontraindiziert ist. Korrigiert das Programm das medizinische Vorgehen, kann dies auch daran liegen, dass der entsprechende Schritt in dem programmierten Beispiel erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen ist. Die Anwendung lädt daher auch zum Reflektieren der Vorgehensweise ein, denn in manchen Fällen führen viele Wege zum Ziel.

Als Hersteller der beiden NET-Therapeutika Octreotid (Sandostatin®) und Everolimus (Afinitor®) hat Novartis eine hohe Kompetenz im Bereich neuroendokriner Tumoren inne (2, 3). Diese fließt in die Unterstützung des produktneutralen Portals NET-Xpert ein. Der Zugriff auf die innovative Web-Anwendung erfolgt über den Link www.net-xpert.leben-mit-net.de.

Quelle: Novartis

Literatur:

(1) Orditura M, et al. Pancreatic neuroendocrine tumors: nosography, management and treatment. Int J Surg 2016; 28:156-162.
(2) Fachinformation Sandostatin® LAR-Monatsdepot 10 mg/ 20 mg/ 30 mg.
(3) Fachinformation Afinitor® 2,5 mg/ 5 mg/ 10 mg Tabletten.


Das könnte Sie auch interessieren

Neue Perspektiven für Frauen mit Eierstockkrebs

In der medikamentösen Behandlung von Frauen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs wurde erstmals nach fast 15 Jahren ein Fortschritt erzielt: Das neue Medikament, ein sogenannter Angiogenesehemmer, greift den Tumor gezielt an und verzögert damit das Fortschreiten der Krebserkrankung. Für die betroffenen Frauen ist dies ein großer Vorteil: Die Therapie ermöglicht ihnen mehr Zeit, die sie – trotz der schweren Erkrankung – weitestgehend beschwerdefrei...

Experte klärt in Videos laienverständlich über AML auf

Experte klärt in Videos laienverständlich über AML auf
© littlebelli / Fotolia.com

Die Akute Myeloische Leukämie (AML) ist eine sehr komplexe und aggressive Erkrankung, häufig mit einer ungünstigen Prognose. Oft bleiben nach dem ersten Schock für die Patienten viele Fragen im Arzt-Patientengespräch ungestellt oder die Betroffenen können nicht alle Informationen aufnehmen und verarbeiten. Auf der Patientenwebsite www.krebsratgeber.de von Janssen können Betroffene gezielt Antworten rund um das Thema AML in expertengeprüften...

Aktionswoche zur Aufklärung über Kopf-Hals-Krebs

Aktionswoche zur Aufklärung über Kopf-Hals-Krebs
© Merck Serono

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute bekannt gegeben, dass es sich auch in diesem Jahr an der Aktionswoche zu Kopf-Hals-Krebs beteiligt. Diese wird zum vierten Mal von der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft (engl.: European Head and Neck Society, EHNS) initiiert und findet vom 19. bis 23. September 2016 statt. Im Rahmen der europaweiten Aktivitäten veranstalten mehrere deutsche Kliniken und Kopf-Hals-Zentren Patiententage und bieten...

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Die Bauchspeicheldrüse, das unbekannte Organ

Die Bauchspeicheldrüse (griech.: Pankreas) ist eine der größten Drüsen des Menschen. Dennoch ist nur wenigen bekannt, wo sie sich befindet und welche Funktionen sie übernimmt. Die Bauchspeicheldrüse ist ein keilförmiges Organ, ungefähr so groß wie eine Hand: ein bis zwei Zentimeter dick und etwa 15 Zentimeter lang. Sie liegt mitten im Oberbauch hinter dem Magen und vor der Wirbelsäule. Mit ihrem sich verjüngenden Ende – dem...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Algorithmentraining: Interaktive Web-Anwendung zur Diagnostik neuroendokriner Tumoren "

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO 2019
  • Metastasiertes klarzelliges RCC: Frontline-Therapie mit Pembrolizumab + Axitinib verbessert Überleben gegenüber Sunitinib auch bei intermediärem/ungünstigem Risikoprofil und Tumoren mit sarkomatoiden Anteilen
  • Erhaltungstherapie mit Pembrolizumab nach einer Erstlinienchemotherapie verzögert Progress beim metastasierten Urothelkarzinom
  • Fortgeschrittenes Magenkarzinom und AEG: Pembrolizumab ist Standard-Chemotherapie nicht unterlegen bei besserer Verträglichkeit
  • Ermutigende Ergebnisse mit Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen HCC
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-001 Studie bestätigen langanhaltenden Überlebensvorteil durch Pembrolizumab beim fortgeschrittenen NSCLC
  • Pembrolizumab + Chemotherapie firstline bei metastasiertem nicht-plattenepithelialen NSCLC: Medianes OS, PFS und PFS2 nahezu verdoppelt
  • Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Kombination Pembrolizumab + Lenvatinib wird in Phase-III-Studie getestet
  • Metastasiertes Melanom: Immunbedingte Nebenwirkungen unter Pembrolizumab assoziiert mit längerem rezidivfreien Überleben
  • Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie oder Pembrolizumab als Monotherapie erfolgreich in der Erstlinie bei rezidivierenden/metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren